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14.01.26

Plancha-Grillen: Trend aus Frankreich

Plancha-Grillen: Trend aus Frankreich | Ratgeber 2026 | kamdi24

Plancha-Grillen: Trend aus Frankreich

Bild wurde KI-generiert

Du hast Lust auf mediterrane Aromen, knusprige Krusten und saftige Ergebnisse ganz ohne Fettbrand? Dann ist eine Plancha genau dein Ding! Die heiße Platte aus Frankreich und Spanien erobert deutsche Terrassen und liefert Grillergebnisse, die jeden Rost alt aussehen lassen.

14.01.26 | von kamdi24 Redaktion

Was ist eine Plancha?

Das Wort „Plancha" stammt aus dem Spanischen und bedeutet schlicht „Eisenplatte". Dahinter verbirgt sich eine 6 bis 20 mm dicke Grillplatte aus Gusseisen, Stahl oder Edelstahl, die von unten durch Gas- oder Elektrobrenner erhitzt wird. Bereits im 19. Jahrhundert nutzten Spanier diese Technik, um bei großen Festen ganze Festgesellschaften zu verköstigen. Heute ist die Plancha vor allem in Frankreich ein fester Bestandteil der Outdoor-Küche – und der Trend schwappt längst auch nach Deutschland über.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Die Platte wird auf bis zu 350 °C erhitzt, und du garst dein Grillgut direkt auf der heißen Oberfläche. Anders als beim klassischen Rost tropft dabei kein Fett in die Glut, sodass weder Fettbrand noch gesundheitlich bedenklicher Rauch entstehen. Die entstehende Hitze sorgt dafür, dass der natürliche Zucker in den Lebensmitteln karamellisiert – die sogenannte Maillard-Reaktion erzeugt intensive Röstaromen und eine perfekte Kruste bei gleichzeitig saftigem Inneren.

Ein weiterer Clou: Bei einer Plancha arbeitest du aktiv mit Flüssigkeiten. Marinaden, Wein, Zitronensaft oder Öle tanzen bei den extremen Temperaturen perlenartig über die Platte – ein physikalisches Phänomen namens Leidenfrost-Effekt. Die Aromen haften dadurch besonders gut am Grillgut, während überschüssige Flüssigkeit in einen Auffangbehälter am Plattenrand abfließt.

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Geeignete Lebensmittel für die Plancha

Der größte Vorteil der Plancha gegenüber dem klassischen Grillrost: Du kannst praktisch alles darauf zubereiten. Durch die geschlossene Fläche fallen keine kleinen Stücke durch und selbst empfindliches Grillgut gelingt mühelos.

Fisch und Meeresfrüchte sind auf der Plancha absolute Stars. Garnelen, Jakobsmuscheln, Tintenfischtuben oder ein ganzer Wolfsbarsch bekommen in wenigen Minuten eine goldbraune Kruste, ohne zu zerfallen. Gib etwas Olivenöl und einen Spritzer Zitrone direkt auf die Platte – die Aromen verbinden sich perfekt mit dem Gargut.

Fleisch profitiert enorm von den hohen Temperaturen. Dünne Steaks, Entrecôte oder Lamm-Koteletts werden außen knusprig und bleiben innen rosa. Auch Geflügel und Würstchen gelingen hervorragend. Durch das scharfe Anbraten wird die Garzeit deutlich verkürzt und die Säfte bleiben eingeschlossen.

Gemüse und Obst entfalten auf der Plancha Aromen, die du vom Rost kaum kennst. Zucchini, Paprika, Spargel, Pilze oder Auberginen karamellisieren wunderbar. Auch Desserts sind möglich: Ananas, Pfirsichhälften oder Bananen mit etwas braunem Zucker werden auf der heißen Platte zu einem süßen Highlight. Sogar Pfannkuchen, Spiegeleier oder Crêpes lassen sich auf der Plancha zubereiten – dem Frühstück unter freiem Himmel steht nichts im Weg.

Temperaturzonen clever nutzen

Hochwertige Planchas verfügen über zwei oder mehr unabhängig regelbare Brennerzonen. Das ermöglicht dir, gleichzeitig mit verschiedenen Temperaturen zu arbeiten – ein entscheidender Vorteil gegenüber dem einheitlich heißen Grillrost.

Im heißen Zentrum der Platte, wo Temperaturen von 300 bis 350 °C herrschen, brätst du Steaks oder Garnelen scharf an. Dieser Bereich ist ideal für alles, was eine knusprige Kruste benötigt. Am Rand der Platte fällt die Temperatur naturgemäß ab, sodass du dort Gemüse schonend garen, Saucen warmhalten oder fertig gebratene Stücke parken kannst, ohne dass sie übergaren.

Profis nutzen diesen Temperaturverlauf ganz gezielt: Fleisch wird in der Mitte angebraten und wandert dann zum Nachziehen an den kühleren Rand – ähnlich wie bei der indirekten Grillmethode. So steuerst du die Garstufe punktgenau und verhinderst, dass dein Grillgut austrocknet.

„Auf der Plancha kannst du ein komplettes Menü zubereiten – von der Vorspeise über den Hauptgang bis zum Dessert – ohne die Platte zwischendurch reinigen zu müssen. Die Aromen der vorangegangenen Gänge verfeinern die folgenden."

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Reinigung und Pflege

Einer der größten Pluspunkte der Plancha ist die kinderleichte Reinigung. Während du nach einem Grillabend mit dem Rost oft lange schrubben musst, reicht bei der Plancha ein einfacher Trick: Gieße direkt nach dem Grillen ein Glas Wasser auf die noch heiße Platte. Der Dampfstoß löst sämtliche Rückstände, die du dann einfach mit dem Spatel in den Auffangbehälter schiebst. Fertig.

Bei einer Gusseisen-Plancha solltest du die Platte vor dem ersten Einsatz einbrennen, ähnlich wie eine gusseiserne Pfanne. Erhitze dazu etwas Pflanzenöl auf der Platte, bis es zu rauchen beginnt, und wische es mit einem Papiertuch ein. Dieser Vorgang baut eine natürliche Schutzschicht auf, die mit jeder Nutzung besser wird. Nach der Reinigung empfiehlt es sich, die Platte dünn mit Speiseöl einzureiben, um Rostbildung zu vermeiden.

Edelstahl-Planchas sind pflegeleichter: Sie müssen nicht eingebrannt werden und rosten nicht. Dafür entwickeln sie nicht dieselbe Patina, die bei Gusseisen für zusätzlichen Geschmack sorgt. Grundsätzlich gilt: Verzichte auf aggressive Reinigungsmittel und verwende keine Scheuerschwämme. Ein Spatel aus Edelstahl und warmes Wasser reichen völlig aus.

Plancha vs. Grillrost vs. Teppanyaki im Vergleich

Kriterium Plancha Grillrost Teppanyaki
Temperatur bis 350 °C 200–300 °C 150–250 °C
Fettbrand-Risiko Kein Risiko Hoch Gering
Flüssigkeiten nutzbar Ja, obligatorisch Kaum möglich Eingeschränkt
Geeignet für Fisch Hervorragend Schwierig Gut
Rauchentwicklung Minimal Stark (Holzkohle) Minimal
Reinigung Sehr einfach Aufwendig Einfach
Röstaromen Intensiv (Maillard) Typisch (Rauch) Moderat

Plancha vs. Grillrost: Vorteile und Unterschiede

Die Plancha ersetzt den Grillrost nicht – sie ergänzt ihn. Beide Methoden haben ihre Stärken, und viele Grillbegeisterte besitzen beides. Der klassische Rost liefert typische Grillstreifen und den rauchigen Geschmack, den viele lieben. Die Plancha punktet dort, wo der Rost an seine Grenzen stößt.

Kleinteiliges Grillgut wie Garnelen, Gemüsewürfel oder Pilze fällt auf dem Rost gerne durch oder bleibt kleben. Auf der Plancha wendest du alles mühelos mit dem Spatel. Auch marinierte Speisen gelingen besser, weil keine Marinade in die Glut tropft und verbrennt. Stattdessen karamellisieren die Zucker der Marinade direkt auf der Platte und bilden zusätzliche Aromen.

Gesundheitlich hat die Plancha klare Vorteile: Kein Fett tropft auf glühende Kohlen, also entstehen keine polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), die beim Verbrennen von Fett in der Glut freigesetzt werden. Für alle, die gesundheitsbewusst grillen möchten, ist die Plancha daher eine echte Alternative.

Einen Nachteil gibt es allerdings: Der typische Räuchergeschmack eines Holzkohlegrills fehlt auf der Plancha. Wer darauf nicht verzichten möchte, kann eine Räucherbox ergänzen oder die Plancha als Zweitgerät neben dem Gasgrill nutzen.

Passende Plancha finden: Kauftipps

Beim Kauf einer Plancha solltest du auf einige zentrale Punkte achten, damit du lange Freude an deinem neuen Grillgerät hast.

Material: Gusseisen speichert Hitze besonders gut und entwickelt mit der Zeit eine natürliche Patina für noch mehr Geschmack. Edelstahl ist pflegeleichter, rostfrei und wetterbeständig – ideal, wenn die Plancha ganzjährig draußen steht. Für den Einstieg bieten sich Edelstahl-Modelle an, weil sie weniger Pflege erfordern.

Plattendicke: Eine Platte zwischen 6 und 10 mm reicht für den Heimgebrauch. Dickere Platten (bis 20 mm) speichern mehr Wärme und gleichen Temperaturschwankungen besser aus, werden aber auch in der Gastronomie eingesetzt.

Leistung und Heizzonen: Mindestens zwei getrennt regelbare Brenner mit je 2,5 kW oder mehr sind empfehlenswert. Damit erreichst du die nötigen 300 bis 350 °C und kannst gleichzeitig mit verschiedenen Temperaturzonen arbeiten. Achte auf längliche Brenner statt runder Topfbrenner, da sie die Hitze gleichmäßiger auf der Platte verteilen.

Bauform: Planchas gibt es als Standalone-Geräte mit eigenem Gestell, als kompakte Tischmodelle wie die Weber Slate GP Premium-Plancha oder als Einbaulösungen für die Outdoor-Küche. Auch Grillplatten-Aufsätze wie die Petromax Plancha Grillplatte verwandeln deinen vorhandenen Grill in eine Plancha.

Auffangbehälter: Achte auf eine ausreichende Größe des Fettauffangbehälters. Wenn du gerne mit Marinaden und Flüssigkeiten arbeitest, sollte der Behälter großzügig dimensioniert sein, damit du ihn nicht mitten im Grillabend leeren musst.

Wer eine vielseitige Plancha mit Holzfeuer-Option sucht, findet bei kamdi24 zum Beispiel die Grill Guru BBQ Plancha mit drei Heizzonen und doppelwandiger Isolierung – ideal für alle, die den authentischen Charme des Feuers nicht missen möchten.

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt