Die HK500 wurde 1910 erfunden und wird bis heute gebaut – Petromax bezeichnet sie als „die wohl bekannteste Petroleumlampe der Welt“. Mit einer Tankfüllung von einem Liter brennt sie laut Hersteller acht Stunden und kommt dabei auf 400 Watt Leistung. Es gibt sie in Chrom und Messing, dazu Elektro-Modelle für den Innenraum.
Technisch ist die HK500 eine Starklichtlampe: Der Tank wird mit einer Handpumpe unter Druck gesetzt, der Brennstoff verdampft im Vergaser und verbrennt am Glühstrumpf, der dadurch hell weiß glüht. Das Licht entsteht also nicht aus einer offenen Flamme, sondern aus einem glühenden Gewebe – daher die Helligkeit.
Die Lampe ist aus über 200 Einzelteilen gebaut und wird in Handarbeit zusammengesetzt. Genau das macht sie reparabel: Für jedes Verschleißteil gibt es Ersatz, vom Pumpenleder über die Düse bis zur Graphitpackung. Wer die Lampe pflegt, betreibt sie über Jahrzehnte – und das ist bei einem Gerät dieses Alters kein Werbeversprechen, sondern der Grund, warum es die Baureihe noch gibt.
Im Lieferumfang stecken neben der Laterne ein Trichter, ein Einfüllkännchen, ein Ersatzteilset und zwei Glühstrümpfe. Für alles Weitere gibt es ein umfangreiches Zubehörprogramm: Prallteller und Radiator machen die Lampe zur Wärmequelle, der Kochaufsatz zum Kocher mit 18 Zentimetern Kochfläche, Reflektorschirm und Seitenreflektoren lenken das Licht dorthin, wo es gebraucht wird.