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03.12.25

Kaminofen im Sommerbetrieb – Schäden vermeiden

Kaminofen im Sommer richtig pflegen – Schäden vermeiden | kamdi24

Bild wurde KI-generiert

Die Heizsaison ist vorbei, doch Ihr Kaminofen verdient auch im Sommer Aufmerksamkeit. Mit der richtigen Pflege und Wartung vermeiden Sie Schäden durch Feuchtigkeit, Rost und Verschleiß – und starten optimal in die nächste Heizsaison.

von kamdi24 Redaktion | 04.12.2025

Warum Sommerpflege für den Kaminofen wichtig ist

Viele Kaminofenbesitzer vergessen ihren Ofen, sobald die warme Jahreszeit beginnt. Dabei ist gerade der Sommer die ideale Zeit für eine gründliche Reinigung und Wartung. Der Ofen hat monatelang Pause – und genau in dieser Zeit können sich Probleme entwickeln, die beim Wiederanfeuern im Herbst zu unangenehmen Überraschungen führen.

Das Hauptproblem während der Sommermonate ist Feuchtigkeit. Über das Rauchrohr und den Schornstein kann feuchte Luft in den Kaminofen eindringen. Verbleibt Asche mit hohem Feuchtigkeitsgehalt im Ofen, kann dies zu Korrosion an Metallteilen führen. Gleichzeitig können Schamottsteine und Vermiculite-Verkleidungen durch ständigen Feuchtigkeitswechsel Risse bekommen oder abbröckeln.

Ein weiterer Aspekt: Rußablagerungen in Ofenrohr und Rauchrohr können über die Sommermonate Feuchtigkeit binden und so zu Verstopfungen oder im schlimmsten Fall zu Korrosion führen. Die regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer Ihres Kaminofens erheblich und sorgt für einen sicheren Betrieb.

Ein gepflegter Kaminofen dankt es Ihnen mit vielen Jahren zuverlässiger Wärme. Die Sommerpause ist der beste Zeitpunkt für eine gründliche Inspektion und Wartung.

Ofenrohr und Rauchrohr gründlich reinigen

Der Blick ins Ofenrohr ist unverzichtbar, wenn Sie Ihren Kaminofen sommerfest machen wollen. Im Laufe einer Heizperiode sammeln sich Rußablagerungen an, die den optimalen Abzug behindern können. Noch wichtiger: Diese Ablagerungen stellen bei der Wiederinbetriebnahme ein erhöhtes Brandrisiko dar.

Für die Reinigung benötigen Sie eine geeignete Bürste. Viele hochwertige Kaminzubehör-Sets enthalten entsprechende Reinigungswerkzeuge. Moderne Kaminöfen verfügen oft über eine dedizierte Reinigungsöffnung im Rauchrohr, die die Arbeit erheblich erleichtert. Ist keine solche Öffnung vorhanden, muss das gesamte Rauchrohr vorsichtig abmontiert werden.

Fegen Sie den Ruß nach unten in den Feuerraum und entfernen Sie ihn dort. Vergessen Sie nicht die Umlenkplatten im Ofen – auch diese sollten abgebürstet werden. Bei Kaminöfen, die erst drei Jahre oder weniger in Betrieb sind, kann eine Reinigung des Rauchrohrs noch nicht zwingend erforderlich sein. Eine kurze Sichtprüfung schadet dennoch nicht.

Bild wurde KI-generiert

Den Feuerraum richtig pflegen

Nach der Reinigung des Rauchrohrs widmen Sie sich dem Feuerraum selbst. Hier gilt es, eine wichtige Balance zu finden: Einerseits sollte der Ofen sauber sein, andererseits darf die Reinigung nicht übertrieben werden.

Leeren und säubern Sie den Ascherost und den Aschekasten. Entfernen Sie auch den Ruß, der bei der Reinigung des Rauchrohrs in den Feuerraum gefallen ist. Allerdings ist es nicht nötig – und sogar kontraproduktiv – jeden letzten Krümel Asche zu entfernen.

Eine dünne Ascheschicht im Feuerraum ist kein Zeichen mangelnder Pflege, sondern ein cleverer Schutz vor Feuchtigkeit während der Sommermonate.

Prüfen Sie bei dieser Gelegenheit auch die Innenverkleidung aus Schamotte oder Vermiculit auf Risse und Beschädigungen. Einzelne feine Risse sind normal und beeinträchtigen die Funktion nicht. Wenn jedoch Ecken abgebrochen sind oder größere Stücke fehlen, sollten Sie die betroffenen Elemente vor der nächsten Heizperiode austauschen lassen.

Asche als natürlicher Feuchtigkeitsschutz

Ein oft unterschätzter Aspekt der Sommerpflege: Eine kleine Menge Asche im Kaminofen wirkt als natürlicher Feuchtigkeitsregulator. Die Asche bindet eindringende Feuchtigkeit und schützt so die empfindliche Innenverkleidung vor Schäden.

Auch im Sommer dringt über das Rauchrohr Luftfeuchtigkeit von außen in den Kaminofen vor. Bei einem komplett leer geräumten Ofen kann diese Feuchtigkeit die Schamotte- oder Vermiculite-Verkleidung austrocknen lassen. Die Folge: Risse und im schlimmsten Fall Abbröckelungen, wenn im Herbst wieder angeheizt wird.

Lassen Sie daher bewusst eine dünne Schicht Asche im Feuerraum zurück. Diese kann die Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, wodurch das Raumklima im Ofen stabilisiert wird. Achten Sie jedoch darauf, dass keine feuchte oder verkrustete Asche zurückbleibt – diese könnte Korrosion fördern.

Sichtscheibe und Außenpflege

Damit Ihr Kaminofen auch während der Sommermonate ein Blickfang bleibt, sollten Sie die Sichtscheibe gründlich reinigen. Verrußte Scheiben lassen sich am besten mit einem feuchten Tuch und etwas feiner Asche reinigen – ein bewährtes Hausmittel, das erstaunlich effektiv wirkt.

Für hartnäckigere Verschmutzungen können Sie spezielle Kaminscheibenreiniger verwenden. Vermeiden Sie jedoch aggressive Reinigungsmittel mit Essig- oder Zitronensäure bei der Außenreinigung des Ofens selbst. Diese können die Oberfläche beschädigen und eine Angriffsfläche für Flugrost hinterlassen.

Die Außenflächen des Kaminofens reinigen Sie am besten mit einem leicht feuchten Tuch. Stahloberflächen sind pflegeleicht, sollten aber staubfrei gehalten werden. Bei lackierten Oberflächen können kleine Kratzer mit passender Ofenlack-Sprühfarbe ausgebessert werden.

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Wartungs-Checkliste für die Sommerpause

Neben der Reinigung gehören auch kleinere Wartungsarbeiten zur Sommerpflege. Diese Arbeiten werden am besten in der warmen Jahreszeit erledigt, damit der Kaminofen im Herbst sofort einsatzbereit ist.

1Bewegliche Teile ölen und fetten

Türgriff, Türscharniere und Aschefachtür sollten mit einem hitzebeständigen Spezialfett behandelt werden. So bleiben alle Teile leichtgängig und quietschen nicht beim ersten Anfeuern.

2Schrauben kontrollieren

Prüfen Sie, ob sich Schrauben am Türgriff oder anderen Bauteilen gelockert haben. Ziehen Sie diese gegebenenfalls nach, aber übertreiben Sie es nicht – zu fest angezogene Schrauben können bei Hitze Probleme verursachen.

3Dichtungen inspizieren

Die Türdichtungen sind einem hohen Verschleiß ausgesetzt. Prüfen Sie deren Zustand und Elastizität. Undichte Stellen erkennen Sie oft an punktuellen Verrußungen am Rand der Feuerraumscheibe.

4Thermosteine kontrollieren

Werfen Sie einen Blick auf die Schamottsteine im Feuerraum. Einzelne Risse sind normal, aber größere Abplatzungen sollten vor der nächsten Heizperiode behoben werden.

5Schornsteinfeger-Termin planen

Nutzen Sie die Sommermonate, um einen Termin mit Ihrem Schornsteinfeger zu vereinbaren. So umgehen Sie die Hochsaison im Herbst und haben mehr Flexibilität bei der Terminwahl.

Fazit: Kleine Pflege, große Wirkung

Der Aufwand, einen Kaminofen sommerfest zu machen, hält sich in überschaubaren Grenzen. Mit wenigen Handgriffen sorgen Sie dafür, dass Ihr Ofen die warmen Monate unbeschadet übersteht und im Herbst sofort wieder zur Verfügung steht.

Sollten Sie bei der Inspektion Beschädigungen feststellen, haben Sie den Sommer über genügend Zeit, diese vom Fachmann beheben zu lassen – ohne im Winter frieren zu müssen, während Sie auf einen Reparaturtermin warten. So starten Sie entspannt und sicher in die neue Heizsaison.

Übersicht: Sommerpflege im Vergleich

Pflegemaßnahme Empfohlene Häufigkeit Aufwand
Rauchrohr reinigen 1x jährlich (Ende Heizperiode) Mittel
Aschekasten leeren Ende Heizperiode Gering
Sichtscheibe reinigen Nach Bedarf Gering
Dichtungen prüfen 1x jährlich Gering
Bewegliche Teile fetten 1x jährlich Gering
Schamottsteine kontrollieren 1x jährlich Gering

Die Blog-Inhalte wurden von unserer Redaktion mithilfe von KI erstellt