Einen Kaminofen kaufen heißt, sich für eine Einzelraumfeuerung zu entscheiden, die einen Wohnraum unabhängig von der Zentralheizung erwärmt. Bei kamdi24 finden Sie Scheitholz-, Pellet- und wasserführende Modelle, vom kompakten Fünf-Kilowatt-Ofen für das Wohnzimmer bis zum wasserführenden Gerät mit über zwanzig Kilowatt für das ganze Haus. Die Prüfnorm richtet sich nach der Bauart, für Scheitholz-Kaminöfen ist es DIN EN 13240 oder ihre Nachfolgenorm EN 16510.
Kaminofen kaufen: Top-Marken, Fachberatung & schnelle Lieferung
Kaminöfen von kamdi24 stehen für Qualität und faire Preise. In unserem Online-Shop finden Sie daher ein großes Sortiment an erstklassigen Kaminöfen – vom kompakten 5-Kilowatt-Ofen bis zu wasserführenden Geräten mit über 20 Kilowatt Nennwärmeleistung – in unterschiedlichen Formen, Farben und Designs. Scheitholz-, Pellet- und wasserführende Modelle grenzen Sie über die Filter ein, auf Wunsch nur mit sofort lieferbaren Produkten; Silvio Wirth berät Sie gern rund um das Thema Kaminöfen und Pelletöfen.
Die Top-Kamin-Marken im Shop
Ihr Berater zum Thema Öfen und Kamine:
Kaminofen kaufen – günstig und sicher bei kamdi24
Ein Kaminofen, umgangssprachlich auch Zimmerkamin, Ofenkamin oder in moderner Stahlbauweise Schwedenofen genannt, steht frei im Raum und wird nur an den Schornstein angeschlossen; anders als ein gemauerter Kamin braucht er keinen Ofenbau vor Ort. Sie gewinnen eine wirksame Wärmequelle und zugleich die behagliche Atmosphäre eines echten Feuers. Neu aufgestellte Geräte müssen die Grenzwerte der zweiten Stufe der Bundes-Immissionsschutzverordnung einhalten; Nachrüst- und Austauschfristen betreffen nur Altgeräte.
Welches Gerät passt, entscheidet sich an drei Fragen: Wie viel Wärme brauchen Sie, welchen Brennstoff möchten Sie nachlegen, und welche Rolle soll der Ofen im Raum spielen? Wer kochen oder backen will, findet Modelle mit Backfach; wer lange Nachwärme sucht, greift zu Specksteinöfen; wer eine Grundlast über Nacht halten will, zu einem Dauerbrandofen.
Alle Kamin-Marken im Shop entdeckenBauarten
Diese Arten von Kaminöfen gibt es in unserem Online-Shop
Welche Feuerstätte passt, entscheidet die geplante Nutzung: Holzöfen und Pelletöfen beheizen den Aufstellraum, wasserführende Modelle speisen zusätzlich den Heizkreis, ein Kamineinsatz verschwindet in der Verkleidung, ein Küchenofen kocht und backt mit. Die Schiene zeigt alle zehn Bauarten unseres Shops, von der klassischen Holzfeuerung bis zum Elektrokamin ohne Schornstein.
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Holzöfen
Der Klassiker mit Scheitholz: Sie legen von Hand nach und sehen das Feuer. Als freistehender Korpus oder schlanker Quader an der Wand.
- Kommt ohne Strom aus, heizt bei Stromausfall weiter
- Braucht trockenes Holz und einen Lagerplatz
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Pelletöfen
Presslinge aus Sägeresten werden automatisch zugeführt, eine Steuerung hält die Wunschtemperatur. Modelle von Austroflamm, Edilkamin und Extraflame.
- Automatische Zufuhr, gleichmäßige Wärme
- Braucht Stromanschluss und Pelletvorrat
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Wasserführende Öfen
Ein Wärmetauscher gibt einen Teil der Leistung an den Heizkreis ab. Damit unterstützt das Feuer Heizkörper und Warmwasser und heizt über den Aufstellraum hinaus.
- Entlastet die Zentralheizung im ganzen Haus
- Braucht Pufferspeicher und thermische Ablaufsicherung
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Kombi-Kamine
Ein Gerät für zwei Brennstoffe: Sie wechseln zwischen Scheitholz und Pellets, je nach Vorrat, Preis und gewünschtem Komfort.
- Sichtfeuer mit Holz, Automatik mit Pellets
- Für den Pelletbetrieb ist Strom nötig
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Kamineinsätze
Der Einsatz wird in eine bestehende oder neue Verkleidung eingebaut; sichtbar bleibt nur die Scheibe. Modelle von Spartherm, Austroflamm und La Nordica.
- Gestaltungsfreiheit bei der Verkleidung
- Optimierte Verbrennung, stabile Verglasung
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Küchenöfen
Heizen, kochen und backen mit Scheitholz, ganz ohne Strom. Modelle von La Nordica, Thermorossi und Wamsler.
- Kochen und Backen zusätzlich zum Heizen
- Funktioniert auch bei Stromausfall
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Werkstattöfen
Robuste Bauweise und kräftige Heizleistung für Werkstatt, Garage oder Halle. Inzwischen stehen sie auch in Lofts und großen Wohnräumen.
- Erwärmt große, hohe Räume schnell
- Leistung passend zur Raumgröße wählen
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Gaskamine
Feuer mit Erd- oder Flüssiggas, gezündet über Schalter oder Fernbedienung. Das Flammenbild bleibt gleichmäßig, Asche fällt nicht an.
- Kein Nachlegen, keine Asche, keine Holzlagerung
- Braucht Gasversorgung und Abgasführung
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Elektrokamine
Simuliertes Flammenspiel mit zuschaltbarem Heizelement. Ohne Verbrennung und ohne Rauchabzug, deshalb auch in der Mietwohnung möglich.
- Kein Schornstein, keine baulichen Eingriffe
- Braucht eine Steckdose, hat keine offene Flamme
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Kaminbausätze
Einsatz und Verkleidung als Set: Sie planen den Kamin nach Raum und Stil, die nötigen Komponenten liegen bei.
- Verkleidung nach eigenem Entwurf
- Aufbau gehört in die Hand eines Fachbetriebs
Die Vorteile von Kaminöfen im Blick
Ein Kaminofen kann die Heizkosten senken, weil er den Raum beheizt, in dem Sie sich tatsächlich aufhalten. Er arbeitet mit dem nachwachsenden Brennstoff Holz, als Scheitholzofen ohne Strom auch bei Stromausfall und erreicht in modernen Bauarten Wirkungsgrade von rund 80 Prozent und mehr.
- Ergänzt die bestehende Heizung. Eine Einzelraumfeuerung lässt sich ohne Eingriff in die vorhandene Heizungsanlage nachrüsten. Kosten entstehen vor allem für Gerät, Rauchrohr, Anschluss und Abnahme.
- Unabhängig von Energiepreisen. Scheitholz und Pellets folgen anderen Märkten als Gas und Strom. Wer selbst Holz einlagern kann, entkoppelt einen Teil seines Wärmebedarfs von kurzfristigen Preissprüngen.
- Nachwachsender Brennstoff. Naturbelassenes Scheitholz und Pellets aus Sägeresten sind erneuerbar. Pellets nutzen Reststoffe der Holzverarbeitung und schonen damit zusätzlich Ressourcen.
- Hoher Wirkungsgrad. Moderne Brennräume mit Primär-, Sekundär- und Tertiärluft holen einen großen Teil der im Holz gespeicherten Energie in den Raum. Scheitholzöfen im Sortiment liegen meist bei 79 bis 82 Prozent, Pelletöfen bei 88 bis 93 Prozent.
- Zusatzwärme in der Übergangszeit. Im Herbst und Frühjahr reicht der Ofen oft allein, die Zentralheizung bleibt aus. Das entlastet den Hauptwärmeerzeuger und verlängert seine Standzeit.
- Warmwasser möglich. Wasserführende Kamin- und Pelletöfen speisen einen Teil ihrer Leistung über einen Wärmetauscher in Pufferspeicher und Heizkreis ein. Damit heizt das Feuer auch Räume, in denen es nicht steht.
Ein Kaminofen passt, wenn …
- Sie einen geeigneten Schornstein oder eine Abgasleitung haben
- Sie bereit sind, Holz zu lagern und regelmäßig nachzulegen
- der Aufstellraum zusätzlich geheizt werden soll, nicht das ganze Haus allein
- Sie ein sichtbares Feuer als Wohngefühl schätzen
Anderes Gerät wählen, wenn …
- kein Schornsteinanschluss möglich ist; dann bleiben Ethanolkamine oder Elektrokamine
- Sie gar nicht nachlegen möchten; dann passt ein Pelletofen mit automatischer Zufuhr besser
- der Raum sehr klein und stark gedämmt ist, sodass schon die kleinste Leistungsklasse überheizt
- Sie die gesamte Heizlast des Hauses allein mit dem Ofen decken wollen
Im Vergleich
Kaminofen-Vergleich: Bauarten und Leistung im Sortiment
Der Kaminofen-Vergleich nach Bauart zeigt, wo die Geräte im Sortiment liegen: Scheitholz-Kaminöfen haben meist 5 bis 12 kW, Pelletöfen 6,5 bis 12 kW mit 88 bis 93 Prozent Wirkungsgrad, wasserführende Öfen 8 bis 23 kW, von denen ein Teil ins Heizwasser geht. Welche Leistung Ihr Raum braucht, klärt danach der Abschnitt Leistung.
| Bauart | Typische Nennwärmeleistung | Typischer Wirkungsgrad | Passt, wenn Sie … |
|---|---|---|---|
| Scheitholz-Kaminofen | 5–12 kW | 79–82 % | einen Wohnraum beheizen, das Feuer sehen und ohne Strom heizen möchten |
| Pelletofen | 6,5–12 kW | 88–93 % | nicht nachlegen, sondern eine Wunschtemperatur per Steuerung halten möchten |
| Wasserführender Ofen | 8–23 kW gesamt | 79–93 % (Holz bis Pellet) | Heizkörper und Warmwasser über einen Pufferspeicher mitversorgen wollen |
| Kamineinsatz | 6,5–12 kW | 80–83 % | eine Verkleidung nach eigenem Entwurf bauen lassen oder einen alten Kamin erneuern |
| Küchenofen | 6–11 kW | 75–86 % | mit derselben Glut kochen, backen und die Küche heizen möchten |
| Werkstattofen | 5–17 kW | 78–81 % | Werkstatt, Halle oder einen hohen, offenen Raum robust beheizen wollen |
Gut zu wissen: Die Spannen zeigen die typische Nennwärmeleistung je Bauart; einzelne Modelle liegen darüber oder darunter. Gaskamine liegen meist bei 5 bis 12 kW, Elektrokamine heizen meist nur mit rund 2 kW zu.
Leistung
Kaminofen nach Leistung wählen
Die passende Nennwärmeleistung richtet sich nach Wohnfläche, Dämmstandard und Raumschnitt. Als Richtwert für gut gedämmte Häuser reichen 4 bis 5 kW für 30 bis 50 m², 6 bis 7 kW für 50 bis 70 m² und 8 bis 9 kW für 70 bis 100 m². Im Altbau oder bei schwacher Dämmung klären Sie die Leistung mit der Fachberatung.
Günstig im Betrieb ist ein Holzofen, dessen Leistung zum Raum passt und der mit trockenem Holz befeuert wird. Auch ein billiger Kaminofen verbraucht unnötig Holz, wenn er zu groß gewählt ist: Er wird gedrosselt betrieben, verbrennt unvollständig, verrußt die Scheibe und erreicht seinen Wirkungsgrad nicht. In kleinen, gut gedämmten Räumen unter rund 30 m² ist schon die kleinste Leistungsklasse reichlich bemessen; prüfen Sie die Leistung dort mit der Fachberatung. Bei raumluftabhängigen Geräten kommt hinzu, dass der Aufstellraum eine Mindestgröße braucht, damit genügend Verbrennungsluft nachströmt.
| Nennwärmeleistung | Wohnfläche gut gedämmt | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| 4–5 kW | 30–50 m² | einzelnes Wohnzimmer im gut gedämmten Haus |
| 6–7 kW | 50–70 m² | Wohnzimmer mit offener Küche |
| 8–9 kW | 70–100 m² | offener Wohn- und Essbereich |
| 10–12 kW | 100–130 m² | großer offener Grundriss über mehrere Bereiche |
| 13–15 kW | 130–160 m² | sehr große oder hohe Räume, Werkstatt, Halle |
| über 15 kW | über 160 m² | meist wasserführende Geräte, die über den Heizkreis mehrere Räume versorgen |
Gut zu wissen: Richtwerte für gut gedämmte Gebäude, keine Auslegung. Im Altbau, bei großen Fensterflächen oder offenen Treppen braucht der Raum mehr Leistung; die Heizlast ermittelt dann ein Fachmann. Viele Modelle nennen in den technischen Daten zusätzlich das maximale Raumheizvermögen in m³. Geteilt durch Ihre Deckenhöhe ergibt es die größte Grundfläche, die das Gerät unter günstigen Bedingungen beheizt; dieser Wert des Modells geht der Tabelle vor.
Brennstoff
Kaminofen nach Brennstoff wählen
Zulässig sind naturbelassenes Scheitholz, Holzbriketts und Holzpellets; Kohle und Braunkohlebriketts erlaubt die Bundes-Immissionsschutzverordnung nur in Geräten, die der Hersteller dafür freigibt. Entscheidend für Emissionen und Wirkungsgrad ist die Restfeuchte des Holzes: Gesetzlich erlaubt ist Holz mit einer Feuchte unter 25 Prozent bezogen auf das Trockengewicht; liegt sie unter etwa zwanzig Prozent, brennt Scheitholz sauber und liefert die angegebene Leistung.
Zulässige Brennstoffe
Scheitholz muss naturbelassen, trocken und unbehandelt sein; die Scheitlänge richtet sich nach der Brennraumtiefe des Geräts. Holzbriketts sind gepresste Holzreste, brennen ruhiger und länger als Scheitholz und eignen sich damit für die Grundlast. Holzpellets gehören ausschließlich in dafür gebaute Pelletöfen, in denen sie automatisch zugeführt werden und sehr emissionsarm verbrennen.
Kohle und Briketts dürfen Sie nur in Geräten einsetzen, die der Hersteller ausdrücklich dafür freigibt; das sind vor allem Dauerbrandöfen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung klärt, welche Brennstoffe für Ihr Modell zugelassen sind.
Nicht geeignete Brennstoffe
Nicht in den Brennraum gehören behandeltes, lackiertes oder verleimtes Holz, Altpapier, Kartonagen und Verpackungsmaterial, Hausmüll und Kunststoffe jeder Art sowie frisch geschlagenes, feuchtes Holz. Diese Stoffe erzeugen Schadstoffe, greifen Brennraum und Schornstein an und sind nach der Bundes-Immissionsschutzverordnung nicht zulässig.
Lagerung und Restfeuchte
Scheitholz sollte luftig, regengeschützt und mit Abstand zum Boden lagern. Erst wenn die Restfeuchte unter etwa zwanzig Prozent liegt, erreicht der Ofen seinen angegebenen Wirkungsgrad. Zu feuchtes Holz kostet Heizleistung, verrußt die Scheibe und erhöht die Emissionen deutlich.
Ein einfacher Holzfeuchtemesser genügt zur Kontrolle. Hartholz wie Buche oder Eiche braucht je nach Lagerbedingungen zwei Jahre, Weichholz etwa ein Jahr. Wie Sie Stapel und Lagerplatz anlegen, zeigt unser Beitrag Brennholz richtig lagern.
Kostenlose Fachberatung
Unsere Berater prüfen Leistung, Schornstein und Verbrennungsluft für Ihre Situation, für ausgewählte Modelle auch per Videoberatung.
Recht
Gesetzliche Vorschriften für Kaminöfen
Neue Kaminöfen müssen die zweite Stufe der Bundes-Immissionsschutzverordnung einhalten: Scheitholz-Kaminöfen höchstens 1,25 g/m³ Kohlenmonoxid und 0,04 g/m³ Staub, Pelletöfen höchstens 0,25 g/m³ Kohlenmonoxid. Zusätzlich gelten die europäische Ecodesign-Verordnung und die Prüfnorm der jeweiligen Bauart, für Scheitholz-Kaminöfen DIN EN 13240 oder die Nachfolgenorm EN 16510.
Was für neue Kaminöfen gilt
Wer einen Kaminofen nach neuer Norm mit gültiger Zulassung kauft, muss nach geltender Rechtslage nichts nachrüsten, denn die Frist, die Ende 2024 ablief, betraf nur Altgeräte. Für neu errichtete Geräte gelten die Grenzwerte der Stufe 2 von Anfang an. Den Nachweis liefert die Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers. Lassen Sie sie sich vor dem Kauf zeigen und halten Sie sie für die Abnahme bereit.
Was seit 2025 für ältere Kaminöfen gilt
Seit dem 1. Januar 2025 dürfen Kaminöfen mit Typschild-Datum zwischen dem 1. Januar 1995 und dem 21. März 2010 nur noch betrieben werden, wenn sie höchstens 0,15 g/m³ Staub und 4 g/m³ Kohlenmonoxid ausstoßen; andernfalls müssen sie nachgerüstet oder stillgelegt werden. Den Nachweis führt eine Prüfstandsmessbescheinigung oder eine Messung des Schornsteinfegers. Ausgenommen sind unter anderem:
- Offene Kamine und Grundöfen: Sie fallen nicht unter die Austauschpflicht.
- Historische Öfen: vor 1950 hergestellt oder errichtet; das genügt, wenn Sie es glaubhaft machen.
- Einzige Wärmequelle: Öfen, die eine Wohnung als einzige Heizung versorgen.
- Private Herde und Backöfen: mit weniger als 15 kW Nennwärmeleistung.
Hintergründe zu Fristen und Nachrüstung liefert unser Blogbeitrag BImSchV fordert Sanierung oder Stilllegung von Kaminöfen.
Aufstellung, Schornstein und Abnahme
Bau- und Brandschutzrecht ist Landesrecht; die Anforderungen unterscheiden sich je Bundesland, teilweise auch je Gemeinde. Überall gelten diese Grundregeln:
- Sicherheitsabstände: Mindestabstände zu brennbaren Bauteilen nach Herstellerangabe einhalten.
- Feuerfester Untergrund: Auf brennbaren Böden ist eine Boden- oder Glasplatte im vorgeschriebenen Maß erforderlich.
- Schornstein: ausreichender Querschnitt, das Rauchrohr nicht durch unzugängliche Hohlräume führen; bei seit 2022 neu errichteten Anlagen liegt die Mündung firstnah und überragt den First um mindestens 40 cm, beim Austausch am bestehenden Schornstein gelten erleichterte Regeln.
- Abnahme: Vor der ersten Nutzung bescheinigt der Bezirksschornsteinfeger, dass Ofen und Abgasanlage sicher betrieben werden können.
Aus der Praxis
Erst der Schornstein, dann der Ofen
Die häufigste Enttäuschung im Beratungsgespräch entsteht, wenn der Ofen längst ausgesucht ist und sich danach herausstellt, dass der Schornstein nicht passt. Mein Rat ist deshalb immer derselbe: Sprechen Sie zuerst mit Ihrem Bezirksschornsteinfeger über Querschnitt, Förderdruck und Verbrennungsluft. Welchen Förderdruck ein Ofen braucht, steht bei den meisten Modellen in den technischen Daten. Erst wenn das zusammenpasst, lohnt es sich, über Leistung, Speckstein oder Backfach nachzudenken.
Silvio Wirth, Ofen-Fachberater bei kamdi24
Wichtige DIN-Normen
- DIN EN 13240: europäische Norm für Kaminöfen; regelt Anforderungen an Herstellung, Sicherheit und Leistung von Raumheizern für feste Brennstoffe.
- DIN plus: freiwilliges Prüfzeichen mit strengeren Grenzwerten als die Grundnorm.
- DIN EN 13229: europäische Norm für Kamineinsätze und offene Kamine.
- DIN EN 14785: Prüfnorm für Raumheizer mit Holzpellets.
BImSchV Stufe 2 und Ecodesign im Detail
- Pelletöfen: Staub höchstens 0,03 g/m³, mit Wassertasche 0,02 g/m³.
- Mindestwirkungsgrad: je nach Art der Feuerstätte zwischen 70 und 90 Prozent, für wasserführende Pelletöfen 90 Prozent.
- Ecodesign: Die Anforderungen aus der Ecodesign-Verordnung (EU) 2015/1185 gelten EU-weit seit Januar 2022 für neu in Verkehr gebrachte Geräte und regeln Jahresnutzungsgrad und Emissionen.
Zulassung und Prüfzeichen
- Der Ofen muss nach der Norm seiner Bauart geprüft sein: DIN EN 13240 für Kaminöfen, DIN EN 14785 für Pelletöfen, DIN EN 13229 für Kamineinsätze; neuere Geräte nennen die Nachfolgenorm EN 16510.
- Das CE-Zeichen bestätigt die Einhaltung der EU-Harmonisierungsvorschriften.
- Raumluftunabhängige Geräte brauchen zusätzlich eine Dichtheitsprüfung, häufig mit DIBt-Zulassung.
Effizienz
Energieeffizienzklassen für Kaminöfen erklärt
Die Energieeffizienzklasse zeigt, wie gut ein Ofen Brennstoff in nutzbare Wärme umsetzt. Die Skala reicht von A++ bis G. Seit 2018 brauchen Einzelraumheizgeräte bis fünfzig Kilowatt ein Energieeffizienzlabel; im Sortiment erreichen Scheitholz-Kaminöfen höchstens A+, die Klasse A++ tragen Pelletöfen.
Auf dem Label stehen neben der farbcodierten Klasse der Herstellername, die genaue Gerätebezeichnung und die direkte Wärmeleistung, bei wasserführenden Geräten zusätzlich die indirekte Leistung an den Heizkreis. Holz- und Pelletöfen erhalten bei der Berechnung einen Faktor für den nachwachsenden Brennstoff, deshalb liegen sie meist in den oberen Klassen.
| Energieeffizienzklasse | Effizienz | Einordnung |
|---|---|---|
| A++ | Sehr hoch | Höchste Klasse, im Sortiment nur bei Pelletöfen |
| A+ | Hoch | Höchste Klasse der Scheitholz-Kaminöfen im Sortiment |
| A | Gut | Häufig bei Scheitholz- und Kombiöfen für Holz und Kohle |
| B | Befriedigend | Typisch für Gaskamine im Sortiment |
| C | Ausreichend | Spürbarer Abstand zur Spitze, bei einzelnen Gaskaminen |
| D | Gering | Niedrige Effizienz, im Sortiment nur bei Ölöfen |
| E | Sehr gering | Deutlich erhöhter Brennstoffbedarf, bei aktuellen Holzöfen nicht im Sortiment |
| F | Kritisch | Ältere Technik mit hohem Brennstoffbedarf |
| G | Inakzeptabel | Niedrigste Klasse der Skala |
Gut zu wissen: Die Energieklasse steht auf jeder Produktseite. Das zum Label gehörende EU-Datenblatt nennt zusätzlich Wirkungsgrad und Energieeffizienzindex.
Checkliste
Kaminofen-Kauf: Was Sie beachten sollten
Vor dem Kauf eines Kaminofens klären Sie zuerst mit dem Bezirksschornsteinfeger, ob der Schornstein zum Gerät passt. Danach legen Sie Leistung, Aufstellort, Bauart und Brennstoff fest und prüfen die Zulassung nach der zweiten Stufe der Bundes-Immissionsschutzverordnung. Nach dem Kauf folgen fachgerechter Anschluss und Abnahme. Die elf Punkte lassen sich abhaken, drucken und herunterladen.
Checkliste: Kaminofen kaufen
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Schornsteinfeger einbeziehen
Sprechen Sie zuerst mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger. Er beurteilt Querschnitt, Zug und Eignung des Schornsteins und kennt die örtlichen Vorschriften. Wer einen Kaminofen für Mehrfachbelegung kaufen möchte, also an einem Schornstein mit weiteren Feuerstätten, braucht ein Gerät der Bauart 1 mit selbstschließender Tür.
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Heizleistung bestimmen
Ermitteln Sie die benötigte Nennwärmeleistung anhand von Raumvolumen und Dämmung. Die Tabelle im Abschnitt Leistung gibt die Größenordnung, die Feinauslegung übernimmt ein Fachmann.
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Aufstellort prüfen
Kontrollieren Sie Tragfähigkeit des Bodens, Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen, Zufuhr der Verbrennungsluft und die Entfernung zum Schornsteinanschluss.
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Bauart und Brennstoff festlegen
Entscheiden Sie, ob Sie nachlegen möchten oder Automatik bevorzugen, ob der Ofen kochen können soll und ob er Wärme in den Heizkreis abgeben soll.
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Modelle vergleichen
Stellen Sie Leistung, Wirkungsgrad, Speichermasse und Verkleidung gegenüber. Die Tabelle im Abschnitt Kaminofen-Vergleich zeigt, in welchen Spannen die Bauarten liegen.
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Zulassung kontrollieren
Prüfen Sie, ob das Gerät nach der Norm seiner Bauart geprüft ist (DIN EN 13240 bzw. die Nachfolgenorm EN 16510 für Kaminöfen, DIN EN 14785 für Pelletöfen) und die zweite Stufe der Bundes-Immissionsschutzverordnung erfüllt. Verbindlich ist die Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers.
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Handling testen
Türgriff, Ascheschublade, Luftregler und Scheibenreinigung sollten für Sie bequem erreichbar sein, denn Sie bedienen den Ofen jeden Wintertag.
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Anbauteile besorgen
Zum Ofenbedarf gehören Schornstein beziehungsweise Rauchrohr sowie bei brennbarem Boden eine Glas- oder Stahlbodenplatte im vorgeschriebenen Maß.
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Zubehör einplanen
Praktisch sind Kaminbesteck, ein Aschesauger und bei Kindern oder Haustieren ein Funkenschutzgitter. Alles zusammen finden Sie im Kaminzubehör.
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Fachgerecht anschließen lassen
Aufstellung und Anschluss an den Schornstein übernimmt ein Fachinstallateur. Er hält Abstände und Rohrführung für die Abnahme schriftlich fest.
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Abnahme durchführen
Erst nach der Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger darf der Ofen in Betrieb gehen. Danach folgt die Einbrennphase nach Herstellervorgabe.
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Design
Kaminofen-Design: Stilrichtungen von modern bis Landhaus
Ein Kaminofen ist im eigenen Zuhause immer auch ein Gestaltungselement. Gusseisen und warme Farbtöne passen zu rustikalen Räumen, mattschwarzer Stahl zu modernen, helle Verkleidungen zum skandinavischen Stil. Material und Proportion entscheiden mehr über die Wirkung als die Leistung. Landhaus-Modelle mit Majolika gehören zum traditionellen Stil, große Glasflächen und Speckstein zum minimalistischen.
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Traditioneller Stil
Warme Farben, Gusseisen und Keramikkacheln: außen Klassiker, innen aktuelle Brennraumtechnik mit Sekundär- und Tertiärluft. Kacheln und Majolika speichern Wärme, sind aber stoßempfindlicher als Stahl. Ein Kaminofen im Landhausstil passt zu gewachsenen Räumen mit Holzmöbeln und Dielenboden. Marken-Beispiele: La Nordica, Haas+Sohn, Justus.
- Kacheln und Majolika speichern Wärme länger
- Gewicht prüfen, besonders in Obergeschossen
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Moderner Minimalismus
Schlanke Korpusformen, mattschwarzer Stahl oder Naturstein, kaum sichtbare Griffe. In offenen Grundrissen wirkt ein Ofen mit Durchsicht als Raumteiler. Er braucht Abstand nach beiden Seiten; große Glasflächen zeigen jeden Rußfleck. Trockenes Holz und genug Luft in der Anbrennphase halten die Scheibe klar. Marken-Beispiele: Spartherm, Austroflamm, Olsberg.
- Durchsicht braucht Abstand nach beiden Seiten
- Große Scheiben nur mit trockenem Holz klar halten
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Skandinavischer Stil
Weiße und hellgraue Verkleidungen, heller Naturstein, hohe schlanke Bauformen. Solche Öfen treten optisch zurück und passen zu Holzböden, Textilien und viel Tageslicht. Weil die Bauform in die Höhe geht, genügt oft eine kleine Stellfläche. Marken-Beispiele: Extraflame, Oranier, Edilkamin.
- Kleine Stellfläche durch hohe Bauform
- Helle Oberflächen zeigen Staub, lassen sich feucht abwischen
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Industrieller Look
Sichtbare Metallstrukturen, kräftige Gusstüren, raues Finish. Diese Öfen wirken wie aus der Werkstatt und halten in Ateliers und urbanen Altbauwohnungen auch grobe Behandlung aus. Werkstattöfen sind für große, hohe Räume gebaut; in einem gut gedämmten Wohnzimmer wären sie überdimensioniert. Prüfen Sie die Leistung zuerst gegen die Tabelle im Abschnitt Leistung. Marken-Beispiele: Wamsler, Masterflamme.
- Robuste Bauweise für große Räume
- Leistung gegen die Raumgröße rechnen, sonst Überhitzung
FAQ
Häufige Fragen zu Kaminöfen
Welche baulichen Voraussetzungen müssen für einen Kaminofen erfüllt sein?
Wichtigste Voraussetzung ist ein geeigneter Schornstein: Er leitet die Abgase ab und erzeugt den Förderdruck, den die Verbrennung braucht. Ohne freigegebenen Schornstein darf kein Kaminofen in Betrieb gehen; wer den Kamin beim Hausbau mitplant, legt Querschnitt und Lage gleich passend an.
- Aufstellort: tragfähiger Boden, Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen, feuerfester Untergrund auf brennbaren Böden.
- Verbrennungsluft: ausreichende Zufuhr; in dichten Häusern häufig eine separate Zuluftleitung von außen.
- Rauchrohr: fachgerecht verlegt, mit den vorgeschriebenen Abständen zu brennbaren Bauteilen.
- Freigabe: Beurteilung durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger vor dem Kauf.
Die konkreten Anforderungen unterscheiden sich je Bundesland und Gemeinde. Planung und Installation gehören deshalb in die Hand eines Fachbetriebs.
Muss ich meinen Kaminofen vom Schornsteinfeger abnehmen lassen?
Ja, vor der ersten Nutzung ist die Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger vorgeschrieben. Er prüft Betriebs- und Brandsicherheit, insbesondere Abstände zu brennbaren Bauteilen, Rohrführung und die Zufuhr der Verbrennungsluft. Erst nach dieser Abnahme darf der Ofen in Betrieb genommen werden.
Kann ich einen Kaminofen auch in einer Mietwohnung installieren?
Grundsätzlich ja, aber nur mit Zustimmung des Vermieters, am besten schriftlich, denn es handelt sich um eine bauliche Veränderung, die er ablehnen darf. Legen Sie ihm Pläne und Kostenvoranschlag vor.
- Genehmigung: Nach der Zustimmung prüft der Bezirksschornsteinfeger Schornstein und Eignung der Wohnung.
- Kosten: Wer den Einbau veranlasst, trägt in der Regel Anschaffung, Installation und Wartung.
- Alternative: Ohne Schornstein bleiben Ethanolkamine und Elektrokamine, die keine baulichen Eingriffe erfordern.
Kaminofen für das Wohnzimmer: Was ist zu beachten?
Ein moderner Holzofen oder Kamin fürs Wohnzimmer braucht im gut gedämmten Haus meist 4 bis 5 kW für 30 bis 50 m², mit offener Küche und 50 bis 70 m² eher 6 bis 7 kW. Räume unter rund 30 m² heizt schon die kleinste Leistungsklasse; im Altbau klären Sie die Leistung mit der Fachberatung. Ein guter Kaminofen überzeugt weniger durch Maximalleistung als durch einen hohen Wirkungsgrad, weil der den Holzverbrauch senkt.
Achten Sie außerdem auf ausreichenden Abstand zu Möbeln und brennbaren Materialien, auf die Eignung des Schornsteins und darauf, dass ein moderner Kaminofen im Wohnzimmer mit Material und Format zur Einrichtung passt. Eine Einordnung der Stilrichtungen finden Sie im Abschnitt Kaminofen-Design.
Was sind raumluftunabhängige Kaminöfen und wann brauche ich sie?
Raumluftunabhängige Kaminöfen beziehen die Verbrennungsluft über einen externen Anschluss direkt von außen und entziehen sie nicht dem Aufstellraum. Das ist die Bauart für gut gedämmte Passiv- und Niedrigenergiehäuser mit mechanischer Be- und Entlüftung.
- Keine Belastung der Raumluft, kein Unterdruck im Aufstellraum.
- Dichtheitsprüfung erforderlich, häufig mit DIBt-Zulassung.
- Auch in Verbindung mit einer Lüftungsanlage genehmigungsfähig.
Was ist der Unterschied zwischen einem Kaminofen und einem Kamineinsatz?
Ein Kaminofen ist ein fertiges Gerät mit eigener Verkleidung, das aufgestellt und angeschlossen wird. Ein Kamineinsatz ist die reine Feuerstätte und wird in eine Verkleidung eingebaut; sichtbar bleibt danach nur die Scheibe.
- Kaminofen: keine Baumaßnahmen nötig, große Auswahl an Verkleidungen von Keramik bis Naturstein, flexibel aufstellbar.
- Kamineinsatz: fest integriert, Verkleidung individuell planbar, nutzt vorhandene Kaminstrukturen.
Einen Kachelofen oder gemauerten Kamin baut der Ofensetzer vor Ort um einen Heizeinsatz herum; kamdi24 liefert dafür Kamineinsätze und Kaminbausätze. Für den Wandeinbau eignet sich statt eines Kaminofens ein Kamineinsatz: Wer einen Heizkamin kaufen möchte, wählt Einsatz und Verkleidung getrennt oder als Kaminbausatz.
Welches Kaminzubehör und welche Anbauteile benötige ich?
Zwingend nötig sind Schornstein und passendes Ofenrohr in der vom Gerät vorgegebenen Nennweite; auf brennbaren Böden zusätzlich eine Bodenplatte im vorgeschriebenen Maß.
- Außenluftanschluss: für raumluftunabhängigen Betrieb und für kanalisierbare Warmluftsysteme.
- Bei wasserführenden Geräten: Pufferspeicher, Rücklaufanhebung, thermische Ablaufsicherung und Regelung.
- Für den Betrieb: Kaminbesteck, Holzaufbewahrung, Aschesauger und bei Bedarf ein Funkenschutzgitter.
Welche Teile in Ihrem Fall vorgeschrieben sind, hängt vom Gerät und den örtlichen Vorschriften ab; wir stellen die Liste mit Ihnen zusammen.
Was kostet ein Kaminofen und wovon hängt der Preis ab?
Den Preis eines Kaminofens bestimmen vor allem Bauart, Verkleidung und Ausstattung; zu den Kosten für das Gerät kommen Anschluss, Montage und Abnahme hinzu. Konkrete Preise für Kaminöfen nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich mit Modell und Aktion ändern. Die aktuellen Preise stehen auf den Produktseiten. Anders als bei einem gemauerten Kachelofen, dessen Preis der Ofensetzer nach Aufwand kalkuliert, kaufen Sie einen Kaminofen als fertiges Gerät.
- Material und Ausstattung: Speckstein, Keramik oder Gusseisen erhöhen Gewicht und Aufwand; ein Kaminofen mit Holzfach oder Backfach kostet mehr als ein schlichter Stahlofen derselben Leistung.
- Technik: Außenluftanschluss, Pelletautomatik oder Wassertasche machen einen hochwertigen Kaminofen teurer als einen einfachen Holzofen derselben Leistung.
- Nebenkosten: Rauchrohr, gegebenenfalls Schornstein, Bodenplatte, Montage durch den Fachbetrieb und die Abnahme durch den Schornsteinfeger kommen zum Gerätepreis hinzu.
- Betriebskosten: Wie bei jedem Heizofen bestimmen Brennstoff und Wirkungsgrad die laufenden Kosten, beim Holzofen also vor allem Holzverbrauch und Restfeuchte des Holzes.
Den passenden Kaminofen finden
Als Fachhandel für Kaminöfen führen wir Hersteller, die für langlebige Technik und belastbare Verarbeitung stehen, von rustikalen Gusseisenöfen bis zu Pelletgeräten mit Wochenprogramm. Kaminöfen im Angebot finden Sie im Kaminofen-Sale. Ihren Kamin bestellen Sie online; vor der Bestellung klären wir gern, ob Leistung und Anschluss passen.
- Kompetente Fachberatung per Telefon, Mail oder vor Ort in Dresden
- Kauf auf Rechnung und zinsfreie Finanzierung möglich
- Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands
- Verlängertes Rückgaberecht von 100 Tagen