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02.02.26

PV + Kaminofen – smarte Kombination?

PV + Kaminofen kombinieren: Solarstrom & Holzwärme 2026 | kamdi24
Modernes Haus mit Solarpanels auf dem Dach und Kaminofen im Wohnzimmer bei winterlicher Stimmung

PV + Kaminofen – smarte Kombination?

Bild wurde KI-generiert

Photovoltaik liefert im Sommer reichlich Strom, doch im Winter bleibt die Heizfrage offen. Ein Kaminofen schließt genau diese Lücke – und macht Ihr Zuhause das ganze Jahr über unabhängiger von steigenden Energiepreisen.

02.02.2026 | von kamdi24 Redaktion

Warum Photovoltaik und Kaminofen kombinieren?

Photovoltaikanlagen erzeugen vor allem in den sonnenreichen Monaten von April bis September große Mengen Strom. In dieser Zeit übersteigt die Produktion häufig den Eigenverbrauch – der Überschuss fließt ins Netz und wird mit einer sinkenden Einspeisevergütung vergütet. Im Winter dagegen, wenn der Heizbedarf am höchsten ist, liefert die PV-Anlage deutlich weniger Energie.

Genau hier kommt der Kaminofen ins Spiel: Er liefert zuverlässige Wärme unabhängig von Sonnenstunden und Tageszeit. Die Kombination aus Solarstrom im Sommer und Holzwärme im Winter schafft ein ganzjähriges Energiekonzept, das fossile Brennstoffe auf ein Minimum reduziert.

Besonders für Eigentümer, die bereits eine PV-Anlage betreiben oder planen, bietet ein wasserführender Kaminofen die Möglichkeit, das gesamte Heizsystem zu unterstützen und nicht nur einen einzelnen Raum zu erwärmen.

Photovoltaikanlage auf Hausdach mit Kaminofen im Wohnzimmer bei Winterlicht

Bild wurde KI-generiert

So ergänzen sich PV-Anlage und Kaminofen im Jahresverlauf

Die Stärke dieser Kombination liegt im saisonalen Zusammenspiel: Jedes System übernimmt dann, wenn es am effizientesten arbeitet. Im Frühjahr und Sommer deckt die Photovoltaikanlage den Strombedarf für Haushalt, Wärmepumpe oder einen Heizstab im Pufferspeicher. In der Übergangszeit ergänzen sich Solarertrag und gelegentliche Kaminabende. Im Hochwinter – bei kurzen Tagen und wenig Sonne – übernimmt der Kaminofen die Hauptlast der Wärmeversorgung.

Wer einen wasserführenden Kaminofen einsetzt, speist die erzeugte Wärme direkt in den Heizkreislauf ein. Über einen Pufferspeicher wird die Energie gespeichert und bei Bedarf an Heizkörper oder Fußbodenheizung verteilt – ähnlich wie ein Batteriespeicher bei der Photovoltaik den Strom zwischenspeichert.

Das Ergebnis: Die Gastherme oder Ölheizung springt nur noch selten an. Viele Haushalte berichten von 40 bis 60 Prozent weniger Verbrauch fossiler Brennstoffe nach Einführung dieser Kombination.

Photovoltaik und Kaminofen ergänzen sich ideal: Die Sonne liefert im Sommer kostenlose Energie, das Holzfeuer sorgt im Winter für Wärme – zusammen entsteht ein nahezu autarkes Heizsystem.

Der wasserführende Kaminofen als Schlüsselelement

Ein herkömmlicher Kaminofen erwärmt ausschließlich den Aufstellraum. Ein wasserführender Kaminofen dagegen verfügt über eine integrierte Wassertasche, die einen Teil der Verbrennungswärme an den Heizkreislauf abgibt. So profitiert nicht nur das Wohnzimmer, sondern das gesamte Haus von der Holzwärme.

Typische Modelle teilen ihre Leistung in eine luftseitige Komponente (Raumwärme über Strahlung) und eine wasserseitige Komponente (Wärmeübertragung an den Pufferspeicher). Bei einem Ofen mit 12 kW Nennleistung gehen beispielsweise 4 kW an den Raum und 8 kW in den Wasserkreislauf. Damit lassen sich je nach Dämmstandard 80 bis 150 Quadratmeter zusätzlich versorgen.

Bei kamdi24 finden Sie wasserführende Kaminöfen im Solar-Set – fertig konfigurierte Pakete mit Ofen, Solarkollektor und passendem Zubehör. Diese Sets vereinfachen die Planung erheblich und stellen sicher, dass alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind.

Wasserführender Kaminofen neben Pufferspeicher in modernem Heizungsraum mit Rohrverbindungen

Bild wurde KI-generiert

Kosten und Förderung im Überblick

Die Investitionskosten für die Kombination aus PV-Anlage und wasserführendem Kaminofen setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Eine PV-Anlage mit 10 kWp inklusive Batteriespeicher kostet je nach Anbieter zwischen 15.000 und 25.000 Euro. Ein wasserführender Kaminofen schlägt mit 2.000 bis 5.000 Euro zu Buche, hinzu kommen Pufferspeicher (800 bis 2.500 Euro) und Installationskosten.

Auf der Förderseite unterstützt die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) den Einbau wasserführender Öfen mit Pufferspeicher. Darüber hinaus bleibt die Einspeisevergütung für PV-Anlagen bestehen, auch wenn der Eigenverbrauch wirtschaftlich längst attraktiver ist. Einige Bundesländer und Kommunen bieten zusätzliche Zuschüsse für erneuerbare Heizsysteme.

Die Amortisation hängt stark vom bisherigen Energieverbrauch ab. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit Gas- oder Ölheizung rechnet sich die Kombination erfahrungsgemäß innerhalb von 8 bis 14 Jahren – Tendenz fallend, da fossile Energiepreise und CO₂-Abgaben weiter steigen.

Vergleich: PV + Kaminofen vs. andere Heizsysteme

Kriterium PV + Kaminofen PV + Wärmepumpe Gas-/Ölheizung allein
Unabhängigkeit Sehr hoch Hoch Gering
Investition 17.000–30.000 € 25.000–45.000 € 8.000–15.000 €
Laufende Kosten/Jahr 300–800 € (Holz) 400–1.000 € (Strom) 1.500–3.500 €
CO₂-Bilanz Nahezu klimaneutral Sehr gut Hoch
Komfort Holz nachlegen erforderlich Vollautomatisch Vollautomatisch
Gemütlichkeit Sehr hoch (Flammenspiel) Gering Gering
Stromausfallsicherheit Hoch (Kaminofen heizt ohne Strom) Gering Gering

Voraussetzungen und Planung

Bevor Sie PV-Anlage und Kaminofen kombinieren, sollten einige Voraussetzungen geprüft werden. Für den Kaminofen benötigen Sie einen geeigneten Schornstein oder Edelstahlschornstein sowie die Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger. Der wasserführende Kaminofen muss fachgerecht an den Heizkreislauf angeschlossen werden – inklusive Rücklaufanhebung und Überdrucksicherung.

Für die PV-Anlage ist eine ausreichend große und möglichst südlich ausgerichtete Dachfläche wichtig. Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil von etwa 30 Prozent auf bis zu 70 Prozent und macht die Kombination deutlich wirtschaftlicher.

Bei kamdi24 finden Sie bereits vorkonfektionierte wasserführende Kaminöfen im Set mit Pufferspeicher, die alle nötigen Anschlusskomponenten enthalten. Wenn Sie zusätzlich eine Solarthermie-Anlage integrieren möchten, bietet der Solarthermie-Bereich bei kamdi24 entsprechendes Zubehör.

Ein wasserführender Kaminofen mit Pufferspeicher bildet die Brücke zwischen Solarstrom und Heizwärme: Im Winter heizt er das ganze Haus, im Sommer übernimmt die PV-Anlage – fossile Brennstoffe werden zum Notnagel statt zur Grundlast.

Fazit: Lohnt sich die Kombination?

Die Antwort lautet in den meisten Fällen: Ja. Photovoltaik und Kaminofen ergänzen sich saisonal perfekt und schaffen gemeinsam ein Heizsystem, das weder komplett auf fossile Brennstoffe noch auf eine einzige Technologie angewiesen ist. Die Investition amortisiert sich über die Jahre durch eingesparte Heizkosten, steigende CO₂-Preise und die stabile Verfügbarkeit von Holz als nachwachsendem Rohstoff.

Besonders attraktiv wird die Lösung für Eigenheimbesitzer, die Wert auf Unabhängigkeit legen. Während Gas- und Ölpreise schwanken, bleiben die Kosten für Sonnenstrom und Brennholz kalkulierbar. Und nicht zuletzt bietet der Kaminofen etwas, das keine Wärmepumpe ersetzen kann: echtes Flammenfeuer und die Sicherheit, auch bei Stromausfall heizen zu können.

Ob Sie Ihre bestehende Heizung ergänzen oder ein komplett neues System planen – die Kombination aus Photovoltaik und wasserführendem Kaminofen verdient einen festen Platz auf Ihrer Shortlist.

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt