Ein Haas+Sohn Kaminbausatz kombiniert einen Kamineinsatz mit passgenauen Verkleidungselementen. Sie erhalten damit eine abgestimmte Feuerstätte, deren unbehandelte Oberflächen sich farblich gestalten lassen. Vor der Auswahl müssen Stellfläche, Gewicht, Rauchrohr, Verbrennungsluft und die Vorgaben des Schornsteinfegers feststehen.
Haas+Sohn begann 1854 mit einer Eisengießerei in Hessen, hat heute seinen Sitz in Salzburg und entwickelte daraus ein Programm für Öfen und Herde. Die Kaminbausätze verbinden diese Feuerstättentechnik mit vorgefertigten Verkleidungselementen, die am Aufstellort montiert und gestaltet werden.
Was spricht für einen Haas+Sohn Kaminbausatz? Vor allem der große Gestaltungsspielraum. Die Bauformen reichen von schmalen, geradlinigen Anlagen bis zu breiteren Varianten mit seitlich betonter Verkleidung. Der Bausatz besteht aus Kamineinsatz und zugehörigen Bauelementen; die große Sichtscheibe richtet den Blick auf das Feuer. Den allgemeinen Einstieg in diese Bauart finden Sie in der Kategorie Kaminbausätze.
Wärmespeicherbeton kann nach der Montage mit einem geeigneten Anstrich an den Wohnraum angepasst werden. Das ist gestalterische Freiheit, aber keine Abkürzung bei der Technik: Ein Genf III wiegt 485 kg, ein Arlberg 461 kg. Tragfähiger Untergrund, Brandschutz, Sicherheitsabstände und Schornsteinanschluss sind deshalb vor dem Aufbau zu prüfen. Ein optionales Brandschutzset ist immer modellbezogen und ersetzt keine Freigabe für Ihre konkrete Wand.
Die Montage erfolgt schrittweise nach der jeweiligen Aufbauanleitung. Sie verlangt präzises Arbeiten und technisches Verständnis. Sie stimmen das Gerät vorab mit dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger ab und lassen den Anschluss fachgerecht ausführen. So bleibt die individuelle Gestaltung erhalten, während die Feuerstätte technisch zum Gebäude passt.