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02.02.26

Solarthermie vs. Photovoltaik – ehrlicher Vergleich

Solarthermie vs. Photovoltaik: Der ehrliche Vergleich 2026 | kamdi24
Solarthermie vs. Photovoltaik – ehrlicher Vergleich | kamdi24
Solarthermie vs. Photovoltaik: Der ehrliche Vergleich 2026 | kamdi24
Solarthermie vs. Photovoltaik – ehrlicher Vergleich

Bild wurde KI-generiert

Die Sonne liefert uns kostenlose Energie – doch wie nutzen Sie diese am besten? Solarthermie und Photovoltaik stehen zur Wahl. Wir vergleichen beide Technologien ehrlich: Funktionsweise, Kosten, Effizienz und für wen sich welches System wirklich lohnt.

02.02.26 | von kamdi24 Redaktion

Der grundlegende Unterschied: Wärme vs. Strom

Sowohl Solarthermie als auch Photovoltaik nutzen die Sonnenstrahlung als Energiequelle – doch hier enden die Gemeinsamkeiten. Der entscheidende Unterschied liegt in der erzeugten Energieform: Photovoltaik erzeugt elektrischen Strom, während Solarthermie Wärme produziert.

Bei der Photovoltaik treffen Sonnenstrahlen auf Solarmodule, die aus Halbleitermaterialien bestehen. Durch den sogenannten photovoltaischen Effekt werden Elektronen freigesetzt und es entsteht Gleichstrom. Ein Wechselrichter wandelt diesen in nutzbaren Wechselstrom um – für Haushaltsgeräte, Wärmepumpen oder die Einspeisung ins öffentliche Netz.

Bei der Solarthermie hingegen arbeiten Solarkollektoren nach einem anderen Prinzip: Sie absorbieren die Sonnenwärme und übertragen diese auf eine Solarflüssigkeit. Diese erwärmt über einen Wärmetauscher das Wasser im Speicher – für Warmwasser oder zur Heizungsunterstützung.

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Wirkungsgrad: Effizienz im Vergleich

Ein häufiges Argument für Solarthermie ist der höhere Wirkungsgrad. Tatsächlich wandeln Solarkollektoren etwa 50 % der Sonnenenergie in nutzbare Wärme um. Moderne Photovoltaikmodule erreichen dagegen nur 18–22 % Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung.

Doch Vorsicht: Diese Zahlen erzählen nicht die ganze Geschichte. Strom ist vielseitiger einsetzbar als Wärme – er kann für alle elektrischen Verbraucher genutzt, gespeichert oder ins Netz eingespeien werden. Wärme aus Solarthermie ist dagegen nur für Heizung und Warmwasser verwendbar und lässt sich schwerer speichern.

Zudem: Im Sommer produziert eine Solarthermieanlage oft mehr Wärme als benötigt wird – diese Energie geht verloren. Photovoltaik-Überschüsse können hingegen eingespeien werden und bringen zuminden eine Vergütung.

Kosten und Amortisation: Was rechnet sich?

Die Anschaffungskosten unterscheiden sich erheblich. Eine typische Solarthermieanlage für ein Einfamilienhaus (Warmwasser + Heizungsunterstützung) kostet zwischen 4.000 und 8.000 Euro. Eine vergleichbare Photovoltaikanlage (5–10 kWp) liegt bei 8.000 bis 15.000 Euro.

Auf den ersten Blick erscheint Solarthermie günstiger. Doch bei der Wirtschaftlichkeit kommt es auf die Einsparungen an:

Kosten und Wirtschaftlichkeit im Überblick

Kriterium Solarthermie Photovoltaik
Anschaffungskosten (EFH) 4.000 – 8.000 € 8.000 – 15.000 €
Jährliche Ersparnis 200 – 400 € 600 – 1.200 €
Amortisationszeit 15 – 20 Jahre 8 – 12 Jahre
Lebensdauer 20 – 30 Jahre 25 – 30 Jahre
Wartungsaufwand Mittel (Solarflüssigkeit) Gering
Förderung BEG-Förderung möglich Einspeisevergütung

„Mit einer Solarthermie-Kollektorfläche von 4–6 m² sparen Sie 50 bis 70 Prozent der Energiekosten für Warmwasser. Mit 10–20 m² können Sie zusätzlich 15 bis 35 Prozent der gesamten Heizkosten einsparen."

Platzbedarf auf dem Dach

Bei begrenzter Dachfläche ist die Fragen Sie entscheidend: Welches System nutzt den verfügbaren Platz besser?

Solarthermie ist hier im Vorteil: Für die Warmwasserbereitung eines 4-Personen-Haushalts reichen oft schon 4–6 m² Kollektorfläche. Soll die Anlage auch die Heizung unterstützen, werden 10–20 m² benötigt.

Photovoltaikanlagen brauchen mehr Fläche: Eine typische Anlage für den Eigenverbrauch eines Haushalts benötigt 25–50 m² Modulfläche. Dafür kann der erzeugte Strom vielseitiger genutzt werden – und überschüssige Energie wird vergütet.

Die Faustformel lautet: Pro 1 kWp Photovoltaik-Leistung benötigen Sie etwa 5–7 m² Dachfläche.

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Kombinierbarkeit: Das Beste aus beiden Welten?

Wer ausreichend Dachfläche hat, kann beide Technologien kombinieren. Doch ist das sinnvoll?

Die klassische Kombination: Photovoltaik belegt den Großteil der Dachfläche für die Stromerzeugung, während einige Quadratmeter für Solarthermie-Kollektoren reserviert werden. Diese Kombination nutzt die jeweiligen Stärken beider Systeme.

Die moderne Alternative: PV + Wärmepumpe. Statt Solarthermie setzen viele Hausbesitzer heute auf die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe. Der selbst erzeugte Strom treibt die Wärmepumpe an, die aus 1 kWh Strom etwa 3–4 kWh Wärme erzeugt. Diese Lösung ist besonders effizient und flexibel.

Es gibt auch Hybridkollektoren (PVT-Module), die Strom und Wärme gleichzeitig erzeugen. Diese sind jedoch noch nicht sehr verbreitet und erreichen bei keiner der beiden Funktionen die volle Effizienz spezialisierter Systeme.

Wartung und Langlebigkeit

Beide Technologien sind langlebig und wartungsarm – aber nicht wartungsfrei.

Solarthermie erfordert regelmäßige Kontrollen: Die Solarflüssigkeit sollte alle 2–5 Jahre geprüft und bei Bedarf getauscht werden. Pumpen und Steuerungen können verschleißen. Die Lebensdauer hochwertiger Kollektoren liegt bei 20–30 Jahren.

Photovoltaik ist wartungsärmer. Die Module selbst benötigen kaum Pflege – gelegentliche Reinigung bei starker Verschmutzung genügt. Der Wechselrichter muss nach etwa 10–15 Jahren erneuert werden. Moderne PV-Module halten 25–30 Jahre mit garantiert mindestens 80 % Leistung.

Für wen eignet sich was?

Die Entscheidung hängt von Ihrer individuellen Situation ab:

Solarthermie ist ideal für:

• Haushalte mit hohem Warmwasserbedarf (große Familie)
• Gebäude mit begrenzter Dachfläche
• Kombination mit Kaminofen oder Pelletheizung
• Altbauten mit hohem Heizwärmebedarf

Photovoltaik ist ideal für:

• Haushalte mit hohem Stromverbrauch
• E-Auto-Besitzer (eigener Ladestrom)
• Gebäude mit ausreichend Dachfläche
• Kombination mit Wärmepumpe
• Neubauten mit niedrigem Heizwärmebedarf

„Haben Sie eine große Dachfläche zur Verfügung, empfehlen wir die Installation einer Photovoltaikanlage. Diese bringt Ihnen langfristig eine größere finanzielle Ersparnis. Bei sehr kleiner Dachfläche kann Solarthermie für die Warmwasserbereitung sinnvoller sein."

Fazit: Photovoltaik hat meist die Nase vorn

Ein ehrlicher Vergleich zeigt: In den meisten Fällen ist Photovoltaik heute die wirtschaftlichere Wahl. Die kürzere Amortisationszeit, die vielseitigere Nutzung des erzeugten Stroms und die Kombination mit modernen Wärmepumpen machen PV-Anlagen zur flexibleren Lösung.

Solarthermie hat jedoch ihre Berechtigung – besonders bei sehr begrenzter Dachfläche oder in Kombination mit einem wasserführenden Kaminofen. Mit einer Solarthermieanlage können Sie Ihre Heizung entlasten und die warmen Sommermonate ideal nutzt.

Letztlich hängt die beste Lösung von Ihren individuellen Gegebenheiten ab: Dachfläche, Energiebedarf, vorhandene Heizung und persönliche Prioritäten. Eine fachkundige Beratung hilft, das optimale System für Ihr Zuhause zu finden.

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt