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03.02.26

PV-Speicher – wann lohnt sich das?

PV-Speicher – wann lohnt sich das? | kamdi24
PV-Anlage und Batteriespeicher am Haus: Illustration zum Thema Lohnt sich ein PV-Speicher? Fokus auf Eigenverbrauch und

Bild wurde KI-generiert

Mit einem PV-Speicher kannst du deinen selbst erzeugten Solarstrom auch dann nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. Doch wann rechnet sich die Investition wirklich? Wir zeigen dir, worauf es bei Kosten, Eigenverbrauch und Technologie ankommt.

03.02.26 | von kamdi24 Redaktion

Was macht ein Batteriespeicher eigentlich?

Ein Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen speichert den von deiner Solaranlage erzeugten Strom, der nicht sofort verbraucht wird. Tagsüber produzieren die Module oft mehr Energie, als du gerade benötigst – dieser Überschuss wird im Speicher zwischengelagert.

Bei Bedarf, etwa abends oder nachts, gibt der Speicher den gespeicherten Strom wieder ab. So kannst du deine eigene Energie nutzen, anstatt teuren Netzstrom zu beziehen. Das erhöht deine Unabhängigkeit und optimiert den Eigenverbrauch deiner Solaranlage erheblich.

Moderne Speichersysteme wie die Anker Solix Solarbank arbeiten mit integrierten Wechselrichtern und intelligentem Energiemanagement. Sie wandeln den Gleichstrom der Module in nutzbaren Wechselstrom um und steuern den Energiefluss automatisch – für maximale Effizienz und Langlebigkeit.

PV-Speicher Illustration: Solaranlage, Hausdach und Batteriespeicher visualisieren Eigenverbrauch von Solarstrom. Artikel

Bild wurde KI-generiert

Was kostet ein PV-Speicher aktuell?

Die Preise für Stromspeicher sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Aktuell liegen die Kosten bei etwa 270 bis 365 Euro pro Kilowattstunde (kWh) Speicherkapazität. Für ein typisches Einfamilienhaus bedeutet das:

Ein Speicher mit 5 kWh Kapazität kostet zwischen 1.300 und 2.400 Euro, während Systeme mit 8 bis 10 kWh etwa 2.700 bis 3.200 Euro kosten. Zum Vergleich: 2010 lag der Preis noch bei rund 6.000 Euro pro kWh – ein Preisrückgang von fast 95 Prozent!

Zusätzlich fallen Installationskosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro an, abhängig vom Aufwand und der Komplexität. Auch laufende Kosten für Versicherung und Wartung solltest du einplanen – rechne mit etwa 200 bis 300 Euro pro Jahr für eine Anlage mit Speicher.

Übersicht: Speicherkosten nach Kapazität

Speicherkapazität Preisbereich Kosten pro kWh Typische Anwendung
3–4 kWh 800–1.200 € 270–300 € Balkonkraftwerke, kleine Anlagen
5–7 kWh 1.300–2.400 € 280–340 € Kleine bis mittlere Haushalte
8–10 kWh 2.700–3.200 € 295–320 € Einfamilienhäuser, hoher Verbrauch
10+ kWh ab 3.200 € 290–365 € Große Haushalte, Wärmepumpe

Eigenverbrauch erhöhen: Von 30% auf 70%

Ohne Speicher kannst du nur etwa 30 Prozent deines selbst erzeugten Solarstroms direkt nutzen. Der Grund: Tagsüber produziert die Anlage am meisten, aber du bist oft nicht zuhause oder brauchst gerade wenig Strom. Der Überschuss fließt für wenige Cent Einspeisevergütung ins Netz.

Mit einem passend dimensionierten Batteriespeicher steigt der Eigenverbrauchsanteil auf 60 bis 70 Prozent. Du nutzt also deutlich mehr deiner selbst erzeugten Energie – und sparst entsprechend beim teuren Netzstrom, der aktuell bei etwa 35 Cent pro kWh liegt.

Besonders lohnenswert ist diese Steigerung, wenn du eine Photovoltaikanlage mit einer Wärmepumpe oder einem Elektroauto kombinierst. Dann verbrauchst du auch in den Abendstunden viel Strom – genau dann, wenn der Speicher seine Vorteile ausspielt.

„Die Kombination aus Photovoltaik und Speicher macht dich unabhängiger von steigenden Strompreisen. Im Sommer liefert die Anlage mehr als genug, im Winter unterstützt ein Kaminofen die Wärmeversorgung – so sparst du doppelt."

Moderne Lithium-Batteriezellen in einem technischen Setup fuer Energiespeicherung

Bild wurde KI-generiert

Wann lohnt sich ein PV-Speicher? Die Faustformel

Ein Stromspeicher lohnt sich, wenn eine einfache Bedingung erfüllt ist: Die Kosten für den gespeicherten Solarstrom müssen niedriger sein als der Haushaltsstrompreis. Das klingt kompliziert, ist aber mit aktuellen Preisen meist gegeben.

Die Faustformel: Bei Speicherkosten unter 500 Euro pro kWh Kapazität und Strompreisen über 30 Cent pro kWh rechnet sich ein Speicher fast immer. Da aktuelle Speicher bei etwa 300 Euro pro kWh liegen und der Strompreis bei rund 35 Cent, ist die Wirtschaftlichkeit in den meisten Fällen gegeben.

Beispielrechnung: Eine 5-kWp-Anlage mit 5-kWh-Speicher kostet komplett etwa 7.500 Euro. Bei 65 Prozent Eigenverbrauch sparst du jährlich rund 700 Euro Stromkosten. Nach etwa 10 bis 12 Jahren hat sich die Anlage amortisiert – und liefert danach 10+ Jahre lang quasi kostenlosen Strom.

Wann lohnt sich ein Speicher nicht?

In einigen Fällen ist ein Speicher wirtschaftlich weniger sinnvoll. Bei sehr geringem Stromverbrauch (unter 2.500 kWh/Jahr) reicht der Eigenverbrauchsanteil ohne Speicher oft aus. Die Investitionskosten stehen dann in keinem guten Verhältnis zur Einsparung.

Auch bei sehr hohem Solarertrag und niedrigem Abendverbrauch kann ein Speicher überdimensioniert sein. Wer tagsüber zuhause ist und den Strom direkt verbraucht, profitiert weniger von der Speicherung. In diesem Fall ist eine kleinere Lösung wie ein Anker Balkonkraftwerk mit Speicher die bessere Wahl.

Zudem: Wer nur auf die Einspeisevergütung setzt und keinen Wert auf Autarkie legt, braucht keinen Speicher. Allerdings liegt die Vergütung aktuell bei nur etwa 8 Cent pro kWh – deutlich weniger als die Ersparnis durch Eigenverbrauch.

Speichertechnologien im Vergleich: Lithium vs. Alternativen

Der Markt wird von Lithium-Ionen-Akkus dominiert – und das aus gutem Grund. Sie bieten hohe Energiedichte, lange Lebensdauer und sinkende Preise. Typische Lithium-Eisenphosphat-Speicher (LiFePO4) erreichen 5.000 bis 6.000 Ladezyklen, was einer Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren entspricht.

Salzwasserspeicher galten lange als umweltfreundliche Alternative. Sie verwenden keine giftigen Schwermetalle und sind vollständig recycelbar. Allerdings haben sie eine geringere Energiedichte (brauchen mehr Platz), weniger Zyklen und sind aktuell teurer als Lithium-Systeme.

Natrium-Ionen-Akkus sind eine vielversprechende Entwicklung: Sie nutzen häufig vorkommende Rohstoffe und könnten langfristig noch günstiger werden als Lithium. Für den Heimbereich sind sie aber noch nicht breit verfügbar.

Vergleich: Speichertechnologien

Technologie Ladezyklen Lebensdauer Vorteile Nachteile
Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4) 5.000–6.000 15–20 Jahre Hohe Dichte, lange Lebensdauer Rohstoffabbau
Salzwasser 3.000–4.000 10–15 Jahre Umweltfreundlich, recycelbar Größer, teurer
Natrium-Ionen 3.000–5.000 10–15 Jahre Günstige Rohstoffe Noch selten verfügbar

Fazit: Für wen sich ein PV-Speicher lohnt

Ein Batteriespeicher ist 2026 für die meisten Eigenheimbesitzer mit Photovoltaikanlage eine sinnvolle Investition. Die Preise sind auf einem historischen Tiefstand, die Technik ausgereift und die Strompreise hoch genug, um eine solide Rendite zu erzielen.

Besonders profitierst du, wenn du einen mittleren bis hohen Stromverbrauch hast, tagsüber wenig zuhause bist und den Strom abends und nachts nutzen möchtest. In Kombination mit einer Wärmepumpe oder einem Elektrofahrzeug wird der Speicher zum echten Sparwunder.

Starte am besten mit einer realistischen Bedarfsanalyse: Wie viel Strom verbrauchst du? Wann verbrauchst du ihn? Wie groß ist deine PV-Anlage? Mit diesen Daten findest du die optimale Speichergröße – und maximierst deine Unabhängigkeit vom Stromnetz.

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt