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14.01.26

Steak-Guide: Cuts, Garstufen, Kerntemperaturen

Steak-Guide: Cuts, Garstufen & Kerntemperaturen | kamdi24
Verschiedene Steak Cuts und Garstufen auf einem Holztisch. Perfekt zubereitetes Rindfleisch für den Steak Guide.

Steak-Guide: Cuts, Garstufen, Kerntemperaturen

Bild wurde KI-generiert

Das perfekte Steak beginnt lange vor dem Grill – mit dem richtigen Cut, der passenden Garstufe und einer präzisen Kerntemperatur. In diesem Guide erfährst du alles, was du für ein perfekt gegrilltes Steak brauchst.

14.01.26 | von kamdi24 Redaktion

Die wichtigsten Steak-Cuts im Überblick

Nicht jedes Steak ist gleich. Der Cut – also der Zuschnitt – entscheidet maßgeblich über Geschmack, Textur und die ideale Zubereitungsmethode. Hier sind die beliebtesten Cuts, die du kennen solltest:

Ribeye (Entrecôte): Das Ribeye stammt aus dem vorderen Rücken und besticht durch seine ausgeprägte Marmorierung. Feine Fettadern durchziehen das Fleisch und sorgen beim Grillen für einen intensiv-saftigen Geschmack. Es gilt als einer der aromatischsten Cuts überhaupt und verzeiht kleinere Ungenauigkeiten bei der Garzeit dank seines hohen Fettanteils.

Filet (Tenderloin): Das Filet ist der zarteste aller Cuts. Es stammt aus der kaum beanspruchten inneren Lendenmuskulatur und enthält nur wenig intramuskuläres Fett. Dadurch ist es extrem buttrig-zart, aber geschmacklich etwas milder als ein Ribeye. Perfekt für alle, die ein besonders weiches Mundgefühl schätzen.

Rumpsteak (Striploin): Das Rumpsteak aus dem hinteren Rücken vereint kräftigen Rindfleischgeschmack mit einer festen, aber dennoch saftigen Textur. Ein Fettrand an der Seite sorgt für zusätzliches Aroma. Dieser Cut ist ein echtes Allround-Talent und einer der Klassiker auf dem Grill.

T-Bone und Porterhouse: Diese Cuts bestehen aus zwei Teilen – dem Filet auf der einen und dem Striploin auf der anderen Seite des T-förmigen Knochens. Beim Porterhouse ist der Filetanteil größer. Beide eignen sich hervorragend für hohe, direkte Hitze und bieten zwei Geschmackserlebnisse in einem Stück.

Flank Steak: Das Flank Steak stammt aus der Bauchregion und ist ein langfaseriger, geschmackvoller Cut mit wenig Fett. Es eignet sich ideal für Marinaden und sollte nach dem Grillen unbedingt quer zur Faser geschnitten werden, damit es zart bleibt.

Tomahawk: Das Tomahawk-Steak ist im Grunde ein Ribeye mit extralangem Rippenknochen. Durch seine imposante Optik und das hohe Gewicht von oft über 800 Gramm ist es ein echtes Statement auf dem Grill. Die Zubereitung erfolgt idealerweise per Reverse Sear.

Illustration zum Steak-Guide: Verschiedene Steak Cuts im Überblick. Zuschnitt und Fleischqualität für perfekte Steaks.

Bild wurde KI-generiert

Garstufen beim Steak: Von Rare bis Well Done

Die Garstufe bestimmt, wie weit das Fleisch im Kern gegart ist. Jede Stufe hat ihre eigene Kerntemperatur, Textur und Farbe. Welche Garstufe du bevorzugst, ist reine Geschmackssache – es gibt kein richtig oder falsch. Wichtig ist nur, dass du die Zieltemperatur präzise triffst.

Garstufen und Kerntemperaturen für Rindersteak

Garstufe Englisch Kerntemperatur Beschreibung
Blau Blue / Very Rare 38–42 °C Innen roh, außen kurz angebraten. Gibt stark nach.
Blutig Rare 46–49 °C Innen größtenteils roh, roter Kern. Roter Fleischsaft.
Englisch Medium Rare 50–54 °C Rosa Kern, saftig. Für viele die perfekte Garstufe.
Rosa Medium 55–59 °C Zartrosa im Kern, fester Biss. Weniger Saft sichtbar.
Halbrosa Medium Well 60–64 °C Kaum noch rosa, fast durchgegart. Fester und trockener.
Durch Well Done 65–72 °C Komplett durchgegart, graubraun. Kein Saft sichtbar.

Ein häufiger Anfängerfehler: Das Steak zu früh aufschneiden. Der Fleischsaft verteilt sich erst während der Ruhezeit gleichmäßig im Fleisch. Schneide dein Steak daher erst nach zwei bis fünf Minuten Ruhezeit an.

Profi-Tipp: Hole dein Steak etwa 2–3 °C unter der Zieltemperatur vom Grill. Durch die Resthitze gart es noch nach – so triffst du die gewünschte Garstufe punktgenau.

Kerntemperaturen richtig messen

Die Kerntemperatur ist der zuverlässigste Indikator für den Gargrad deines Steaks. Während erfahrene Griller manchmal den Drucktest nutzen, liefert ein Grillthermometer stets objektive und reproduzierbare Ergebnisse.

Stich die Sonde des Thermometers immer an der dicksten Stelle des Fleisches ein und halte dabei mindestens zwei Zentimeter Abstand zum Knochen. Knochen leiten Wärme schneller als Muskelfleisch und verfälschen die Messung. Bei dünnen Steaks unter drei Zentimetern Dicke ist eine Kerntemperaturmessung kaum praktikabel – hier hilft vor allem Erfahrung und exaktes Timing.

Für das präziseste Ergebnis empfiehlt sich ein digitales Einstechthermometer mit dünner Sonde. Kabellose Modelle wie der Meater erlauben dir die Überwachung per App, während du dich in Ruhe um die Beilagen kümmern kannst. So hast du die Kerntemperatur immer im Blick, ohne ständig den Grilldeckel öffnen zu müssen.

Illustration der Garstufen bei Rindersteak: Rare, Medium Rare, Medium, Medium Well, Well Done. Verschiedene Garstufen

Bild wurde KI-generiert

Die perfekte Vorbereitung: Würzen und Temperieren

Ein gutes Steak braucht nicht viel – aber das Wenige zur richtigen Zeit. Nimm das Fleisch 30 bis 60 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank. Steaks, die Raumtemperatur erreicht haben, garen gleichmäßiger und entwickeln eine bessere Kruste.

Beim Würzen gilt: Salz und Pfeffer sind die Basis. Grobes Meersalz oder Fleur de Sel kurz vor dem Grillen auf beiden Seiten verteilen. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer kommt bei Cuts, die mit sehr hoher Hitze gegrillt werden, erst nach dem Garen drauf – er verbrennt sonst und wird bitter.

Für Marinaden eignen sich besonders langfaserige Cuts wie Flank oder Skirt Steak. Eine einfache Kombination aus Olivenöl, Knoblauch, Sojasauce und frischen Kräutern reicht aus, um das Fleisch über Nacht im Kühlschrank aromatisch aufzuladen. Hochwertige Cuts wie Ribeye oder Filet benötigen dagegen keine Marinade – hier soll der natürliche Fleischgeschmack im Vordergrund stehen.

Tupfe dein Steak vor dem Grillen mit Küchenpapier trocken. Eine trockene Oberfläche ist entscheidend für die Maillard-Reaktion, also die gewünschte Krustenbildung bei hoher Hitze.

Reverse Sear: Die Königsdisziplin für dicke Steaks

Die Reverse-Sear-Methode dreht das klassische Vorgehen um: Statt das Steak zuerst scharf anzubraten und dann bei niedriger Temperatur fertig zu garen, wird es zunächst indirekt bei niedriger Hitze (ca. 110–130 °C) langsam auf wenige Grad unter die Zieltemperatur gebracht. Erst danach folgt das scharfe Anbraten bei maximaler Hitze für die Kruste.

Diese Methode eignet sich besonders für Steaks ab drei Zentimetern Dicke – also für Tomahawk, dicke Ribeyes oder Porterhouse-Cuts. Der Vorteil: Das Fleisch gart von Rand zu Rand gleichmäßig rosa, ohne den gefürchteten grauen Ring direkt unter der Kruste.

1 Grill vorbereiten

Richte deinen Grill für indirektes Grillen ein. Die Temperatur in der indirekten Zone sollte bei etwa 110–130 °C liegen.

2 Steak indirekt garen

Lege das Steak in die indirekte Zone und schließe den Deckel. Überwache die Kerntemperatur mit einem Thermometer. Ziel: ca. 5 °C unter der gewünschten Endtemperatur.

3 Scharf anbraten

Lege das Steak direkt über die heißeste Stelle des Grills. Brate es von jeder Seite 60 bis 90 Sekunden scharf an, bis eine dunkle Kruste entsteht.

4 Ruhen lassen

Nimm das Steak vom Grill und lass es drei bis fünf Minuten auf einem warmen Teller oder Brett ruhen. Die Fasern entspannen sich und der Saft verteilt sich gleichmäßig.

Die Ruhezeit ist kein optionaler Schritt – sie ist der Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Steak. Ohne Ruhezeit läuft der gesammelte Fleischsaft beim Anschneiden sofort auf den Teller.

Das richtige Zubehör für den perfekten Steak-Genuss

Mit dem richtigen Equipment gelingt jedes Steak besser. Ganz oben auf der Liste steht ein gutes Fleischthermometer – ohne präzise Temperaturmessung bleibt der Gargrad Glückssache.

Eine hochwertige Grillplatte oder ein Gusseisenrost speichert Hitze deutlich besser als ein dünner Edelstahlrost. Das Ergebnis: kräftigere Brandings und eine gleichmäßigere Krustenbildung. Besonders für die Sear-Phase der Reverse-Sear-Methode ist ein massiver Rost Gold wert.

Für sicheres Handling am Grill gehört eine stabile Grillzange zum Standardequipment. Vermeide Gabeln – sie stechen Löcher ins Fleisch und lassen wertvollen Saft auslaufen. Eine lange Grillzange mit rutschfesten Griffen aus dem Grillbesteck-Sortiment gibt dir die nötige Kontrolle, ohne dich der Hitze auszusetzen.

Zusätzlich sinnvoll: ein solides Schneidebrett mit Saftrille, ein scharfes Steakmesser und optional ein Butane-Brenner für ein Extra-Finish auf der Kruste. Im umfangreichen Grillzubehör-Bereich findest du alles, was du für gelungene Steak-Abende benötigst.

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt