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Kaminofen kaufen: Top-Marken, Fachberatung & schnelle Lieferung

Kaminöfen von kamdi24 stehen für Qualität und faire Preise. In unserem Online-Shop finden Sie daher ein großes Sortiment an erstklassigen Kaminöfen – vom kompakten 5-Kilowatt-Ofen bis zu wasserführenden Geräten mit über 20 Kilowatt Nennwärmeleistung – in unterschiedlichen Formen, Farben und Designs. Scheitholz-, Pellet- und wasserführende Modelle grenzen Sie über die Filter ein, auf Wunsch nur mit sofort lieferbaren Produkten; Silvio Wirth berät Sie gern rund um das Thema Kaminöfen und Pelletöfen.

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Die Top-Kamin-Marken im Shop

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Silvio Wirth berät Sie gern rund um das Thema Kaminöfen. Keine Frage bleibt unbeantwortet, kein Problem ungelöst. Haben Sie Fragen zu unseren Produkten? Dann kontaktieren Sie uns gern unter:
Silvio Wirth
Silvio Wirth Ihr Kaminöfen-Berater

Kaminofen kaufen – sicher bei kamdi24

Einen Kaminofen kaufen heißt, sich für eine Einzelraumfeuerung zu entscheiden, die einen Wohnraum unabhängig von der Zentralheizung erwärmt. Bei kamdi24 finden Sie Scheitholz-, Pellet- und wasserführende Modelle – vom kompakten Fünf-Kilowatt-Ofen für das Wohnzimmer bis zum wasserführenden Gerät mit über zwanzig Kilowatt für das ganze Haus, jeweils geprüft nach der Norm seiner Bauart, etwa DIN EN 13240 für Scheitholz-Kaminöfen.

Zylindrischer Kaminofen in Schwarz mit brennendem Feuer und Holzfach im Sockel vor salbeigrüner Wohnzimmerwand
Kaminofen Justus Faro 2.0

Ein Kaminofen ist die naheliegende Lösung, wenn Sie Ihr Zuhause in der kalten Jahreszeit gemütlich und warm halten möchten. Sie gewinnen eine wirksame Wärmequelle und zugleich die behagliche Atmosphäre eines echten Feuers – besonders im Wohnzimmer, dem häufigsten Aufstellort. Neue Geräte halten die Grenzwerte der zweiten Stufe der Bundes-Immissionsschutzverordnung ein; die Nachrüst- oder Austauschpflicht für ältere Öfen betrifft sie nicht.

Welches Gerät passt, entscheidet sich an drei Fragen: Wie viel Wärme brauchen Sie, welchen Brennstoff möchten Sie nachlegen, und welche Rolle soll der Ofen im Raum spielen? Wer kochen oder backen will, findet Modelle mit Backfach; wer lange Nachwärme sucht, greift zu Specksteinöfen; wer eine Grundlast über Nacht halten will, zu einem Dauerbrandofen. Das passende Kaminzubehör planen Sie am besten gleich mit ein.

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Bauarten

Diese Arten von Kaminöfen gibt es in unserem Online-Shop

Welche Feuerstätte passt, entscheidet die geplante Nutzung: Holzöfen und Pelletöfen beheizen den Aufstellraum, wasserführende Modelle speisen zusätzlich den Heizkreis, ein Kamineinsatz verschwindet in der Verkleidung, ein Küchenofen kocht und backt mit. Die Übersicht zeigt zehn Bauarten unseres Shops – von der klassischen Holzfeuerung bis zum Elektrokamin ohne Schornstein. Weitere Produkttypen wie Ethanolofen, Ölofen, Holzherd und Zeitbrandofen wählen Sie im Filter »Produkttyp«.

Beim klassischen Kaminofen entscheidet zuerst die Silhouette: als ovaler Körper frei im Raum oder als schlanker Quader an der Wand – beides bleibt sichtbar, sobald das Feuer brennt.

Ovaler Kaminofen in Schwarz mit brennendem Feuer, daneben zwei Weidenkörbe mit gestapeltem Brennholz am offenen Fenster
Kaminofen Justus Island 5 2.0
Schlanker quaderförmiger Kaminofen in Anthrazit mit dreiseitiger Sichtscheibe und brennendem Feuer vor weißer Wand, rechts ein Gemälde mit Heuhaufen
Kaminofen Spartherm Piko L

Die Vorteile von Kaminöfen im Blick

Ein Kaminofen senkt die Heizkosten spürbar, weil er den Raum beheizt, in dem Sie sich tatsächlich aufhalten. Er arbeitet mit dem nachwachsenden Brennstoff Holz, bleibt bei Stromausfall funktionsfähig und erreicht in modernen Bauarten Wirkungsgrade von rund 80 Prozent und mehr.

  • Günstige Anschaffung. Eine Einzelraumfeuerung kostet deutlich weniger als eine neue Zentralheizung und lässt sich ohne Eingriff in die bestehende Heizungsanlage ergänzen. Kosten entstehen vor allem für Gerät, Rauchrohr und Anschluss.
  • Weniger abhängig von Gas- und Strompreisen. Scheitholz und Pellets folgen anderen Märkten als Gas und Strom. Wer selbst Holz einlagern kann, entkoppelt einen Teil seines Wärmebedarfs von kurzfristigen Preissprüngen.
  • Nachwachsender Brennstoff. Naturbelassenes Scheitholz und Pellets aus Sägeresten sind erneuerbar. Pellets nutzen Reststoffe der Holzverarbeitung und schonen damit zusätzlich Ressourcen.
  • Hoher Wirkungsgrad. Moderne Brennräume mit Primär-, Sekundär- und Tertiärluft holen einen großen Teil der im Holz gespeicherten Energie in den Raum. Die Modelle im Vergleich weiter unten erreichen zwischen 79 und gut 93 Prozent.
  • Zusatzwärme in der Übergangszeit. Im Herbst und Frühjahr reicht der Ofen oft allein, die Zentralheizung bleibt aus. Das entlastet den Hauptwärmeerzeuger und verlängert seine Standzeit.
  • Warmwasser möglich. Wasserführende Kamin- und Pelletöfen speisen einen Teil ihrer Leistung über einen Wärmetauscher in Pufferspeicher und Heizkreis ein – damit heizt das Feuer auch Räume, in denen es nicht steht.

Aus der Praxis

Praxistipp: Erst der Schornstein, dann der Ofen

Die häufigste Enttäuschung im Beratungsgespräch entsteht, wenn der Ofen längst ausgesucht ist und sich danach herausstellt, dass der Schornstein nicht passt. Mein Rat ist deshalb immer derselbe: Sprechen Sie zuerst mit Ihrem Bezirksschornsteinfeger über Querschnitt, Förderdruck und Verbrennungsluft. Erst dann lohnt es sich, über Leistung, Speckstein oder Backfach nachzudenken – denn dann bleibt jedes Modell, das Ihnen gefällt, auch realisierbar.

Silvio Wirth, Ofen-Fachberater bei kamdi24

Ein Kaminofen lohnt sich, wenn …

  • Sie einen geeigneten Schornstein oder eine Abgasleitung haben
  • Sie bereit sind, Holz zu lagern und regelmäßig nachzulegen
  • der Aufstellraum zusätzlich geheizt werden soll – nicht das ganze Haus allein
  • Sie ein sichtbares Feuer als Wohngefühl schätzen

Ein Kaminofen passt nicht, wenn …

  • kein Schornsteinanschluss möglich ist und auch keiner geplant wird
  • Sie gar nicht nachlegen möchten – dann passt ein Pelletofen mit automatischer Zufuhr besser
  • der Raum sehr klein und bereits stark gedämmt ist (Überhitzungsrisiko)
  • Sie die gesamte Heizlast des Hauses allein mit dem Ofen decken wollen

Im Vergleich

Kaminofen-Vergleich: beliebte Modelle

Der Vergleich ordnet die gängigsten Bauarten: Scheitholz-Kaminöfen für einen Wohnraum, Pelletöfen mit automatischer Zufuhr und wasserführende Öfen, die zusätzlich Heizkreis und Pufferspeicher versorgen. Die Spanne reicht von 5 kW für ein Wohnzimmer bis 23 kW für das ganze Haus. Alle Werte sind Herstellerangaben, die Wohnfläche ist aus dem Raumheizvermögen abgeleitet.

Ein Scheitholz-Kaminofen ist die klassische Wahl für einen einzelnen Wohnraum: Sie legen Holz nach, regeln die Luft von Hand oder per Automatik und spüren die Strahlungswärme sofort. Die Bauarten unterscheiden sich vor allem in der Verkleidung – Stahl gibt Wärme schnell ab, Speckstein und Naturstein speichern sie und geben sie über Stunden nach.

Schwarzer Stahl-Kaminofen TermaTech TT20 mit hoher Sichtscheibe und Holzfach im Sockel
TermaTech TT20
Modell / LinieStilWohnflächeLeistung
TermaTech TT20 Skandinavisch StilSchlanke Stahlsäule mit hoher Sichtscheibe; als Basic, mit Speckstein oder mit TermaStone-Verkleidung erhältlich. Wirkungsgrad 82 Prozent. bis 66 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 165 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 66 m². Der erreichbare Wert hängt von Dämmung und Raumschnitt ab. 5 kW
Novaline Carino Kompakt StilKleiner Stellplatzbedarf, Varianten mit Speckstein (SK), Stahl (S) und Stahltop (ST) in Black Forest, Grey Rock und White Mountain. Wirkungsgrad 80,5 Prozent. bis 48 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 120 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 48 m². 5,1–5,5 kW
Wamsler Yuna Naturstein StilStahlkorpus mit Natursteinrahmen, auch als Sandstein-Variante; dauerbrandtaugliche Bauart mit 25 cm Scheitlänge. Wirkungsgrad 80 Prozent. bis 46 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 116 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 46 m². 6 kW
Lotus Prio Seitenglas StilDänische Linie mit Seitenverglasung; Prio 5, 6, 7 und M unterscheiden sich in Höhe, Backfach und Speicherausstattung mit PowerStones. Wirkungsgrad 79 Prozent. bis 48 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 120 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 48 m². 7 kW
Austroflamm Elisabeth Speicher StilHoher Speicherofen mit Naturstein- oder Specksteinmantel (Marble Grey Clouds, Velvet Ivory); gibt Wärme lange nach. Wirkungsgrad 86,9 Prozent. bis 84 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 210 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 84 m². 7,2 kW
La Nordica Isotta con Cerchi Rustikal StilKorpus aus emailliertem Gusseisen mit Herdplatte und Ringen, seitliche Ladetür für Scheite bis 23 cm; kräftige Leistung für große oder offene Grundrisse. Wirkungsgrad 80 Prozent. bis 107 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 267 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 107 m². 9,3 kW

Gut zu wissen: Die Wohnflächen sind aus dem Raumheizvermögen des Datenblatts abgeleitet, nicht gemessen. Sie beruhen auf dem maximalen Raumheizvermögen laut Hersteller. Bei schlechter Dämmung oder ungünstigem Raumschnitt liegt der reale Wert darunter. Welche Nennwärmeleistung zu Ihrem Raum passt, finden Sie unter »Kaminofen nach Leistung wählen«.

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Ein Pelletofen nimmt Ihnen das Nachlegen ab: Eine Förderschnecke transportiert Presslinge aus dem Vorratsbehälter in den Brennteller, eine Steuerung zündet, regelt und schaltet ab. Dafür braucht der Ofen einen Stromanschluss und etwas Platz für den Pelletvorrat – im Gegenzug hält er die Raumtemperatur über Stunden konstant.

Schmaler Pelletofen Austroflamm Clou Compact 2.0 in gussgrauem Stahl mit rechteckiger Sichtscheibe
Austroflamm Clou Compact 2.0 Pelletofen
Modell / LinieStilWohnflächeLeistung
Austroflamm Clou Compact Kompakt StilSchmale Stahlbauform in Gussgrau, auch als Scheitholzversion erhältlich; passt in Nischen mit wenig Stellfläche. Wirkungsgrad 87,2 Prozent. bis 66 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 165 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 66 m². 6 kW
Austroflamm Ruby Keramik StilKeramikmantel in Bright White oder mit Keramik-Topplatte; ruhiger Lauf und hohe Nachwärme. Wirkungsgrad 90 Prozent. bis 102 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 255 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 102 m². 8 kW
Edilkamin Cherie 9 EVO Vernetzt StilStahl in Bronze oder Keramik in Bordeaux; raumluftunabhängiger Betrieb, Steuerung per Wi-Fi oder Fernbedienung, Warmluft auch in einen Nebenraum leitbar. Wirkungsgrad 92,5 Prozent. bis 96 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 240 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 96 m². 9,3 kW
Edilkamin Vyda Air Tight Programmierbar StilStahlverkleidung mit wählbaren Zierleisten, Zeitprogrammierung und abschaltbarem Warmluftgebläse für ruhigen Konvektionsbetrieb. Wirkungsgrad 90,4 Prozent. bis 104 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 260 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 104 m². 10 kW

Gut zu wissen: Pelletöfen brauchen Strom für Zündung, Förderschnecke und Steuerung. Bei häufigem Stromausfall ist ein Scheitholzofen die robustere Wahl.

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Ein wasserführender Ofen gibt einen Teil seiner Wärme über einen Wärmetauscher an den Heizkreis ab. Damit heizt das Feuer nicht nur den Aufstellraum, sondern unterstützt Heizkörper und Warmwasser im ganzen Haus. Voraussetzung sind ein Pufferspeicher, eine Rücklaufanhebung und eine thermische Ablaufsicherung.

Wasserführender Kaminofen La Nordica Termorossella Plus Forno DSA 16 mit bordeauxfarbener Keramikverkleidung und Backfach
La Nordica Termorossella Plus Forno DSA 16
Modell / LinieStilWohnflächeLeistung
La Nordica Termorossella Plus Rustikal StilScheitholzofen mit Wassertasche und DSA-Ablaufsicherung; Varianten mit Backfach (Forno), Speckstein oder Majolika in Liberty Bordeaux. Wirkungsgrad 86 bis 88 Prozent. bis 127 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 318 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 127 m². Ein Teil der Leistung geht in den Heizkreis. 11,1 kW
Edilkamin Blade H Pellet, schlank StilWasserführender Pelletofen in schmaler Stahlbauform, schwarz oder mattweiß; Steuerung über Display. Wirkungsgrad 91,7 bis 93,3 Prozent. bis 200 m² WohnflächeMax. Raumheizvermögen 365 bis 500 m³ je Variante; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 146 bis 200 m². 18,7–19,2 kW
Edilkamin Aquatondo 22 Flat Kamineinsatz StilWasserführender Kamineinsatz aus Kesselstahl mit 70-Liter-Wassertasche und vollverglaster Schiebetür; 13,3 kW der Leistung gehen ins Heizwasser. Wirkungsgrad 82,3 Prozent. bis 224 m² WohnflächeRaumvolumen bis ca. 560 m³; bei 2,5 m Deckenhöhe entspricht das rund 224 m². Ein Teil der Leistung geht in den Heizkreis. 23 kW

Gut zu wissen: Die Nennwärmeleistung teilt sich bei diesen Geräten in Raum- und Wasseranteil. Für die Auslegung ist deshalb die wasserseitige Leistung entscheidend – wir rechnen sie mit Ihnen durch.

Alle wasserführenden Öfen ansehen

Leistung

Kaminofen nach Leistung wählen

Die passende Nennwärmeleistung ergibt sich aus Raumgröße, Dämmstandard und geplanter Nutzung. Für ein Wohnzimmer von etwa dreißig Quadratmetern bei 2,5 Meter Deckenhöhe genügen bei durchschnittlicher Dämmung rund sechs Kilowatt, in einem schlecht gedämmten Altbau rund sieben. Die Tabelle zeigt die Orientierungswerte für Räume von zehn bis hundert Quadratmetern.

Ein zu großer Ofen ist das häufigere Problem: Er wird gedrosselt betrieben, verbrennt unvollständig, verrußt die Scheibe und erreicht seinen Wirkungsgrad nicht. Bei raumluftabhängigen Geräten kommt hinzu, dass der Aufstellraum eine Mindestgröße braucht, damit genügend Verbrennungsluft nachströmt.

Raumgröße bei ca. 2,5 m Deckenhöhe Hohe Isolierung Durchschnittliche Isolierung Niedrige Isolierung
10–20 m² 4 kW 5 kW 6 kW
20–40 m² 5 kW 6 kW 7 kW
40–60 m² 6 kW 7 kW 8 kW
60–80 m² 7 kW 8 kW 9 kW
80–100 m² 8 kW 9 kW 10 kW

Gut zu wissen: Orientierungswerte, keine Auslegung: Fensterflächen, Raumschnitt und angrenzende Räume verschieben das Ergebnis. Die Wohnflächen in unserem Modellvergleich rechnen das vom Hersteller angegebene maximale Raumheizvermögen bei 2,5 m Deckenhöhe in Quadratmeter um und sind ein Höchstwert. Bei wasserführenden Geräten geht zudem ein Teil der Leistung in den Heizkreis. Welche Nennwärmeleistung zu Ihrem Raum passt, entnehmen Sie der Tabelle oben. Lassen Sie die Heizlast im Zweifel von einem Fachmann ermitteln.

Brennstoff

Kaminofen nach Brennstoff wählen

Zulässig sind naturbelassenes Scheitholz, Holzbriketts und Holzpellets. Entscheidend für Emissionen und Wirkungsgrad ist die Restfeuchte des Holzes – wie trocken es sein muss und wie Sie es lagern, lesen Sie weiter unten unter »Lagerung und Restfeuchte«. Für Kohle gelten besondere Regeln, die wir unter »Zulässige Brennstoffe« erklären.

Welcher Brennstoff zu welchem Gerät passt:

  • Scheitholz – Holzofen: Sie legen von Hand nach und sehen das Feuer. Der Küchenofen heizt, kocht und backt ebenfalls mit Scheitholz – ohne Strom.
  • Pellets – Pelletofen: Presslinge aus Sägeresten werden automatisch zugeführt, eine Steuerung hält die Wunschtemperatur. Dafür braucht der Ofen einen Stromanschluss und etwas Platz für den Pelletvorrat.
  • Scheitholz und Pellets – Kombi-Kamin: Sie wechseln je nach Vorrat, Preis und gewünschtem Komfort.

Bei häufigem Stromausfall ist ein Scheitholzofen die robustere Wahl.

Zulässige Brennstoffe

Scheitholz muss naturbelassen, trocken und unbehandelt sein; die Scheitlänge richtet sich nach der Brennraumtiefe des Geräts. Holzbriketts sind gepresste Holzreste, brennen ruhiger und länger als Scheitholz und eignen sich damit für die Grundlast. Holzpellets gehören ausschließlich in dafür gebaute Pelletöfen, in denen sie automatisch zugeführt werden und sehr emissionsarm verbrennen.

Kohle und Briketts dürfen Sie nur in Geräten einsetzen, die der Hersteller ausdrücklich dafür freigibt – das sind vor allem Dauerbrandöfen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung klärt, welche Brennstoffe für Ihr Modell zugelassen sind.

Nicht geeignete Brennstoffe

Nicht in den Brennraum gehören behandeltes, lackiertes oder verleimtes Holz, Altpapier, Kartonagen und Verpackungsmaterial, Hausmüll und Kunststoffe jeder Art sowie frisch geschlagenes, feuchtes Holz. Diese Stoffe erzeugen Schadstoffe, greifen Brennraum und Schornstein an und sind nach der Bundes-Immissionsschutzverordnung nicht zulässig.

Lagerung und Restfeuchte

Scheitholz sollte luftig, regengeschützt und mit Abstand zum Boden lagern. Erst wenn die Restfeuchte unter etwa zwanzig Prozent liegt, erreicht der Ofen seinen angegebenen Wirkungsgrad. Zu feuchtes Holz kostet Heizleistung, verrußt die Scheibe und erhöht die Emissionen deutlich.

Ein einfacher Holzfeuchtemesser genügt zur Kontrolle. Hartholz wie Buche oder Eiche braucht je nach Lagerbedingungen zwei Jahre, Weichholz etwa ein Jahr. Wie Sie Stapel und Lagerplatz anlegen, zeigt unser Beitrag Brennholz richtig lagern.

Kostenlose Fachberatung

Unsere Berater prüfen Leistung, Schornstein und Verbrennungsluft für Ihre Situation – für ausgewählte Modelle auch per Videoberatung. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns kurz, welches Modell Sie interessiert und welchen Raum Sie heizen möchten.

Recht

Gesetzliche Vorschriften für Kaminöfen

Neue Kaminöfen müssen die zweite Stufe der Bundes-Immissionsschutzverordnung einhalten: Scheitholz-Kaminöfen höchstens 1,25 g/m³ Kohlenmonoxid und 0,04 g/m³ Feinstaub, Pelletöfen höchstens 0,25 g/m³ Kohlenmonoxid. Zusätzlich gelten die europäische Ecodesign-Richtlinie und die Prüfnorm der jeweiligen Bauart, für Scheitholz-Kaminöfen DIN EN 13240. Alle bei kamdi24 geführten Neugeräte erfüllen diese Grenzwerte.

Für ältere Einzelraumfeuerungen ist die letzte Übergangsfrist abgelaufen: Öfen mit Typschild-Datum zwischen dem 1. Januar 1995 und dem 21. März 2010 mussten bis Ende 2024 höchstens 0,15 g/m³ Staub und 4 g/m³ Kohlenmonoxid einhalten, sonst nachgerüstet oder stillgelegt werden. Ausgenommen sind unter anderem offene Kamine, Grundöfen, vor 1950 gebaute Öfen, Öfen als einzige Wärmequelle einer Wohnung sowie private Herde und Backöfen unter fünfzehn Kilowatt. Den Nachweis führt eine Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers oder eine Messung des Schornsteinfegers. Hintergründe dazu liefert unser Blogbeitrag BImSchV fordert Sanierung oder Stilllegung von Kaminöfen.

Wichtige DIN-Normen
  • DIN EN 13240 – europäische Norm für Kaminöfen; regelt Anforderungen an Herstellung, Sicherheit und Leistung von Raumheizern für feste Brennstoffe.
  • DIN plus – freiwillige Erweiterung mit strengeren Grenzwerten; zulässiger Kohlenmonoxidgehalt: 0,12 Vol.-Prozent.
  • DIN EN 13229 – europäische Norm für Kamineinsätze und offene Kamine.
  • EN 14785 – Prüfnorm für Raumheizer mit Holzpellets.
BImSchV Stufe 2 und Ecodesign
  • Kaminöfen und Kamineinsätze – maximal 1,25 g/m³ Kohlenmonoxid und 0,04 g/m³ Feinstaub im Abgas.
  • Pelletöfen – maximal 0,25 g/m³ Kohlenmonoxid; Feinstaub höchstens 0,03 g/m³, mit Wassertasche 0,02 g/m³.
  • Mindestwirkungsgrad – je nach Art der Feuerstätte zwischen 70 und 90 Prozent, für wasserführende Pelletöfen 90 Prozent.
  • Ecodesign-Richtlinie – gilt EU-weit seit Januar 2022 und regelt Jahresnutzungsgrad und Emissionsgrenzwerte; nur konforme Geräte dürfen verkauft werden.
Bau- und Brandschutzvorschriften
  • Sicherheitsabstände – Mindestabstände zu brennbaren Bauteilen nach Herstellerangabe einhalten.
  • Feuerfester Untergrund – auf brennbaren Böden ist eine Boden- oder Glasplatte im vorgeschriebenen Maß erforderlich.
  • Schornsteinquerschnitt – ausreichend dimensioniert, ohne Führung durch uneinsehbare Hohlräume und mit tragfähiger Abstützung in Decken und Dachdurchführungen.
  • Austrittsöffnung – bei seit 2022 neu errichteten Anlagen firstnah anzuordnen und den First um mindestens 40 cm zu überragen; beim Austausch eines Ofens am bestehenden Schornstein gelten erleichterte Abstandsregeln.

Bau- und Brandschutzrecht ist Landesrecht: Die Anforderungen unterscheiden sich je Bundesland, teilweise auch je Gemeinde. Prüfen Sie deshalb immer die örtlichen Vorschriften.

Zulassung und Abnahme
  • Der Ofen muss nach der Norm seiner Bauart geprüft sein: DIN EN 13240 für Kaminöfen, DIN EN 14785 für Pelletöfen, DIN EN 13229 für Kamineinsätze.
  • Das CE-Zeichen bestätigt die Einhaltung der EU-Harmonisierungsvorschriften.
  • Vor der ersten Nutzung ist die Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger erforderlich.
  • Raumluftunabhängige Geräte brauchen zusätzlich eine Dichtheitsprüfung, häufig mit DIBt-Zulassung.

Effizienz

Energieeffizienzklassen für Kaminöfen erklärt

Die Energieeffizienzklasse zeigt, wie gut ein Ofen Brennstoff in nutzbare Wärme umsetzt. Die Skala reicht von A++ bis G; für Scheitholz-Kaminöfen ist A+ die beste erreichbare Klasse, A++ erreichen nur Pelletgeräte. Seit 2018 tragen alle Feuerstätten bis fünfzig Kilowatt ein Energieeffizienzlabel.

Auf dem Label stehen neben der farbcodierten Klasse der Herstellername, die genaue Gerätebezeichnung und die direkte Wärmeleistung – bei wasserführenden Geräten zusätzlich die indirekte Leistung an den Heizkreis. Ausgenommen von der Kennzeichnungspflicht sind Ethanolkamine und Outdoor-Geräte.

Energieeffizienzklasse Effizienz Einordnung
A++ Sehr hoch Beste Werte, in der Praxis nur von modernen Pelletöfen erreicht
A+ Hoch Beste Klasse, die ein Scheitholz-Kaminofen erreichen kann
A Gut Solide Effizienz, typisch für aktuelle Serienmodelle
B Befriedigend Durchschnittliche Effizienz, höherer Brennstoffbedarf
C Ausreichend Spürbarer Abstand zur Spitze, Verbesserungspotenzial
D Gering Niedrige Effizienz, Austausch lohnt meist
E Sehr gering Deutlich erhöhter Brennstoffbedarf
F Kritisch Veraltete Technik, hohe Emissionen
G Inakzeptabel Nicht mehr verkehrsfähig für Neugeräte

Gut zu wissen: Die Energieklasse steht auf jeder Produktseite. Das zum Label gehörende EU-Datenblatt nennt zusätzlich Wirkungsgrad und Energieeffizienzindex.

Checkliste

Kaminofen-Kauf: Was Sie beachten sollten

  1. Schornsteinfeger einbeziehen

    Sprechen Sie zuerst mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger. Er beurteilt Querschnitt, Zug und Eignung des Schornsteins und kennt die örtlichen Vorschriften.

  2. Heizleistung bestimmen

    Ermitteln Sie die benötigte Nennwärmeleistung anhand von Raumvolumen und Dämmung. Die Tabelle im Abschnitt Leistung gibt die Größenordnung, die Feinauslegung übernimmt ein Fachmann.

  3. Aufstellort prüfen

    Kontrollieren Sie Tragfähigkeit des Bodens, Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen, Zufuhr der Verbrennungsluft und die Entfernung zum Schornsteinanschluss.

  4. Bauart und Brennstoff festlegen

    Entscheiden Sie, ob Sie nachlegen möchten oder Automatik bevorzugen, ob der Ofen kochen können soll und ob er Wärme in den Heizkreis abgeben soll. Damit legen Sie auch den Brennstoff fest: Wer von Hand nachlegt, heizt mit Scheitholz. Die Automatik gibt es beim Pelletofen, der Pellets automatisch zuführt. Der Küchenofen kocht und backt mit Scheitholz. Welcher Brennstoff zu welchem Gerät passt, lesen Sie im Abschnitt »Kaminofen nach Brennstoff wählen«.

  5. Modelle vergleichen

    Stellen Sie Leistung, Wirkungsgrad, Speichermasse und Verkleidung gegenüber. Der Modellvergleich weiter oben zeigt typische Vertreter der drei Bauarten.

  6. Zulassung kontrollieren

    Prüfen Sie, ob das Gerät nach der Norm seiner Bauart geprüft ist (DIN EN 13240 für Kaminöfen, DIN EN 14785 für Pelletöfen) und die zweite Stufe der Bundes-Immissionsschutzverordnung erfüllt. Die Angaben stehen in der Artikelinfo.

  7. Handling testen

    Türgriff, Ascheschublade, Luftregler und Scheibenreinigung sollten für Sie bequem erreichbar sein – Sie bedienen den Ofen jeden Wintertag.

  8. Anbauteile besorgen

    Dazu gehören Schornstein beziehungsweise Rauchrohr sowie bei brennbarem Boden eine Glasbodenplatte im vorgeschriebenen Maß.

  9. Zubehör einplanen

    Praktisch sind Kaminbesteck, ein Aschesauger und bei Kindern oder Haustieren ein Funkenschutzgitter.

  10. Fachgerecht anschließen lassen

    Aufstellung und Anschluss an den Schornstein übernimmt ein Fachinstallateur. Er hält Abstände und Rohrführung für die Abnahme schriftlich fest.

  11. Abnahme durchführen

    Erst nach der Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger darf der Ofen in Betrieb gehen. Danach folgt die Einbrennphase nach Herstellervorgabe.

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Design

Design & Stilrichtungen: welcher Kaminofen passt zu Ihrem Zuhause?

Ein Kaminofen ist immer auch ein Gestaltungselement. Gusseisen und warme Farbtöne passen zu rustikalen Räumen, mattschwarzer Stahl zu modernen, helle Verkleidungen zum skandinavischen Stil. Material und Proportion entscheiden mehr über die Wirkung als die Leistung. Landhaus-Modelle mit Majolika gehören zum traditionellen Stil, große Glasflächen und Speckstein zum minimalistischen.

  • Rustikaler schlanker Kaminofen mit roten Kacheln, Warmhaltefach und Sichtscheibe

    Traditioneller Stil

    Warme Farben, Gusseisen und Keramikkacheln – außen Klassiker, innen aktuelle Brennraumtechnik mit Sekundär- und Tertiärluft. Kacheln und Majolika speichern Wärme, sind aber stoßempfindlicher als Stahl. Passt zu gewachsenen Räumen mit Holzmöbeln und Dielenboden. Marken-Beispiele: La Nordica, Haas+Sohn, Justus.

    • Kacheln und Majolika speichern Wärme länger
    • Gewicht prüfen, besonders in Obergeschossen
  • Kaminofen mit sehr klaren Formen und Durchsicht. So kann das Feuer von zwei Seiten gesehen werden.

    Moderner Minimalismus

    Schlanke Korpusformen, mattschwarzer Stahl oder Naturstein, kaum sichtbare Griffe. In offenen Grundrissen wirkt ein Ofen mit Durchsicht als Raumteiler. Er braucht Abstand nach beiden Seiten; große Glasflächen zeigen jeden Rußfleck – trockenes Holz und genug Luft in der Anbrennphase halten die Scheibe klar. Marken-Beispiele: Spartherm, Austroflamm, Olsberg.

    • Durchsicht braucht Abstand nach beiden Seiten
    • Große Scheiben nur mit trockenem Holz klar halten
  • Hoher Kaminofen mit weißer Verkleidung passend zum skandinavischen Stil

    Skandinavischer Stil

    Weiße und hellgraue Verkleidungen, heller Naturstein, hohe schlanke Bauformen. Solche Öfen treten optisch zurück und passen zu Holzböden, Textilien und viel Tageslicht. Weil die Bauform in die Höhe geht, genügt oft eine kleine Stellfläche. Marken-Beispiele: Extraflame, Oranier, Edilkamin.

    • Kleine Stellfläche durch hohe Bauform
    • Helle Oberflächen zeigen Staub, lassen sich feucht abwischen
  • Schwerer Werkstattofen mit halbrundem Warmhaltefach in Gussgrau

    Industrieller Look

    Sichtbare Metallstrukturen, kräftige Gusstüren, raues Finish. Diese Öfen wirken wie aus der Werkstatt und halten in Ateliers und urbanen Altbauwohnungen auch grobe Behandlung aus. Werkstattöfen sind für große, hohe Räume gebaut – in einem gut gedämmten Wohnzimmer wären sie überdimensioniert. Prüfen Sie die Leistung zuerst gegen die Tabelle im Abschnitt Leistung. Marken-Beispiele: Wamsler, Masterflamme.

    • Robuste Bauweise für große Räume
    • Leistung gegen die Raumgröße rechnen, sonst Überhitzung

FAQ

Häufige Fragen zu Kaminöfen

Welche baulichen Voraussetzungen müssen für einen Kaminofen erfüllt sein?

Wichtigste Voraussetzung ist ein geeigneter Schornstein: Er leitet die Abgase ab und erzeugt den Förderdruck, den die Verbrennung braucht. Ohne freigegebenen Schornstein darf kein Kaminofen in Betrieb gehen.

  • Aufstellort – tragfähiger Boden, Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen, feuerfester Untergrund auf brennbaren Böden.
  • Verbrennungsluft – ausreichende Zufuhr; in dichten Häusern häufig eine separate Zuluftleitung von außen.
  • Rauchrohr – fachgerecht verlegt, mit den vorgeschriebenen Abständen zu brennbaren Bauteilen.
  • Vorab-Beurteilung – durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger vor dem Kauf; die Abnahme folgt vor der ersten Nutzung.

Die konkreten Anforderungen unterscheiden sich je Bundesland und Gemeinde. Planung und Installation gehören deshalb in die Hand eines Fachbetriebs.

Wer baut meinen Kaminofen ein und wie läuft das ab?

Die Installation gehört in die Hand eines Fachbetriebs. Der Ablauf in Kürze:

  1. Vor dem Kauf beurteilt der zuständige Bezirksschornsteinfeger die Voraussetzungen.
  2. Der Fachbetrieb stellt den Ofen auf und schließt ihn an.
  3. Vor der ersten Nutzung nimmt der Bezirksschornsteinfeger den Ofen ab; erst danach darf er in Betrieb gehen.

Kosten entstehen vor allem für Gerät, Rauchrohr und Anschluss. Rufen Sie unsere kostenlose Fachberatung unter 0351 25930011 an.

Muss ich meinen Kaminofen vom Schornsteinfeger abnehmen lassen?

Ja, vor der ersten Nutzung ist die Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger vorgeschrieben. Er prüft Betriebs- und Brandsicherheit, insbesondere Abstände zu brennbaren Bauteilen, Rohrführung und die Zufuhr der Verbrennungsluft. Erst nach dieser Abnahme darf der Ofen in Betrieb genommen werden.

Kann ich einen Kaminofen auch in einer Mietwohnung installieren?

Grundsätzlich ja, aber nur mit schriftlicher Zustimmung des Vermieters – es handelt sich um eine bauliche Veränderung, die er ablehnen darf. Legen Sie ihm Pläne und Kostenvoranschlag vor.

  • Vorab-Beurteilung – der Bezirksschornsteinfeger beurteilt den Schornstein; die Abnahme folgt vor der ersten Nutzung.
  • Kosten – wer den Einbau veranlasst, trägt in der Regel Anschaffung, Installation und Wartung.
  • Alternative – ohne Schornstein bleiben Ethanolkamine und Elektrokamine, die keine baulichen Eingriffe erfordern.
Kaminofen für das Wohnzimmer: Was ist zu beachten?

Für ein durchschnittliches Wohnzimmer von rund dreißig Quadratmetern bei 2,5 Meter Deckenhöhe passt eine Nennwärmeleistung von sechs bis sieben Kilowatt: rund sechs Kilowatt bei durchschnittlicher Dämmung, rund sieben in einem schlecht gedämmten Altbau – genug für angenehme Wärme, ohne den Raum zu überhitzen. Wichtiger als Maximalleistung ist ein hoher Wirkungsgrad, weil er den Holzverbrauch senkt. Orientierungswerte für Räume von zehn bis hundert Quadratmetern zeigt die Tabelle im Abschnitt »Kaminofen nach Leistung wählen«.

Achten Sie außerdem auf ausreichenden Abstand zu Möbeln und brennbaren Materialien, auf die Eignung des Schornsteins und darauf, dass Material und Format zur Einrichtung passen. Eine Einordnung der Stilrichtungen finden Sie im Abschnitt Design & Stilrichtungen.

Was sind raumluftunabhängige Kaminöfen und wann brauche ich sie?

Raumluftunabhängige Kaminöfen beziehen die Verbrennungsluft über einen externen Anschluss direkt von außen und entziehen sie nicht dem Aufstellraum. Das ist die Bauart für gut gedämmte Passiv- und Niedrigenergiehäuser mit mechanischer Be- und Entlüftung.

  • Keine Belastung der Raumluft, kein Unterdruck im Aufstellraum.
  • Dichtheitsprüfung erforderlich, häufig mit DIBt-Zulassung.
  • Auch in Verbindung mit einer Lüftungsanlage genehmigungsfähig.
Was ist der Unterschied zwischen einem Kaminofen und einem Kamineinsatz?

Ein Kaminofen ist ein fertiges Gerät mit eigener Verkleidung, das aufgestellt und angeschlossen wird. Ein Kamineinsatz ist die reine Feuerstätte und wird in eine Verkleidung eingebaut – sichtbar bleibt danach nur die Scheibe.

  • Kaminofen – fertiges Gerät, das nur aufgestellt und angeschlossen wird (kein Einbau in eine Verkleidung nötig); aufstellbar unter Einhaltung der Sicherheitsabstände. Schornstein und Abnahme bleiben erforderlich.
  • Kamineinsatz – fest integriert, Verkleidung individuell planbar, nutzt vorhandene Kaminstrukturen.
Welches Kaminzubehör und welche Anbauteile benötige ich?

Zwingend nötig sind Schornstein und passendes Ofenrohr in der vom Gerät vorgegebenen Nennweite; auf brennbaren Böden zusätzlich eine Bodenplatte im vorgeschriebenen Maß.

  • Außenluftanschluss – für raumluftunabhängigen Betrieb und für kanalisierbare Warmluftsysteme.
  • Bei wasserführenden Geräten – Pufferspeicher, Rücklaufanhebung, thermische Ablaufsicherung und Regelung.
  • Für den Betrieb – Kaminbesteck, Holzaufbewahrung, Aschesauger und bei Bedarf ein Funkenschutzgitter.

Welche Teile in Ihrem Fall vorgeschrieben sind, hängt vom Gerät und den örtlichen Vorschriften ab – wir stellen die Liste mit Ihnen zusammen.

Wie läuft die Einbrennphase beim ersten Anfeuern ab?

Beim ersten Anfeuern wird der Ofen in mehreren Durchgängen langsam auf Betriebstemperatur gebracht, damit Lack und Dichtstoffe aushärten. Voraussetzung sind die erfolgte Abnahme und trockenes, gut abgelagertes Holz.

  • Zunächst moderat heizen, die Temperatur bei den folgenden Bränden schrittweise steigern.
  • Den Ofen zwischen den Durchgängen vollständig auskühlen lassen, etwa über Nacht.
  • Den Vorgang mehrfach wiederholen, so oft wie in der Herstelleranleitung angegeben.

Lackgeruch und leichtes Knacken sind in dieser Phase normal und verschwinden nach wenigen Bränden. Lüften Sie in dieser Zeit gut.

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Wir führen Hersteller, die für langlebige Technik und belastbare Verarbeitung stehen – von rustikalen Gusseisenöfen bis zu Pelletgeräten mit Wochenprogramm. Reduzierte Modelle finden Sie im Kaminofen-Sale.

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