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02.02.26

Indirektes oder Direktes Grillen

Indirektes vs. Direktes Grillen: Der große Vergleich | kamdi24
Indirektes vs. Direktes Grillen: Der große Vergleich | kamdi24
Hauptbild zum Grillen: Veranschaulichung von direktem und indirektem Grillen mit Holzkohle und Grillgut auf einem
INDIREKTES VS. DIREKTES GRILLEN

Bild wurde KI-generiert

Direktes oder indirektes Grillen – welche Methode ist die richtige für dein Grillgut? Die Antwort hängt von der Art und Dicke deines Grillgutes ab. Wir zeigen dir, wann du welche Technik einsetzt und wie du mit beiden Methoden perfekte Ergebnisse erzielst.

02.02.26 | von kamdi24 Redaktion

Direktes Grillen – Das klassische Grillerlebnis

Beim direkten Grillen liegt das Grillgut unmittelbar über der Hitzequelle – ob glühende Holzkohle oder Gasflamme. Diese Methode ist die klassische Art zu grillen und eignet sich perfekt für Grillgut, das schnell gar werden soll. Die hohe Temperatur von 200 bis über 300 °C sorgt für knusprige Oberflächen, appetitliche Grillstreifen und die typischen Röstaromen.

Faustformel: Alles, was nicht dicker als 2–3 cm ist und in weniger als 15 Minuten gar wird, kannst du direkt grillen. Dazu gehören Steaks, Würstchen, Burger-Patties, Hähnchenbrust, Fischfilets und Gemüse aller Art. Wichtig ist dabei, das Grillgut etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit es im Kern nicht zu kalt ist.

Das direkte Grillen funktioniert auf jedem Grilltyp: Ein Holzkohle-Kugelgrill liefert dabei besonders intensive Hitze und authentisches Grillaroma. Bei Gasgrills empfiehlt sich für Steaks ein Hochtemperaturbrenner, da normale Gasflammen oft nicht die nötigen 300 °C direkt am Rost erreichen.

Direktes und indirektes Grillen erklärt: Unterschiedliche Grillmethoden für Fleisch und Gemüse auf dem Grill.

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Indirektes Grillen – Schonend garen wie im Backofen

Beim indirekten Grillen befindet sich das Grillgut nicht direkt über der Hitzequelle, sondern daneben oder darüber hinweg. Die heiße Luft zirkuliert bei geschlossenem Deckel um das Grillgut und gart es gleichmäßig von allen Seiten – ähnlich wie in einem Umluftofen. Die Temperaturen liegen dabei typischerweise zwischen 120 und 180 °C.

Diese Methode ist ideal für große, dicke Fleischstücke, die Zeit brauchen, um durchzugaren: ganze Hähnchen, Rippchen, Roastbeef, Schweineschulter für Pulled Pork, Lammekkeulen oder große Braten. Auch Brot und Pizza lassen sich indirekt auf dem Grill zubereiten. Ein Grillthermometer hilft dabei, die Kerntemperatur präzise zu überwachen.

Für das indirekte Grillen benötigst du zwingend einen Grill mit gut schließendem Deckel. Bei Gasgrills schaltest du die äußeren Brenner ein und legst das Grillgut in die Mitte. Beim Kugelgrill schiebst du die Kohle an die Seiten und platzierst das Grillgut in der Mitte. Noch authentischer gelingt das indirekte Grillen mit einem BBQ-Smoker, bei dem das Grillgut ausschließlich durch heißen Rauch gegart wird.

Indirektes Grillen: Fleisch gart schonend neben glühenden Kohlen auf Grillrost. Geschlossener Grilldeckel für Umluft wie im

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Direktes vs. Indirektes Grillen im Überblick

Kriterium Direktes Grillen Indirektes Grillen
Temperatur 200–350 °C 120–180 °C
Garzeit Kurz (unter 15 Min.) Lang (20 Min. bis mehrere Stunden)
Deckel Optional Zwingend erforderlich
Geeignetes Grillgut Steaks, Würstchen, Burger, Fischfilets, Gemüse Braten, Hähnchen, Rippchen, Pulled Pork
Ergebnis Knusprige Kruste, Röstaromen Zartes, gleichmäßig gegartes Fleisch

"Die Kunst des perfekten Grillens liegt darin, die richtige Methode für das jeweilige Grillgut zu wählen. Wer beide Techniken beherrscht, kann nahezu jedes Gericht auf dem Grill zubereiten – vom saftigen Steak bis zum zarten Pulled Pork."

Die 50/50-Methode – Das Beste aus beiden Welten

Erfahrene Grillmeister kombinieren oft beide Methoden für optimale Ergebnisse. Bei der 50/50-Methode wird eine Hälfte des Grills direkt befeuert, während die andere Hälfte als indirekte Zone dient. So kannst du ein Steak zunächst bei direkter Hitze scharf anbraten und ihm ein perfektes Branding verpassen, um es anschließend auf der indirekten Zone schonend auf die gewünschte Kerntemperatur zu bringen.

Diese Technik eignet sich besonders für dickere Steaks ab 4 cm, die außen knusprig und innen gleichmäßig rosa sein sollen. Auch das sogenannte Reverse Searing funktioniert nach diesem Prinzip: Dabei wird das Fleisch zunächst indirekt auf Kerntemperatur gebracht und zum Schluss direkt scharf angebraten.

Bei einem Holzkohlegrill platzierst du für diese Methode die Kohle nur auf einer Seite. Achte darauf, dass sich der Lüftungsschieber im Deckel über der indirekten Zone befindet – so entsteht eine optimale Luftzirkulation für gleichmäßige Hitzeverteilung.

Häufige Fragen zu direktem und indirektem Grillen

Muss ich beim direkten Grillen einen Deckel verwenden?

Ein Deckel ist beim direkten Grillen nicht zwingend erforderlich, kann aber durchaus vorteilhaft sein. Mit geschlossenem Deckel erhältst du stabilere Temperaturen und das Grillgut wird auch von oben leicht mitgegart. Das verkürzt die Garzeit und das Fleisch bleibt saftiger.

Wie oft sollte ich das Grillgut wenden?

Beim direkten Grillen reicht es meist, das Grillgut ein- bis zweimal zu wenden. Für ein schönes Rautenmuster legst du das Steak zunächst für 1 Minute auf den Rost, drehst es dann um 45 Grad und wendest es nach einer weiteren Minute. Beim indirekten Grillen muss das Grillgut in der Regel gar nicht gewendet werden, da die Hitze von allen Seiten kommt.

Welche Grills eignen sich für indirektes Grillen?

Für indirektes Grillen benötigst du einen Grill mit gut schließendem Deckel. Kugelgrills, Gasgrills, Keramikgrills und Smoker sind dafür bestens geeignet. Offene Schwenkgrills oder einfache Grillschalen ohne Deckel eignen sich nur für direktes Grillen.

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt