1. Pelletofen zündet nicht
Ein Pelletofen, der nicht zündet, ist eines der häufigsten Probleme. Die Ursachen sind vielfältig: Meist liegt es an einer defekten oder verschlissenen Zündkerze, verschmutzten Brennschalen oder minderwertigen Pellets. Die Zündkerze erhitzt die einströmende Luft auf etwa 800 °C, um die Pellets zu entzünden.
Lösung: Reinigen Sie zunächst den Brenntopf gründlich von Ascherückständen. Prüfen Sie die Qualität Ihrer Pellets – verwenden Sie nur zertifizierte Pellets mit ENplus- oder DINplus-Siegel. Die Lebensdauer einer Zündkerze beträgt in der Regel 4-6 Jahre. Bei älteren Geräten sollten Sie einen Austausch in Betracht ziehen.
2. Pellets rutschen nicht nach
Wenn der Pelletofen keine Pellets mehr fördert, kann dies verschiedene Ursachen haben. Häufig ist die Förderschnecke blockiert oder vom Motor gerutscht. Auch Fremdkörper wie Holzstücke oder Metallteile im Pelletbehälter können die Förderung behindern.
Lösung: Leeren Sie den Pelletbehälter vollständig und saugen Sie Staub und Reste mit einem Staubsauger heraus. Prüfen Sie die Förderschnecke auf Blockaden. Der Motor kann meist um fast 180 Grad gedreht werden, um Verkantungen zu lösen. Achten Sie beim nächsten Kauf auf hochwertige Pellets ohne Fremdkörper.
3. Rauchentwicklung im Raum
Tritt Rauch in den Wohnraum aus, kann dies auf ein verstopftes Rauchrohr, undichte Türdichtungen oder Probleme mit dem Schornsteinzug hindeuten. Auch ein zu hoher Druck im Brennraum kann Rauch entweichen lassen.
Lösung: Überprüfen Sie zunächst alle Dichtungen an Tür und Aschefach auf Verschleiß. Lassen Sie das Rauchrohr und den Schornstein regelmäßig vom Schornsteinfeger reinigen. Stellen Sie sicher, dass der Raum ausreichend belüftet ist, da ein Unterdruck im Raum den Abzug behindern kann.
4. Gebläse macht laute Geräusche
Ein lautes Gebläse kann verschiedene Ursachen haben: verschmutzte Lüfterflügel, Lagerverschleiß oder Pellets, die unter die Förderschnecke geraten sind. Auch thermische Ausdehnung der Glasscheibe kann knackende Geräusche verursachen.
Lösung: Reinigen Sie das Warmluftgebläse von Staub und Ablagerungen. Bei schleifenden Geräuschen des axialen Warmluftgebläses kann ein Austausch der Lager oder des gesamten Gebläses erforderlich sein. Viele moderne Pelletöfen bieten eine "No Air"-Funktion für geräuscharmen Betrieb.
5. Scheibe verrußt schnell
Eine schnell verrußende Sichtscheibe deutet meist auf Verbrennungsprobleme hin. Häufige Ursachen sind zu geringe Betriebsleistung, schlechte Pelletqualität oder ein gestörter Verbrennungsluftstrom.
Lösung: Betreiben Sie den Pelletofen nicht dauerhaft auf niedrigster Stufe. Optimal ist ein Betrieb bei etwa 2/3 der Höchstleistung, bis die Raumtemperatur erreicht ist. Lassen Sie das Gerät im Automatikbetrieb laufen, so reguliert sich die Verbrennung optimal. Verwenden Sie nur qualitativ hochwertige, trockene Pellets.
6. Typische Fehlermeldungen verstehen
Moderne Pelletöfen zeigen Fehlercodes im Display an. Häufige Meldungen betreffen die Verbrennungsluft (z.B. A06), Druckprobleme (A21) oder Temperaturfehler (A10). Diese Codes helfen bei der schnellen Diagnose.
"Die meisten Fehlermeldungen am Pelletofen lassen sich auf Verschmutzungen, falsche Einstellungen oder Verschleißteile zurückführen. Regelmäßige Wartung ist der beste Schutz vor Störungen."
A06 – Unzureichende Verbrennungsluft: Prüfen Sie das Rauchrohr auf Verstopfungen und reinigen Sie das Saugzuggebläse. Kontrollieren Sie, ob externe Luftanschlüsse frei sind.
A21 – Druckprobleme: Der Unterdruckwächter meldet falschen Druck in der Brennkammer. Überprüfen Sie alle Dichtungen und die Revisionsklappe unter dem Aschefach.
7. Pelletofen schaltet nicht ab
Manchmal regelt sich der Ofen nach Erreichen der Solltemperatur nicht herunter. Dies kann an einem defekten Raumtemperaturfühler oder Kommunikationsproblemen zwischen Fernbedienung und Gerät liegen.
Lösung: Prüfen Sie, ob die Fernbedienung korrekt funktioniert und Befehle an den Ofen übermittelt werden. Oft hilft ein Austausch des Empfangsteils. Im Zweifelsfall die Hauptplatine vom Fachmann prüfen lassen.
8. Unangenehmer Geruch beim Betrieb
Bei neuen Pelletöfen ist ein gewisser Einbrenngeruch normal – die Lackierung brennt sich bei den ersten Betriebsstunden ein. Dieser Geruch ist unschädlich und verschwindet nach einigen Betriebszyklen.
Lösung: Lassen Sie neue Geräte die ersten Stunden auf Hochleistung laufen und lüften Sie gut. Prüfen Sie auch den Wandabstand – zu geringe Abstände können Gerüche durch mangelnde Luftzirkulation verursachen.
9. Hohe Aschebildung
Übermäßige Aschebildung weist auf Verbrennungsprobleme hin. Die Ursachen können ein verzogener Brennertopf, verstopfte Luftkanäle oder ein defektes Rauchgasgebläse sein.
Lösung: Gehen Sie die Checkliste durch: Sind alle Rohre vom Ansaugtrakt bis zum Brenner frei? Ist der Brennertopf unbeschädigt? Drehen sich die Gebläse leichtgängig? Prüfen Sie alle Steckverbindungen, die sich bei der Reinigung lockern können.
10. Wann sollten Sie einen Fachmann rufen?
Nicht alle Probleme lassen sich selbst beheben. Bei folgenden Situationen sollten Sie einen qualifizierten Servicetechniker kontaktieren:
• Anhaltende Fehlermeldungen trotz Reinigung und Prüfung
• Defekte elektrische Komponenten wie Hauptplatine oder Encoder
• Verdacht auf Überspannungsschäden
• Sicherheitsrelevante Bauteile wie der Sicherheitstemperaturbegrenzer ausgelöst
• Wiederholte Startprobleme nach allen Selbsthilfemaßnahmen
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