Pizzaofen-Typen im Überblick: Gas, Holz oder Elektro?
Die erste grundlegende Entscheidung beim Pizzaofen-Kauf ist die Wahl der Befeuerung. Jede Variante hat ihre besonderen Vor- und Nachteile, die du je nach deinen Anforderungen abwägen solltest.
Gas-Pizzaofen: Komfortabel und präzise
Der Gas-Pizzaofen ist die beliebteste Variante für Einsteiger und alle, die es unkompliziert mögen. Schnell an die Gasflasche angeschlossen, ist er innerhalb von 15 bis 20 Minuten auf Betriebstemperatur. Kompakte Modelle wie der Ooni Koda 12" sind besonders beliebt, da sie mobil und einfach zu bedienen sind.
Vorteile: Schnelles Anzünden, präzise Temperaturregulierung per Drehregler, geringer Reinigungsaufwand und die rollende Flamme sorgt für optimale Oberhitze. Der Nachteil: Es fehlt das typische Raucharoma, und Gas-Pizzaöfen sind ausschließlich für den Außenbereich geeignet.
Holz-Pizzaofen: Tradition und Aroma
Der Holz-Pizzaofen ist die traditionelle Wahl für Puristen. Das Heizen mit Holzscheiten erzeugt ein unvergleichliches Raucharoma und die charakteristischen „rollenden Flammen" an der Oberseite der Backkammer. Dieser Ofentyp ist ideal für alle, die das Pizzabacken als Ritual zelebrieren möchten.
Die Nachteile: Das Anzünden erfordert mehr Aufwand und die Aufheizzeit ist länger. Zudem ist die Temperatur schwerer zu regulieren und die Reinigung aufwendiger. Holz-Pizzaöfen eignen sich besonders gut für die Integration in eine Außenküche.
Elektro-Pizzaofen: Flexibel für drinnen und draußen
Elektrische Pizzaöfen sind die flexibelste Option, da sie sowohl drinnen als auch draußen verwendet werden können. Sie benötigen keinen Brennstoff und heizen schnell auf. Die Bedienung ist besonders einfach und die Reinigung nahezu rückstandslos.
Allerdings erreichen Elektro-Pizzaöfen oft nicht die maximalen Temperaturen von Gas- oder Holzöfen. Das typische Holzfeuer-Aroma fehlt ebenfalls, und die Leistung ist vom verfügbaren Stromanschluss abhängig.