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30.12.25

Kaminofen und Wohngesundheit: Strahlungswärme und Wohlbefinden

Kaminofen und Wohngesundheit: Strahlungswärme und Wohlbefinden | kamdi24
Behagliches Wohnzimmer mit Kaminofen: Strahlungswärme für Wohngesundheit und Wohlbefinden im Fokus. Warme, natürliche

Kaminofen und Wohngesundheit: Strahlungswärme und Wohlbefinden

Bild wurde KI-generiert

Warum empfinden wir die Wärme eines Kaminofens als so wohltuend? Die Antwort liegt in der Strahlungswärme: Sie wirkt direkt auf den Körper, fördert die Durchblutung und schafft ein Raumklima, das Atemwege und Immunsystem gleichermaßen unterstützt. In diesem Ratgeber erfährst du, wie Strahlungswärme funktioniert, welche gesundheitlichen Vorteile sie bietet und welcher Ofentyp am meisten davon liefert.

06.01.2026 | von kamdi24 Redaktion

So wirkt Strahlungswärme: Wie die Sonne – nur ohne UV

Strahlungswärme ist Infrarotstrahlung, die von warmen Oberflächen ausgeht und sich geradlinig durch den Raum bewegt. Trifft sie auf einen festen Körper – etwa deine Haut, eine Wand oder ein Möbelstück –, wird die Energie absorbiert und in Wärme umgewandelt. Genau dieses Prinzip kennen wir von der Sonne: Im Frühling spürst du ihre Wärme auf der Haut, obwohl die Luft noch kühl ist. Ein Kaminofen funktioniert nach dem gleichen physikalischen Prinzip.

Die Strahlung gelangt über die Sichtscheibe aus Glaskeramik und die Oberfläche des Ofenkörpers in den Raum. Je nach Bauweise und Material liegt der Strahlungsanteil bei 40 bis 60 Prozent der gesamten Wärmeabgabe. Die verbleibenden 40 bis 60 Prozent entfallen auf Konvektionswärme, also auf die Erwärmung der Raumluft am heißen Ofenkörper. Beide Wärmearten ergänzen sich ideal: Konvektion sorgt für schnelle Raumwärme, Strahlung für das nachhaltige Wohlgefühl.

Das Entscheidende für die Wohngesundheit: Kurzwellige Infrarotstrahlen dringen nicht nur in die Haut ein, sondern können bis zu sieben Zentimeter tief ins Gewebe vordringen. Das dort erwärmte Blut transportiert die Wärme in den gesamten Körper. Diesen Tiefenwärme-Effekt kann keine Konvektionsheizung bieten – er ist der Grund, warum sich ein Abend vor dem Kaminofen so spürbar entspannend anfühlt.

Kaminofen Strahlungswärme Illustration: Wärme verteilt sich im Raum, fördert Durchblutung und Wohngesundheit. Gemütliches

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Strahlungswärme vs. Konvektionswärme: Was macht den Unterschied?

Jeder Kaminofen gibt Wärme auf zwei Wegen ab. Die Unterschiede zwischen Strahlungs- und Konvektionswärme wirken sich direkt auf Raumklima, Wohlbefinden und Gesundheit aus. Ein genauer Blick lohnt sich, denn je höher der Strahlungsanteil, desto besser die Wohngesundheit.

Strahlungswärme bewegt sich als unsichtbares Infrarotlicht geradlinig durch den Raum. Sie erwärmt Körper und Gegenstände direkt, ohne die Luft nennenswert zu beeinflussen. Das Ergebnis: gleichmäßige Wärme ohne Zugluft und ohne Staubverwirbelung. Die Raumwände speichern die aufgenommene Strahlung und geben sie langsam zurück – so entsteht das berühmte „Kachelofenklima“.

Konvektionswärme entsteht, wenn kühle Raumluft am heißen Ofenkörper aufwärts strömt und sich im Raum verteilt. Die Wärme ist schnell spürbar, bringt aber typische Nachteile mit sich: Die warme Luft steigt zur Decke, während es am Boden kühl bleibt. Staubpartikel werden aufgewirbelt, und die Luftfeuchtigkeit sinkt, weil die erwärmte Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Strahlungs- und Konvektionswärme im Vergleich

Kriterium Strahlungswärme Konvektionswärme
Wirkprinzip Infrarotstrahlung erwärmt Körper und Wände Warme Luft zirkuliert im Raum
Wärmegefühl Tiefenwirksam, behaglich, nachhaltig Schnell verfügbar, an der Oberfläche
Staubbelastung Gering – keine Luftverwirbelung Höher – Luftzirkulation wirbelt Staub auf
Temperaturverteilung Gleichmäßig vom Boden bis zur Decke Warm oben, kühl am Boden
Luftfeuchtigkeit Bleibt weitgehend stabil Kann sinken – trockene Raumluft möglich
Allergikerfreundlich Ja – staubarme Wärme Bedingt – Staubverwirbelung möglich
Wärmespeicherung Wände und Speichermasse halten Wärme Wärme entweicht schnell bei Lüften

„Strahlungswärme erwärmt nicht die Luft, sondern den Menschen – und genau das macht den Unterschied für die Wohngesundheit.“

Wirkung auf den Körper: Durchblutung, Muskeln und Immunsystem

Dass Strahlungswärme gut tut, ist nicht nur ein subjektives Empfinden. Untersuchungen – unter anderem vom Biophysikalischen Prüflabor Paul Sommer – belegen die positiven Effekte der Infrarotstrahlung auf den menschlichen Körper. Die Wärmestrahlung eines Kaminofens oder Kachelofens wirkt dabei auf mehreren Ebenen gleichzeitig.

Förderung der Durchblutung: Die Infrarotstrahlung dringt in die oberen Hautschichten ein und erwärmt das angrenzende Gewebe. Dadurch weiten sich die Blutgefäße, die Durchblutung wird spürbar angeregt. Das erwärmte Blut transportiert die Wärme in alle Körperbereiche – auch in Finger und Zehen, die bei Konvektionswärme oft kalt bleiben. Der Stoffwechsel wird angekurbelt und das Gewebe besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Entspannung von Muskeln und Gelenken: Wärmestrahlung wird seit Jahrhunderten zur Schmerzlinderung genutzt. Die milde Tiefenwärme eines Kaminofens wirkt dabei ganzkörperlich: Verspannte Nacken- und Rückenmuskulatur lockert sich, chronische Gelenkbeschwerden wie Arthrose können spürbar gelindert werden. Anders als eine punktuelle Wärmelampe erreicht die Ofenstrahlung den gesamten Körper – ein Vorteil, den viele Kaminofenbesitzer besonders an kühlen Winterabenden schätzen.

Stärkung der Abwehrkräfte: Die langwellige Wärmestrahlung von Kachelöfen und Speicheröfen regt das Immunsystem an. Der Effekt gleicht einem Sonnenbad – allerdings ohne die schädliche UV-Belastung. Wissenschaftliche Erhebungen zeigen, dass sich Kachelofen-Besitzer im Durchschnitt wohler fühlen und seltener über Erkältungssymptome klagen als Menschen ohne Feuermöbel im Haushalt.

Stressabbau und besserer Schlaf: Die Wärme eines Kaminfeuers wirkt auf Körper und Psyche gleichermaßen. Die angenehme Tiefenwärme senkt den Muskeltonus, das Flammenspiel beruhigt das Nervensystem. Studien zur Feuerpsychologie zeigen, dass allein der Anblick und das Knistern von Flammen den Blutdruck senken und die Entspannung fördern können. Wer regelmäßig am Kaminofen sitzt, berichten häufig von einem tieferen, erholsameren Schlaf.

Kaminofen: Darstellung von Strahlungswärme gegen Konvektionswärme bezüglich Wohngesundheit und Raumklima.

Bild wurde KI-generiert

Raumklima und Atemwege: Warum Strahlungswärme die Luft schont

Die Art der Wärmeabgabe wirkt sich nicht nur auf den Körper aus, sondern prägt das gesamte Raumklima. Trockene Luft, aufgewirbelter Staub und ungleichmäßige Temperaturen – typische Probleme der Heizperiode – hängen eng mit der Konvektionsheizung zusammen. Ein Kaminofen mit hohem Strahlungsanteil kann hier deutlich punkten. Mehr zum Thema Raumluft erfährst du auch in unserem Ratgeber zum richtigen Heizen und Lüften mit Kaminofen.

Staubarm heizen: Radiatoren und Gebäseheizungen erwärmen die Raumluft, die dann zirkuliert und Staub aufwirbelt. Strahlungswärme hingegen bewegt die Luft kaum. Für Hausstauballergiker und Menschen mit Asthma oder empfindlichen Atemwegen ist das ein entscheidender Vorteil. Auch die gefürchtete „Heizungsluft“ – das trockene, stickige Gefühl in überheizten Räumen – entsteht bei überwiegender Strahlungswärme deutlich weniger.

Luftfeuchtigkeit im Gleichgewicht: Konventionelle Heizkörper erwärmen die Raumluft stark und senken dadurch die relative Luftfeuchtigkeit. Die Folge: trockene Schleimhäute, rissige Lippen, gereizte Augen. Ein Strahlungswärme-betonter Kaminofen erwärmt primär Körper und Raumhüllen statt der Luft – die Luftfeuchtigkeit bleibt so auf einem angenehmen Niveau von 40 bis 60 Prozent.

Keine kalten Zonen: Bei Konvektionsheizungen sammelt sich die warme Luft unter der Decke, während der Bodenbereich kühl bleibt. Strahlungswärme verteilt sich dagegen gleichmäßig: Die Wände nehmen die Strahlung auf, speichern sie und geben sie langsam zurück. Das Ergebnis ist ein homogenes, überall behagliches Wärmegefühl – vom Boden bis zur Decke. Auch nach dem Stoßlüften erwärmt sich der Raum schnell wieder, weil die gespeicherte Wärme in den Wänden erhalten bleibt.

Welcher Ofen liefert am meisten Strahlungswärme?

Nicht jeder Kaminofen strahlt gleich viel Wärme ab. Material, Speichermasse und Bauweise entscheiden darüber, wie hoch der Strahlungsanteil ausfällt und wie lange die Wärme nachwirkt. Wer gezielt auf Wohngesundheit setzen möchte, sollte diese Unterschiede kennen.

Kachelofen – der Klassiker: Der handwerklich gesetzte Kachelofen gilt als König der Strahlungswärme. Seine massiven Tonkacheln und die große Speichermasse nehmen die Verbrennungswärme auf und strahlen sie über viele Stunden gleichmäßig in den Raum ab. Das ideale Verhältnis liegt bei rund 60 Prozent Strahlung und 40 Prozent Konvektion. Ein Vergleich der verschiedenen Ofentypen zeigt: Kein anderer Ofen hält die Wärme so lange wie ein Kachelofen – bis zu 24 Stunden nach dem letzten Abbrand.

Specksteinofen – der natürliche Speicher: Specksteinöfen vereinen die Vorteile eines fertig kaufbaren Kaminofens mit hervorragender Wärmespeicherung. Speckstein speichert fast doppelt so viel Wärme wie Schamotte und gibt sie über 8 bis 12 Stunden als milde Infrarotstrahlung ab. Hochwertige finnische Specksteinsorten wie Mammutti und Nuntii gelten als besonders leistungsfähig.

Speicherofen mit Speichersteinen: Viele moderne Kaminöfen lassen sich mit zusätzlichen Speichersteinen nachrüsten. Diese Steine – meist aus Schamotte, Cordierit oder speziellen Speicherkeramiken – sitzen oberhalb des Brennraums und nehmen die Rauchgaswärme auf. Ein gut bestückter Speicherofen kann die Wärme drei bis acht Stunden über den Abbrand hinaus halten.

Stahl- und Gusskaminöfen: Reine Stahlöfen geben Wärme vorwiegend als Konvektion ab und kühlen nach dem Abbrand rasch aus. Gusseiserne Modelle schneiden etwas besser ab, da Gusseisen eine höhere Dichte hat und Wärme länger speichert. Für maximale Strahlungswärme reichen beide Materialien allein nicht aus – hier helfen zusätzliche Speichersteine oder eine Specksteinverkleidung.

Fazit: Gesundes Wohnen beginnt mit der richtigen Ofenwärme

Die Strahlungswärme eines Kaminofens ist weit mehr als gemütliche Atmosphäre. Sie fördert aktiv die Durchblutung, lindert Muskelverspannungen, stärkt die Abwehrkräfte und schafft ein Raumklima, das Atemwege und Wohlbefinden spürbar unterstützt. Im Vergleich zu Konvektionsheizungen überzeugt sie durch staubarme Wärme, stabile Luftfeuchtigkeit und eine gleichmäßige Temperaturverteilung ohne kalte Zonen.

Wer diese gesundheitlichen Vorteile voll ausschöpfen möchte, greift am besten zu einem Ofen mit hoher Speichermasse: Kachelöfen, Specksteinöfen oder Kaminöfen mit Speichersteinen liefern die meiste und längste Strahlungswärme. Auch reine Stahlöfen lassen sich oft mit Speicherelementen nachrüsten.

Bei kamdi24 findest du eine große Auswahl an Kaminöfen und Speicheröfen für jede Wohnsituation. Lass dich von unserem Expertenteam beraten und finde den Ofen, der perfekt zu deinem Anspruch an Wärme und Wohngesundheit passt.

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt