Ein Pizzaofen für den Garten bringt authentisches Steinofen-Feeling auf deine Terrasse. Mit Temperaturen von 450 bis 500 °C gelingt dir neapolitanische Pizza mit knusprigem Rand und luftigem Teig – in nur 60 bis 90 Sekunden. Ob Holz-, Gas- oder Hybrid-Pizzaofen: Bei kamdi24 findest du Modelle von Ooni, Gozney und Alfa Forni für Einsteiger und ambitionierte Pizzabäcker. Neben klassischer Pizza lassen sich auch Brot, Flammkuchen und gegrilltes Gemüse zubereiten.
Was ist ein Pizzaofen?
Ein Pizzaofen ist ein speziell konstruierter Ofen, der Temperaturen von 450 bis 500 °C erreicht – deutlich mehr als ein herkömmlicher Backofen mit maximal 250 °C. Diese hohen Temperaturen sind entscheidend für authentische neapolitanische Pizza: Der Teig wird in 60 bis 90 Sekunden knusprig, während der Belag saftig bleibt und die charakteristischen Leopardenflecken am Rand entstehen.
Im Gegensatz zum Backofen arbeiten Pizzaöfen mit direkter Hitze von unten (Pizzastein oder Stahlplatte) und intensiver Oberhitze. Diese Kombination sorgt für ein Ergebnis, das du sonst nur in italienischen Pizzerien bekommst. Moderne Outdoor-Pizzaöfen sind kompakt, mobil und in verschiedenen Befeuerungsarten erhältlich – von klassischem Holzfeuer bis hin zu praktischen Gas- oder Hybrid-Modellen.
Welche Pizzaofen-Typen gibt es?
Die Wahl des richtigen Pizzaofens hängt von deinen Vorlieben ab: Möchtest du das authentische Holzfeuer-Aroma oder bevorzugst du die einfache Handhabung eines Gasofens? Hier ein Überblick über die gängigen Typen:
Holz-Pizzaöfen liefern das klassische Raucharoma und erreichen sehr hohe Temperaturen. Die rollende Flamme sorgt für perfekte Oberhitze. Allerdings benötigen sie 30 bis 45 Minuten Aufheizzeit und etwas Übung bei der Temperaturkontrolle.
Gas-Pizzaöfen überzeugen durch schnelles Aufheizen (15 bis 20 Minuten) und präzise Temperaturregulierung. Sie sind besonders anfängerfreundlich und erfordern wenig Reinigungsaufwand. Das typische Raucharoma fehlt allerdings.
Hybrid-Pizzaöfen wie der Ooni Karu 12 Hybrid Pizzaofen bieten maximale Flexibilität: Du kannst zwischen Holz, Holzkohle und Gas wechseln – je nach Stimmung und Anlass.
Pizza-Boxen sind Aufsätze für vorhandene Gas- oder Holzkohlegrills. Sie sind platzsparend und günstig, erreichen aber nicht ganz die Temperaturen eines dedizierten Pizzaofens.
Holz-Pizzaöfen wie der Alfa 4 Pizze bieten Platz für mehrere Pizzen gleichzeitig.
💡 Profi-Tipp: Für Einsteiger empfehlen wir einen Gas-Pizzaofen wie den Gozney Roccbox Gas-Pizzaofen. Die präzise Temperaturkontrolle verzeiht Anfängerfehler und du erzielst schnell gute Ergebnisse.
Pizzaofen richtig nutzen
Die richtige Nutzung deines Pizzaofens entscheidet über das Backergebnis. Hier die wichtigsten Punkte:
| Gericht |
Temperatur |
Backzeit |
| Neapolitanische Pizza |
450–500 °C |
60–90 Sekunden |
| New York Style Pizza |
350–400 °C |
3–5 Minuten |
| Focaccia / Fladenbrot |
300–350 °C |
5–8 Minuten |
| Brot |
250–300 °C |
20–40 Minuten |
| Gegrilltes Gemüse |
350–400 °C |
5–10 Minuten |
Aufheizen: Lass deinen Pizzaofen ausreichend vorheizen. Gas-Modelle sind nach 15 bis 20 Minuten einsatzbereit, Holzöfen benötigen 30 bis 45 Minuten. Ein Infrarot-Thermometer hilft dir, die Steintemperatur präzise zu messen.
Teig vorbereiten: Der Teig sollte Zimmertemperatur haben und gut bemehlt sein, damit er leicht vom Pizzaschieber gleitet. Arbeite zügig beim Belegen – je länger der Teig liegt, desto eher klebt er fest.
⚠️ Achtung: Drehe die Pizza nach 20–30 Sekunden um 90°, damit sie gleichmäßig bäckt. Die Seite zur Flamme wird sonst zu dunkel, während die gegenüberliegende Seite noch roh ist.
Reinigung und Pflege
Regelmäßige Reinigung verlängert die Lebensdauer deines Pizzaofens und sorgt für hygienische Backergebnisse:
- Nach jedem Backen: Grobe Speisereste mit einer Ofenbürste vom Pizzastein entfernen, solange der Ofen noch warm ist.
- Asche entfernen: Bei Holzöfen die erkaltete Asche auskehren. Ein Aschesauger erleichtert die Arbeit.
- Tiefenreinigung: Den Ofen auf Maximaltemperatur aufheizen und 30 bis 60 Minuten brennen lassen. Verbrannte Rückstände lassen sich danach einfach ausbürsten (Pyrolyse-Prinzip).
- Außenflächen: Mit einem feuchten Tuch abwischen und trocken nachreiben.
Wichtig: Verwende niemals scharfe Reinigungsmittel oder kratzende Schwämme auf dem Pizzastein. Der Stein sollte auch nie in Wasser eingeweicht werden – er nimmt Feuchtigkeit auf und kann beim Erhitzen reißen.
Passendes Zubehör
Das richtige Zubehör macht die Pizzazubereitung einfacher und das Ergebnis besser:
- Pizzaschieber: Unverzichtbar zum Einschieben und Drehen der Pizza. Modelle aus Aluminium oder Edelstahl mit perforierter Fläche lassen überschüssiges Mehl durchrieseln.
- Infrarot-Thermometer: Misst die Steintemperatur präzise – wichtig für reproduzierbare Ergebnisse.
- Pizzaschneider: Wiegemesser oder Roller zum mühelosen Zerteilen.
- Teigballenbox: Für die kontrollierte Teiggare bei optimaler Temperatur.
- Abdeckhaube: Schützt den Ofen vor Witterung, wenn er nicht genutzt wird.
- Ofenbürste: Mit Edelstahlschaber für hartnäckige Rückstände.
Im Pizzazubehör-Sortiment findest du alles von der Waage bis zur Transporttasche.
Ein perforierter Pizzaschieber erleichtert das Handling und verhindert, dass Mehl verbrennt.
Welcher Pizzaofen ist der beste?
Die Antwort hängt von deinen Anforderungen ab. Hier eine Orientierung nach Einsatzzweck:
| Anforderung |
Empfehlung |
Warum? |
| Einsteiger / einfache Bedienung |
Gozney Roccbox |
Gas-Betrieb, präzise Temperatur, kompakt |
| Authentisches Holzfeuer-Aroma |
Ooni Karu 12 |
Hybrid-Betrieb möglich, portabel |
| Große Gruppen / mehrere Pizzen |
Alfa 4 Pizze |
Platz für 4 Pizzen, stationär |
| Premium / Allrounder |
Gozney Dome |
Dual-Fuel, hervorragende Isolierung |
| Mobil / Camping |
Alfa Moderno Portable Gas-Pizzaofen |
Leicht, schnell aufgeheizt |
💡 Profi-Tipp: Plane beim Budget auch das Zubehör ein. Ein guter Pizzaschieber (ca. 30–50 €) und ein Infrarot-Thermometer (ca. 25 €) sind fast unverzichtbar.
FAQ: Häufige Fragen zu Pizzaöfen
Welche Temperatur braucht ein Pizzaofen?
Für neapolitanische Pizza sind 450 bis 500 °C optimal. Bei dieser Temperatur bäckt die Pizza in 60 bis 90 Sekunden mit knusprigem Rand und saftigem Belag. Für andere Gerichte wie Brot oder Focaccia reichen 250 bis 350 °C.
Wie lange muss ein Pizzaofen vorheizen?
Gas-Pizzaöfen sind nach 15 bis 20 Minuten einsatzbereit. Holz-Pizzaöfen benötigen 30 bis 45 Minuten, bis der Pizzastein die nötige Temperatur erreicht hat. Ein Infrarot-Thermometer hilft bei der Kontrolle.
Holz oder Gas – welcher Pizzaofen ist besser?
Holz-Pizzaöfen liefern das authentische Raucharoma, erfordern aber mehr Übung. Gas-Pizzaöfen sind einfacher zu bedienen und schneller einsatzbereit. Für Einsteiger empfehlen wir Gas, für Puristen Holz. Hybrid-Modelle bieten beides.
Kann ich im Pizzaofen auch Brot backen?
Ja, Pizzaöfen eignen sich hervorragend zum Brotbacken. Reduziere die Temperatur auf 250 bis 300 °C und verlängere die Backzeit auf 20 bis 40 Minuten je nach Brotgröße. Auch Focaccia, Flammkuchen und gegrilltes Gemüse gelingen ausgezeichnet.
Wie reinige ich meinen Pizzaofen?
Nach jedem Backen grobe Reste mit einer Ofenbürste entfernen. Für eine Tiefenreinigung den Ofen auf Maximaltemperatur aufheizen und 30 bis 60 Minuten brennen lassen – verbrannte Rückstände lassen sich danach leicht ausbürsten. Niemals scharfe Reiniger auf dem Pizzastein verwenden.
Welches Zubehör brauche ich für meinen Pizzaofen?
Unverzichtbar sind ein Pizzaschieber zum Einschieben und Drehen sowie ein Infrarot-Thermometer zur Temperaturkontrolle. Sinnvoll sind außerdem eine Ofenbürste, eine Teigballenbox für die Gare und eine Abdeckhaube zum Schutz vor Witterung.
Fazit
Ein Pizzaofen für den Garten eröffnet dir ganz neue Möglichkeiten: authentische neapolitanische Pizza in unter zwei Minuten, knuspriges Brot und vieles mehr. Ob kompakter Gas-Pizzaofen für den Einstieg oder großer Holzofen für Pizza-Partys – bei kamdi24 findest du Modelle von Ooni, Gozney und Alfa Forni für jeden Anspruch.
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