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02.02.26

Ofenbesteck – was braucht man wirklich?

Ofenbesteck – was braucht man wirklich? | kamdi24
Ofenbesteck – was braucht man wirklich? | kamdi24

Bild wurde KI-generiert

Schürhaken, Besen, Zange, Holzkorb – wer einen Kaminofen kauft, steht schnell vor einer Fülle an Zubehör. Doch welche Werkzeuge sind wirklich unverzichtbar und was ist nur nettes Beiwerk? Wir räumen auf mit überflüssigen Sets und zeigen Ihnen, was Sie tatsächlich brauchen.

02.02.26 | von kamdi24 Redaktion

Die Must-haves: Schürhaken und Kehrset

Bei einem klassischen Kaminbesteck gibt es zwei Werkzeuge, die wirklich unverzichtbar sind: der Schürhaken und das Kehrset aus Besen und Schaufel. Mit dem Schürhaken – auch Schüreisen oder Stocheisen genannt – können Sie brennende Holzscheite neu positionieren, die Glut auflockern und für eine bessere Sauerstoffzufuhr sorgen. So entfachen Sie das Feuer erneut, ohne Ihnen die Finger zu verbrennen.

Das Kehrset ist für die Reinigung nach dem Abbrand essenziell. Mit dem Besen kehren Sie Asche und Staub zusammen, mit der Schaufel entsorgen Sie die Rückstände. Diese beiden Werkzeuge brauchen Sie bei jedem Heizvorgang – sie sind die absolute Basisausstattung für jeden Ofenbesitzer.

Ein guter Schürhaken sollte einen ausreichend langen Schaft haben, damit Sie tief im Brennraum arbeiten können, ohne zu viel Wärmestrahlung abzubekommen. Der Griff besteht idealerweise aus einem Material, das Wärme schlecht leitet – Holz ist hier die beste Wahl.

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Nice-to-have: Zange, Holzkorb und Handschuhe

Neben den Must-haves gibt es einige Werkzeuge, die den Alltag mit dem Kaminofen komfortabler machen. Die Feuerzange ist praktisch, wenn Sie größere Holzscheite oder Briketts nachlegen möchten, ohne Sie schmutzig zu machen oder zu verbrennen. Besonders bei sperrigem Brennmaterial ist sie hilfreich.

Ein Holzkorb oder Holzregal hält Ihr Brennholz griffbereit neben dem Ofen. Das sieht nicht nur ordentlich aus, sondern ist auch praktisch: Sie müssen nicht ständig zum Holzlager laufen. Moderne Sets kombinieren oft Kaminbesteck und Holzkorb in einer eleganten Einheit.

Hitzebeständige Kaminhandschuhe schützen Ihre Hände beim Nachlegen von Holz oder beim Öffnen einer heißen Ofentür. Sie sind kein Muss, aber gerade für Einsteiger eine sinnvolle Investition in die Sicherheit.

Ein dreiteiliges Kaminbesteck mit Schürhaken, Besen und Schaufel reicht für den Alltag vollkommen aus. Alles weitere ist Komfort – aber kein Muss.

Übertrieben: Komplette 7-teilige Sets

Der Markt ist voll mit üppigen Kamingarnituren, die sieben oder mehr Teile umfassen. Neben den Basics finden Sie hier oft Spaltzangen, Blasebälge, Ascheeimer und Räumeisen. Die Fragen Sie ist: Brauchen Sie das wirklich?

Die Spaltzange war früher nötig, um sperrige Holzbriketts zu zerkleinern. Heutige Briketts sind jedoch an moderne Feuerraumgrößen angepasst – die Spaltzange verstaubt daher meist ungenutzt im Ständer.

Der Blasebalg? Klingt romantisch, ist aber bei modernen Kaminöfen mit ihrer ausgefeilten Belüftungstechnik überflüssig. Gleiches gilt für den separaten Ascheeimer: Die meisten Öfen haben großzügige Aschekästen, in denen die Asche gefahrlos abkühlen kann.

Unser Rat: Investiere lieber in ein hochwertiges 3- oder 4-teiliges Set als in eine günstige Großgarnitur. Qualität schlägt Quantität – und Sie sparen Platz neben dem Ofen.

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Qualitätsmerkmale: Worauf Sie achten sollten

Ein gutes Kaminbesteck erkennen Sie an mehreren Merkmalen. Das wichtigste: die Griffe. Sie sollten aus einem Material bestehen, das Wärme schlecht leitet. Holzgriffe sind ideal – sie sehen edel aus und bleiben auch bei intensiver Nutzung angenehm kühl. Kunststoffgriffe können bei Hitze schmelzen oder spröde werden.

Das Material der Werkzeuge selbst sollte robust und hitzebeständig sein. Schmiedeeisen ist der Klassiker – schwer, langlebig und mit rustikalem Charme. Edelstahl wirkt moderner und ist pflegeleicht. Achte auf eine stabile Verarbeitung ohne scharfe Kanten oder wackelige Verbindungen.

Auch die Standfestigkeit des Ständers ist wichtig. Nichts ist ärgerlicher als ein Kaminbesteck-Set, das bei jeder Berührung umkippt. Ein breiter, schwerer Fuß sorgt für sicheren Stand.

Materialvergleich für Kaminbesteck

Material Vorteile Nachteile Geeignet für
Schmiedeeisen Langlebig, rustikale Optik, schwer Kann rosten, pflegeintensiver Klassische & rustikale Öfen
Edelstahl Pflegeleicht, rostfrei, modern Leichter, weniger Charakter Moderne Design-Öfen
Gusseisen Sehr robust, antike Optik Schwer, kann brechen Traditionelle Kamine
Messing Elegant, besondere Optik Anlaufend, teurer Edle Wohnzimmer

Sets vs. Einzelteile: Was lohnt sich?

Beim Kauf stehen Sie vor der Wahl: ein komplettes Set oder einzelne Werkzeuge zusammenstellen? Sets haben den Vorteil, dass alle Teile optisch zueinander passen und meist günstiger sind als der Einzelkauf. Außerdem ist ein passender Ständer dabei.

Einzelteile lohnen sich, wenn Sie bereits einiges besitzen und nur ergänzen möchten. Oder wenn Sie sehr spezifische Anforderungen haben – etwa einen extra langen Schürhaken für einen tiefen Brennraum.

Unser Tipp: Starten Sie mit einem hochwertigen 3-teiligen Set (Schürhaken, Besen, Schaufel) und ergänze bei Bedarf. So kaufen Sie nur, was Sie wirklich brauchen, und vermeiden überflüssiges Zubehör in Ihrem Wohnzimmer.

Design passend zum Ofen wählen

Das Kaminbesteck steht direkt neben Ihrem Ofen – und ist damit Teil der Einrichtung. Ein rustikales Schmiedeeisen-Set macht sich nicht unbedingt gut neben einem minimalistischen Design-Kaminofen. Umgekehrt wirkt ein hochglänzendes Edelstahl-Set neben einem traditionellen Kachelofen fehl am Platz.

Bei kamdi24 finden Sie Kaminzubehör in vielen verschiedenen Designs – von schlicht und modern bis antik und verspielt. Nimm Ihnen Zeit bei der Auswahl und achte darauf, dass Material, Farbe und Stil zu Ihrem Ofen und Ihrer Einrichtung passen.

Übrigens: Ein hochwertiges Kaminbesteck ist auch ein tolles Geschenk für frischgebackene Ofenbesitzer. Praktisch, dekorativ und langlebig – was will man mehr?

Zusätzliches Reinigungszubehör

Neben dem klassischen Kaminbesteck gibt es weiteres Zubehör, das die Ofenpflege erleichtert. Ein Aschesauger ist besonders praktisch für die gründliche Reinigung am Ende der Heizsaison. Er saugt auch feine Aschepartikel zuverlässig auf, ohne dass Staub aufwirbelt.

Für die Reinigung der Sichtscheibe empfehlen sich spezielle Kaminscheibenreiniger oder einfache Hausmittel wie feuchtes Zeitungspapier mit Asche. Diese Reinigungsmittel gehören zwar nicht zum klassischen Kaminbesteck, machen das Leben mit dem Ofen aber deutlich angenehmer.

Fazit: Weniger ist oft mehr

Beim Ofenbesteck gilt: Kaufe nur, was Sie wirklich brauchen. Ein dreiteiliges Set mit Schürhaken, Besen und Schaufel ist die Basis. Eine Feuerzange ist praktisch, aber kein Muss. Alles darüber hinaus – von der Spaltzange bis zum Blasebalg – ist meist überflüssig.

Achte auf Qualität statt Quantität: Holzgriffe, robustes Material und ein standfester Ständer sind wichtiger als viele Werkzeuge. Und vergiss nicht das Design – das Kaminbesteck sollte zu Ihrem Ofen und Ihrer Einrichtung passen. So haben Sie lange Freude an Ihrer Ausstattung und müssen kein Geld für Dinge ausgeben, die nur verstauben.

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt