Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Icon für Käuferschutz Käuferschutz
Icon für 100 Tage Geld-zurück-Garantie 100 Tage Geld-zurück-Garantie
icon für 0%–Finanzierung 0%–Finanzierung

17.02.26

Kaminofen und Haustiere: Sicherheit für Hund und Katze

Kaminofen & Haustiere: Sicherheit für Hund und Katze | kamdi24

Kaminofen und Haustiere: Sicherheit für Hund und Katze

Bild wurde KI-generiert

Ein Kaminofen bringt wohlige Wärme ins Zuhause – doch wenn Hund oder Katze zum Haushalt gehören, sind besondere Vorsichtsmaßnahmen gefragt. Erfahren Sie, wie Sie Verbrennungen vermeiden, den Aufstellort optimieren und Ihre Vierbeiner rundum schützen.

17.10.25 | von kamdi24 Redaktion

Verbrennungsgefahr am Kaminofen: Risiken für Haustiere

Ein Kaminofen erreicht an seiner Oberfläche Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius. Während Menschen instinktiv Abstand halten, fehlt Haustieren häufig das Gespür für diese Gefahr. Hunde und Katzen werden von der angenehmen Wärme angezogen und legen sich gerne in unmittelbarer Nähe des Ofens nieder – mitunter so dicht, dass Verbrennungen an Pfoten, Schnauze oder Fell drohen.

Besonders gefährdet sind Welpen und junge Katzen, die ihre Umgebung noch erkunden und die heiße Oberfläche des Kaminofens nicht einschätzen können. Auch ältere oder kranke Tiere mit eingeschränktem Bewegungsradius reagieren unter Umständen zu langsam, wenn sie der Hitze zu nah kommen. Typische Verletzungen reichen von leichten Rötungen an den Pfotenballen bis hin zu ernsthaften Verbrennungen zweiten Grades.

Katzen stellen eine besondere Herausforderung dar: Aufgrund ihrer Sprungfähigkeit können sie auf oder hinter den Ofen gelangen und sich dort an heißen Rohren oder der Rückwand verbrennen. Hunde wiederum neigen dazu, sich direkt vor dem Ofen auszustrecken, wobei das Fell durch die Strahlungshitze überhitzen kann – im schlimmsten Fall droht sogar eine Verbrennung der Haut unter dem Fell.

Bild wurde KI-generiert

Schutzgitter und Absperrungen: So schützen Sie Hund und Katze

Die wirksamste Maßnahme gegen Verbrennungen ist ein stabiles Funkenschutzgitter, das rund um den Kaminofen aufgestellt wird. Solche Schutzgitter bestehen in der Regel aus Metall und werden in einem ausreichend großen Abstand zum Ofen platziert, sodass weder Kinder noch Haustiere die heiße Oberfläche direkt berühren können.

Bei der Auswahl des Schutzgitters sollten Sie auf folgende Punkte achten: Die Höhe sollte mindestens 60 Zentimeter betragen – bei großen Hunden sind 80 Zentimeter oder mehr empfehlenswert. Die Abstände zwischen den Gitterstäben müssen eng genug sein, damit sich weder kleine Pfoten noch die Schnauze hindurchzwängen lassen. Ein Abstand von maximal 5 bis 6 Zentimetern gilt als sicher für die meisten Hunde und Katzen.

Wichtig: Katzen können niedrige Gitter problemlos überspringen oder sich hindurchschlängeln. Da es kaum ein Schutzgitter gibt, das eine geschickte Katze dauerhaft aufhält, empfiehlt es sich, die Stubentiger nie unbeaufsichtigt in einem Raum mit befeuertem Kaminofen zu lassen. Alternativ lässt sich das Gitter an der Wand befestigen, sodass es nicht umgestoßen werden kann.

Schutzgitter im Überblick

Kriterium Empfehlung für Hunde Empfehlung für Katzen
Mindesthöhe 60–80 cm 80 cm + Beaufsichtigung
Stababstand max. 6 cm max. 5 cm
Material Stahl, Schmiedeeisen Stahl, Schmiedeeisen
Wandmontage empfohlen dringend empfohlen
Abstand zum Ofen mind. 50 cm mind. 50 cm

Bild wurde KI-generiert

Der richtige Aufstellort: Sicherheit von Anfang an

Bereits bei der Planung des Aufstellorts können Sie potenzielle Gefahren für Ihre Haustiere minimieren. Wählen Sie möglichst eine Ecke oder Nische, die sich mit einem Schutzgitter leicht absperren lässt. Eine Funkenschutzplatte aus Stahl oder eine Funkenschutzplatte aus Glas schützt dabei nicht nur den Boden vor Funkenflug, sondern markiert gleichzeitig eine klare Grenze.

Achten Sie darauf, dass der Kaminofen nicht direkt neben dem Lieblingsliegeplatz Ihres Tieres steht. Hunde und Katzen suchen sich gerne warme Plätze – ein Kaminofen in der Raummitte oder neben dem Sofa wird daher besonders stark frequentiert. Platzieren Sie den Ofen stattdessen so, dass ein natürlicher Abstand zwischen Tier und Ofen entsteht, beispielsweise durch ein Möbelstück als Barriere.

Bedenken Sie auch die Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien: Die in der Bedienungsanleitung des Herstellers angegebenen Mindestabstände gelten selbstverständlich auch für Hundekörbe, Katzenbäume und Tierspielzeug. Diese Gegenstände bestehen häufig aus leicht entflammbaren Kunststoffen oder Textilien und dürfen nicht in unmittelbarer Nähe des Kaminofens stehen.

„Planen Sie den Aufstellort Ihres Kaminofens immer so, dass ausreichend Platz für ein Schutzgitter und einen sicheren Abstand zu Tierbetten und Spielzeug bleibt."

Fellpflege und Feinstaub: Gesundheit Ihrer Haustiere

Ein Kaminofen beeinflusst die Raumluft – und damit auch die Gesundheit Ihrer Haustiere. Beim Verbrennen von Holz entstehen Feinstaubpartikel, die über die Raumluft eingeatmet werden. Während moderne Kaminöfen dank verbesserter Verbrennungstechnik deutlich weniger Emissionen verursachen, sollten Sie dennoch regelmäßig lüften, insbesondere wenn Tiere im Haushalt leben.

Hunde und Katzen atmen die Luft näher am Boden ein, wo sich Feinstaubpartikel bevorzugt absetzen. Regelmäßiges Staubsaugen und feuchtes Wischen reduziert die Belastung spürbar. Achten Sie zudem darauf, den Ofen nur mit trockenem, naturbelassenem Holz zu befeuern – feuchtes oder behandeltes Holz erzeugt deutlich mehr Rauch und Schadstoffe.

Auch die Fellpflege spielt eine Rolle: Haustiere, die sich regelmäßig in der Nähe des Kaminofens aufhalten, können durch die trockene Heizungsluft unter stumpfem Fell und trockener Haut leiden. Bürsten Sie Ihr Tier regelmäßig und stellen Sie sicher, dass immer frisches Wasser in Reichweite steht. Die trockene Luft lässt sich außerdem durch eine Schale Wasser auf dem Ofen oder einen Luftbefeuchter ausgleichen.

Besonders bei Katzen sollten Sie darauf achten, dass sich kein Fell in der Nähe des heißen Ofens ansammelt. Katzenhaare sind leicht entflammbar und können bei Kontakt mit der heißen Oberfläche zu einem Brandrisiko werden. Regelmäßiges Bürsten und Saugen im Umfeld des Kamins ist daher unerlässlich.

Ruhiger Liegeplatz mit Abstand: Gemütlichkeit ohne Gefahr

Haustiere lieben die Wärme eines Kaminofens, und Sie müssen ihnen dieses Vergnügen nicht vollständig verwehren. Richten Sie stattdessen einen komfortablen Liegeplatz in sicherer Entfernung ein – ein Abstand von mindestens einem Meter zum Ofen ist dabei das Minimum. So genießen Ihre Vierbeiner die angenehme Strahlungswärme, ohne einer Verbrennungsgefahr ausgesetzt zu sein.

Für Hunde eignet sich ein weiches Hundebett oder eine dicke Decke, die in einem sicheren Bereich hinter dem Schutzgitter platziert wird. Katzen bevorzugen häufig erhöhte Liegeplätze – ein Kratzbaum in angemessenem Abstand zum Ofen bietet den perfekten Aussichtspunkt mit Wärmegenuss. Achten Sie darauf, dass der Kratzbaum standfest ist und nicht in Richtung des Ofens kippen kann.

Ein weiterer Tipp: Gewöhnen Sie Ihrem Tier von Anfang an einen festen Platz in der Nähe des Kaminofens an. Belohnen Sie Ihren Hund oder Ihre Katze, wenn das Tier den zugewiesenen Liegeplatz nutzt, und korrigieren Sie sanft, wenn es sich zu nah an den Ofen heranwagt. Diese konsequente Erziehung zahlt sich langfristig aus und erhöht die Sicherheit für alle Beteiligten.

„Ein gemütlicher Liegeplatz in sicherer Entfernung – etwa ein bis eineinhalb Meter – bietet Ihren Haustieren maximalen Wärmegenuss bei minimalem Risiko."

Erste Hilfe bei Verbrennungen: Sofortmaßnahmen für Hund und Katze

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es passieren, dass sich Ihr Tier am Kaminofen verbrennt. In diesem Fall ist schnelles Handeln entscheidend. Kühlen Sie die betroffene Stelle sofort mit lauwarmem – nicht eiskaltem – Wasser für etwa zehn Minuten. Verwenden Sie keine Salben, Cremes oder Hausmittel, da diese die Verletzung verschlimmern können.

Decken Sie die Brandwunde anschließend mit einem sauberen, feuchten Tuch ab und suchen Sie umgehend einen Tierarzt auf. Bei Verbrennungen an den Pfotenballen sollten Sie das Tier möglichst tragen, um die empfindliche Haut nicht weiter zu belasten. Bewahren Sie Ruhe und beruhigen Sie Ihr Tier, damit der Stress die Situation nicht verschlimmert.

Für den Notfall lohnt es sich, die Telefonnummer Ihres Tierarztes und einer tierärztlichen Notfallpraxis griffbereit zu haben. Passend dazu finden Sie bei kamdi24 umfangreiches Kaminzubehör, mit dem Sie Ihren Ofen optimal absichern.

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt