Die Petromax HK500 ist die bekannteste Starklichtlampe überhaupt: eine Petroleumleuchte mit 400 Watt Lichtstärke, die ohne Strom auskommt. Daneben stehen die baugleichen Elektroleuchten HK500/829 für Decke und Tisch sowie die akkubetriebene LED-Laterne LM500.
Die Geschichte beginnt 1910: Max Graetz, in Berlin „Petroleum-Maxe“ genannt, entwickelte eine Starklichtlampe auf Basis der Spiritusglühlampe und taufte sie Petromax; 1921 folgte das Patent. In ihren Grundzügen wird die Lampe bis heute unverändert gebaut. Diese Kontinuität ist der eigentliche Grund, warum sich eine HK500 nach Jahrzehnten noch reparieren lässt – Ersatzteile passen über Generationen hinweg.
Technisch arbeitet die Petroleumleuchte anders als eine Sturmlaterne. Sie hat keinen Docht, sondern einen Glühstrumpf. Der Brennstoff wird mit einer Pumpe unter Druck gesetzt, im Vergaser verdampft und mit Luft gemischt; dieses Gemisch bringt den Glühstrumpf zum Leuchten. Daraus folgt die hohe Helligkeit – und der Umstand, dass die Lampe vor dem Zünden vorgewärmt werden muss.
Welche der drei Betriebsarten passt, entscheidet der Ort. Die Petroleumlampe leuchtet eine ganze Runde aus und braucht dafür keinen Anschluss – am Lagerplatz, auf der Terrasse und als Notlicht bei Stromausfall ist das ihr Vorteil, drinnen dagegen ihre Auflage, denn sie verlangt Belüftung, Abstand und Aufsicht. Die Elektroleuchten übernehmen Gehäuse und Optik, hängen aber am Kabel und sind damit die unkomplizierte Lösung für Innenräume. Die LM500 steht dazwischen: mobil wie die eine, sauber wie die andere, begrenzt nur durch den Ladestand. Die Kennwerte zu Lichtstärke, Tank, Brenndauer und Gewicht stehen im Vergleich weiter unten.