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09.02.26

Heizkostenvergleich 2026: Gas, Öl, Pellets, Holz & Strom im Überblick

Heizkostenvergleich 2026: Gas, Öl, Pellets & Strom | kamdi24

Heizkostenvergleich 2026: Gas, Öl, Pellets, Holz & Strom im Überblick

Bild wurde KI-generiert

Welche Heizung lohnt sich 2026 wirklich? Ob Gasheizung, Ölheizung, Pelletheizung, Kaminofen oder Wärmepumpe – die Brennstoffpreise, Anschaffungskosten und CO₂-Bilanzen unterscheiden sich erheblich. In diesem umfassenden Heizkostenvergleich erfahren Sie, wie sich die verschiedenen Heizsysteme schlagen und worauf Sie bei Ihrer Entscheidung achten sollten.

09.02.2026 | von kamdi24 Redaktion

Brennstoffpreise 2026: Gas, Öl, Pellets & Strom

Die Brennstoffpreise haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Nach den turbulenten Entwicklungen der Vorjahre haben sich die Märkte 2026 weitgehend stabilisiert, doch die Unterschiede zwischen den Energieträgern bleiben beachtlich.

Erdgas liegt aktuell bei durchschnittlich 10–11 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Die Preise sind im Vergleich zu den Höchstständen von 2022 deutlich gesunken, bleiben aber über dem Niveau vor der Energiekrise. Hinzu kommen die steigenden CO₂-Abgaben, die fossile Brennstoffe kontinuierlich verteuern.

Heizöl kostet derzeit etwa 95–110 Euro pro 100 Liter, was umgerechnet rund 10–11 Cent pro kWh entspricht. Auch hier belasten CO₂-Steuer und Unsicherheiten auf den globalen Ölmärkten die Preisstabilität.

Holzpellets haben sich nach dem Preisschock Ende 2022 wieder auf einem moderaten Niveau eingependelt. Der aktuelle Preis liegt bei etwa 270–320 Euro pro Tonne, was ca. 5,5–6,5 Cent pro kWh ergibt. Damit zählen Pellets zu den günstigsten Brennstoffen am Markt. Bei kamdi24 finden Sie eine große Auswahl an modernen Pelletöfen, die effizient und umweltfreundlich heizen.

Scheitholz für den Kaminofen ist regional sehr unterschiedlich bepreist. Im Durchschnitt zahlen Sie 80–120 Euro pro Raummeter, was etwa 4–6 Cent pro kWh entspricht – Holz bleibt damit der günstigste Brennstoff.

Strom für Wärmepumpen liegt bei durchschnittlich 25–30 Cent pro kWh. Durch den hohen Wirkungsgrad von Wärmepumpen (COP von 3–5) relativieren sich die hohen Stromkosten jedoch erheblich.

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Heizkosten im Vergleich: So viel zahlen Sie pro Jahr

Für einen aussagekräftigen Heizkostenvergleich betrachten wir ein typisches Einfamilienhaus mit einem Wärmeenergiebedarf von 18.000 kWh pro Jahr. Die tatsächlichen Kosten hängen natürlich von Ihrem individuellen Verbrauch, der Dämmung des Gebäudes und Ihrem Heizverhalten ab.

Jährliche Heizkosten im Vergleich (18.000 kWh Wärmebedarf)

Heizsystem Brennstoffpreis Verbrauch/Jahr Jahreskosten Kosten/Monat
Gasheizung ~10 Ct/kWh 18.000 kWh ca. 1.800 € ca. 150 €
Ölheizung ~10 Ct/kWh 1.800 Liter ca. 1.900 € ca. 158 €
Pelletheizung ~6 Ct/kWh 4,5 Tonnen ca. 1.200 € ca. 100 €
Wärmepumpe (COP 4) ~27 Ct/kWh 4.500 kWh ca. 1.200 € ca. 100 €
Kaminofen (Scheitholz) ~5 Ct/kWh ~6 Raummeter ca. 600 € ca. 50 €
Fernwärme ~14 Ct/kWh 18.000 kWh ca. 2.500 € ca. 208 €
Elektroheizung ~27 Ct/kWh 18.000 kWh ca. 4.860 € ca. 405 €

"Pelletheizungen und Wärmepumpen liegen bei den laufenden Heizkosten gleichauf und sind deutlich günstiger als Gas- oder Ölheizungen. Der Kaminofen als Zusatzheizung punktet mit den niedrigsten Brennstoffkosten."

Wie die Tabelle zeigt, schneiden Holzpellets und Wärmepumpen bei den reinen Betriebskosten am besten ab. Ein moderner Pelletofen oder Pelletkessel kann die Heizkosten gegenüber einer Gasheizung um etwa 30–35 % senken.

Besonders interessant: Ein Kaminofen mit Scheitholz bietet die niedrigsten Brennstoffkosten. Als alleinige Heizung ist er zwar selten geeignet, aber in Kombination mit einer bestehenden Heizanlage können Sie erheblich sparen und gleichzeitig eine behagliche Atmosphäre genießen.

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Anschaffungskosten und Betriebsaufwand

Neben den laufenden Brennstoffkosten sollten Sie bei Ihrer Entscheidung auch die Anschaffungskosten und den Wartungsaufwand berücksichtigen. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Heizsystemen.

Anschaffungskosten und Wartung im Überblick

Heizsystem Anschaffung Förderung möglich Wartung/Jahr Lebensdauer
Gasheizung (Brennwert) 6.000–10.000 € Nein (Neueinbau beschränkt) 150–250 € 15–20 Jahre
Ölheizung (Brennwert) 8.000–12.000 € Nein (Neueinbau beschränkt) 200–300 € 15–20 Jahre
Pelletkessel 15.000–25.000 € Ja (bis 70 %) 200–400 € 20–25 Jahre
Wärmepumpe (Luft) 15.000–25.000 € Ja (bis 70 %) 100–200 € 15–20 Jahre
Kaminofen 1.000–5.000 € Teilweise 50–100 € 20–30 Jahre
Pelletofen 2.000–6.000 € Teilweise 100–200 € 15–20 Jahre

Die staatliche Förderung spielt 2026 eine entscheidende Rolle: Für Wärmepumpen und Pelletkessel sind Zuschüsse von bis zu 70 % der Investitionskosten möglich. Dadurch relativieren sich die höheren Anschaffungskosten erheblich.

Gas- und Ölheizungen dürfen seit 2024 nur noch unter bestimmten Bedingungen neu eingebaut werden (Hybridlösung mit erneuerbaren Energien). Ab 2026 gelten weitere Verschärfungen, die fossile Heizungen unattraktiver machen.

Ein Kaminofen hingegen ist eine vergleichsweise günstige Investition mit langer Lebensdauer. Er eignet sich ideal als Ergänzung zur Hauptheizung und kann im Winter die zentrale Heizung entlasten – besonders wertvoll in Kombination mit einer Wärmepumpe.

CO₂-Bilanz: Welche Heizung ist am umweltfreundlichsten?

Neben den Kosten rückt auch die Umweltbilanz zunehmend in den Fokus. Die CO₂-Emissionen der verschiedenen Heizsysteme unterscheiden sich erheblich.

CO₂-Emissionen pro Kilowattstunde Wärme

Energieträger CO₂-Ausstoß Bewertung
Erdgas ~202 g/kWh Hoher CO₂-Ausstoß
Heizöl ~266 g/kWh Höchster CO₂-Ausstoß
Holzpellets ~20 g/kWh Nahezu CO₂-neutral
Scheitholz ~20 g/kWh Nahezu CO₂-neutral
Wärmepumpe (Strommix) ~100–150 g/kWh Mittel (abhängig vom Strommix)
Wärmepumpe (Ökostrom) ~0–20 g/kWh CO₂-neutral

Holz und Pellets gelten als CO₂-neutral, da bei der Verbrennung nur so viel CO₂ freigesetzt wird, wie der Baum während seines Wachstums gebunden hat. Moderne Kaminöfen und Pelletöfen mit hohem Wirkungsgrad minimieren zudem den Feinstaub-Ausstoß.

Wärmepumpen sind besonders klimafreundlich, wenn sie mit Ökostrom betrieben werden. In Kombination mit einer eigenen Photovoltaikanlage heizen Sie nahezu klimaneutral.

Gas und Öl weisen die höchsten CO₂-Emissionen auf. Die steigenden CO₂-Abgaben machen diese Brennstoffe nicht nur teurer, sondern auch ökologisch zunehmend problematisch.

"Wer klimafreundlich heizen möchte, setzt auf Holz, Pellets oder eine Wärmepumpe mit Ökostrom. Die Kombination aus Wärmepumpe und Kaminofen ist besonders clever: Die Wärmepumpe übernimmt die Grundlast, der Kaminofen springt bei Kältespitzen ein."

Fazit: Welche Heizung lohnt sich 2026?

Der Heizkostenvergleich 2026 zeigt: Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht – die beste Heizung hängt von Ihren individuellen Gegebenheiten ab. Dennoch lassen sich klare Tendenzen erkennen:

Für Neubauten und Sanierungen sind Wärmepumpen und Pelletkessel die wirtschaftlichste Wahl. Dank üppiger Förderung amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten schnell, und Sie heizen dauerhaft günstiger und umweltfreundlicher als mit Gas oder Öl.

Als Ergänzung zur bestehenden Heizung ist ein Kaminofen die ideale Wahl. Mit den niedrigsten Brennstoffkosten und der Möglichkeit, die Hauptheizung zu entlasten, rechnet sich die Investition schnell. Besonders in Kombination mit einer Wärmepumpe ist ein moderner Kaminofen eine clevere Ergänzung.

Für maximalen Komfort empfehlen wir einen Pelletofen mit automatischer Brennstoffzufuhr. Sie profitieren von niedrigen Brennstoffkosten, einfacher Bedienung und der gemütlichen Atmosphäre eines echten Feuers.

Besuchen Sie unseren Heiztechnik-Bereich und lassen Sie sich von unserem Sortiment inspirieren. Bei Fragen steht Ihnen unser Expertenteam gern beratend zur Seite.

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt