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19.02.26

Rotisserie und Drehspieß: Hähnchen, Gyros und Braten vom Grill

Rotisserie & Drehspieß: Hähnchen, Gyros & Braten perfekt grillen | kamdi24

Rotisserie und Drehspieß: Hähnchen, Gyros und Braten vom Grill

Bild wurde KI-generiert

Saftige Hähnchen mit knuspriger Haut, aromatisches Gyros und zarte Braten – auf dem Drehspieß gelingen dir Fleischgerichte wie vom Profi. Wir zeigen dir, wie du deine Rotisserie optimal nutzt, welches Zubehör du brauchst und mit welchen Tricks dein Grillgut perfekt wird.

19.02.2026 | von kamdi24 Redaktion

Was ist eine Rotisserie?

Der Begriff Rotisserie stammt vom französischen Wort „rôtir", was so viel wie braten oder rösten bedeutet. Im Grillbereich bezeichnet eine Rotisserie einen motorgetriebenen Drehspieß, auf dem Grillgut langsam und gleichmäßig von allen Seiten gegart wird. Diese Zubereitungsmethode hat eine lange Tradition – bereits im Mittelalter wurden Fleischstücke über offenem Feuer am Spieß gedreht.

Der große Unterschied zu damals: Heute übernimmt ein Elektromotor das gleichmäßige Drehen, sodass du dich entspannt zurücklehnen kannst, während dein Grillgut perfekt gart. Die Rotisserie-Aufsätze im kamdi24-Shop sind für verschiedene Grill-Typen erhältlich und lassen sich einfach nachrüsten.

Vorteile des Drehspießes

Das Grillen auf dem Drehspieß bietet einige entscheidende Vorteile gegenüber dem klassischen Grillen auf dem Rost. Durch die kontinuierliche Rotation gart das Fleisch gleichmäßig von allen Seiten – keine verbrannten Stellen, kein rohes Inneres.

Ein weiterer Pluspunkt: Fett und Fleischsaft tropfen nicht einfach nach unten ab, sondern laufen durch die Drehbewegung kontinuierlich über das Grillgut. Das Ergebnis ist eine aromatische, knusprige Kruste außen und saftiges Fleisch innen. Gewürze und Marinaden verteilen sich durch die Rotation ebenfalls gleichmäßig und aromatisieren dein Grillgut intensiver.

„Die Rotisserie macht das Grillen zum entspannten Erlebnis: Der Motor dreht, du genießt – und am Ende wartet perfekt gegartes Fleisch mit einer Kruste, wie sie auf dem Rost kaum möglich ist."

Nicht zu vergessen ist der Showeffekt: Ein sich drehendes Hähnchen oder ein großer Braten auf dem Spieß ist ein echter Hingucker auf jeder Grillparty und verbreitet mittelalterlichen Charme mit modernem Komfort.

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Equipment: Motor, Spieß und Zubehör

Für das Grillen mit dem Drehspieß brauchst du zunächst eine Rotisserie, die zu deinem Grill passt. Es gibt zwei Varianten: Modelle mit Akku und solche mit Stromanschluss. Akku-Rotisserien sind flexibel einsetzbar – beim Camping oder im Garten ohne Steckdose. Allerdings ist die Motorleistung geringer und der Akku kann bei langen Garzeiten schlapp machen.

Rotisserien mit Stromkabel sind leistungsstärker und können im Dauerbetrieb laufen – ideal für große Braten oder Spanferkel. Der einzige Nachteil: Du brauchst einen Stromanschluss in der Nähe.

Zusätzlich zum Spieß benötigst du Fleischgabeln (auch Forken genannt), die das Grillgut fixieren. Bei Geflügel oder Fisch, der leicht zerfällt, sind Gabeln mit vier Zinken empfehlenswert. Mit einer Doppelforke kannst du sogar zwei Hähnchen gleichzeitig aufspießen.

Ein Kontergewicht ist bei ungleichmäßig geformtem Grillgut wichtig. Es gleicht die Unwucht aus und entlastet den Motor. Außerdem praktisch: Ein Drehspießkorb aus Edelstahl, mit dem du auch Pommes, Gemüse oder sogar Popcorn auf der Rotisserie zubereiten kannst.

Drehspieß auf dem Gas- oder Holzkohlegrill

Viele moderne Gasgrills sind bereits mit einer Rotisserie-Vorbereitung ausgestattet. Achte beim Kauf darauf, ob dein Modell einen Heckbrenner (Backburner) hat – dieser ist speziell für das Grillen mit Drehspieß vorgesehen und liefert konstante Hitze über eine große Fläche.

Ohne Heckbrenner nutzt du die äußeren Brenner für indirekte Hitze. Bei Geflügel, das schnell austrocknen kann, lässt du den Backburner oft komplett aus. Bei Rind, Schwein oder Wild schaltest du ihn gegen Ende kurz ein, um intensive Röstaromen zu erzeugen.

Auf dem Holzkohlegrill funktioniert die Rotisserie ebenfalls hervorragend. Für Kugelgrills gibt es spezielle Ring-Aufsätze, die den richtigen Abstand zwischen Glut und Grillgut gewährleisten. Briketts sind hier die bessere Wahl als Holzkohle – sie halten die Hitze länger und sind einfacher zu dosieren. Platziere die Briketts am Rand für indirekte Hitze.

Garzeiten und Kerntemperaturen im Überblick

Grillgut Gewicht Grilltemperatur Garzeit ca. Kerntemperatur
Ganzes Hähnchen 1,5 kg 180–200 °C 60–75 min 80–85 °C
Gyros-Spieß 2 kg 180–200 °C 90–120 min 75–80 °C
Schweinebraten 2 kg 160–180 °C 120–150 min 70–75 °C
Rollbraten 1,5 kg 160–180 °C 90–120 min 65–70 °C
Lammkeule 2 kg 180 °C 120–150 min 60–65 °C (rosa)
Ente 2 kg 180 °C 90–120 min 75–80 °C

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Rezeptideen: Hähnchen, Gyros und Braten

Das klassische Grillhähnchen ist der Einstieg in die Rotisserie-Welt. Reibe ein Freiland-Hähnchen innen und außen mit Salz und Paprika ein, schiebe ein Stück Butter unter die Haut und ab auf den Spieß. Nach etwa 60–75 Minuten bei 180–200 °C hast du ein Hähnchen wie vom Imbiss – nur besser. Ein Hähnchenhalter von kamdi24 ist eine praktische Alternative, wenn du keinen Drehspieß nutzen möchtest.

Für Gyros vom Drehspieß schichtest du marinierte Schweine- oder Hähnchenfleisch-Scheiben auf den Spieß und presst sie mit den Gabeln zusammen. Die typische Gyros-Marinade besteht aus Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Oregano, Thymian und Paprika. Nach 90–120 Minuten schneidest du außen die knusprigen Schichten ab – wie beim Griechen um die Ecke.

Große Braten wie Schweinebraten oder Rollbraten profitieren besonders von der gleichmäßigen Hitze der Rotisserie. Der Trick für eine perfekte Kruste: In den letzten 15–20 Minuten den Heckbrenner zuschalten und die Temperatur erhöhen. Stelle eine Auffangschale unter das Fleisch – der aufgefangene Saft ist die perfekte Basis für eine Sauce.

Marinaden für knusprige Kruste

Die richtige Marinade ist entscheidend für Geschmack und Kruste. Für Hähnchen eignen sich Mischungen mit Butter, Kräutern und Zitrone. Das Fett sorgt für Saftigkeit und hilft, die Gewürze zu transportieren. Reibe die Marinade auch unter die Haut, damit sie direkt ans Fleisch gelangt.

Bei Schweinefleisch funktionieren kräftigere Marinaden mit Senf, Honig oder einer asiatischen Note aus Sojasauce, Ingwer und Sesamöl. Für eine knusprige Schwarte beim Schweinebraten: Die Schwarte vor dem Grillen mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden und erst zum Ende hin mit Salzwasser bestreichen.

Grundsätzlich gilt: Marinaden mit Zucker oder Honig erst in der zweiten Hälfte der Garzeit auftragen, da sie sonst zu schnell karamellisieren und verbrennen. Öl-basierte Marinaden ohne Zucker können von Anfang an verwendet werden.

Tipps für perfekte Ergebnisse

1 Grillgut richtig fixieren

Stelle sicher, dass das Fleisch fest auf dem Spieß sitzt und nicht wackelt. Sonst dreht sich der Spieß, aber das Grillgut bleibt stehen – gleichmäßiges Garen ist dann ausgeschlossen.

2 Drehrichtung beachten

Bei Nutzung des Heckbrenners sollte sich der Spieß mit der Oberseite vom Brenner wegdrehen. So läuft das austretende Fett an der Außenseite herunter und aromatisiert das Fleisch zusätzlich.

3 Auffangschale verwenden

Eine Metallschale mit etwas Wasser unter dem Grillgut fängt Fett auf, verhindert Stichflammen und liefert Feuchtigkeit. Der aufgefangene Bratensaft eignet sich perfekt für eine Sauce.

4 Kerntemperatur kontrollieren

Ein kabelloses Fleischthermometer ist ideal, da sich das Grillgut permanent dreht. Halte den Motor nicht zu lange an, um die Temperatur zu messen – das stört den gleichmäßigen Garprozess.

5 Gewicht beachten

Jede Rotisserie hat ein Maximalgewicht. Überlade den Spieß nicht, sonst dreht der Motor nicht richtig oder überhitzt. Für Spanferkel brauchst du einen besonders leistungsstarken Motor.

6 Reinigung nicht vergessen

Nach dem Grillen die Rotisserie in Einzelteile zerlegen und mit warmem Wasser und Spülmittel reinigen. Edelstahl-Komponenten sind pflegeleicht und langlebig.

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt